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Alle Artikel kategorisiert unter »Elfriede Jelinek«

Lied-Programme beim Kunstfest Weimar und ein dramatischer Epilog des Schauspiel Leipzig

09.10.20 (Roland H. Dippel) -
Für Musikformate mit geringem Personalaufwand und geringen Publikumszahlen sei das Risiko größerer Menschenansammlungen förderlich, hieß in den ersten Wochen nach dem Lockdown. Trotzdem wurde die Gattung des Liedes nicht in dem Maße zum Corona-Trostpflaster, wie man zuerst dachte. Sicher kommt zwischen Beethovens schottischen, walisischen und irischen Liedern und Sandrine Piaus Anthologie französischer Mélodies mit Kammerensemble Bewegung in das Repertoire, auch durch Wiederentdeckungen wie das Schaffen des Spätromantikers Hans Sommer. Drei Möglichkeiten der Kunstlied-Präsentation beim Kunstfest Weimar und die Premiere „Winterreise / Winterreise“ von Wilhelm Müller & Franz Schubert / Elfriede Jelinek im Schauspielhaus Leipzig sind paradigmatisch für Liedkonzerte heute. Eine Betrachtung von Roland Dippel.

Forschungsverbund Elfriede Jelinek

02.07.20 () -
Trotz herausfordernder Zeiten hat der Forschungsverbund Elfriede Jelinek der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) und der Universität Wien wie geplant im Frühjahr seine Arbeit aufgenommen. Das interuniversitäre Zentrum setzt auf innovative Formate sowie brisante gesellschaftspolitische Themen und vernetzt Wissenschaft und Kunst.

Mit Galgenhumor in die Apokalypse – Philippe Manourys Oper „Kein Licht“ in Straßburg

24.09.17 (Georg Rudiger) -
In der Realität leistet sich Donald Trump aktuell gerade eine beängstigende Verbalschlacht mit dem nordkoreanischen Diktator Kim-Jong-un. Auf der Opernbühne kommt der US-Präsident auch schon vor, ohne namentlich genannt zu werden. Aber nach Sätzen wie „Der König weiß nicht, was Sache ist, aber sie ist groß, wunderbar und einzigartig“ oder „Er darf überall hingreifen, überall hineingreifen, alles angreifen, alle Länder angreifen“ ist klar, wer damit gemeint ist.

Ohne „h“, dafür aber länger und mit Kalauern – Uraufführung der Neufassung von Rein Gold an der Staatsoper Berlin

10.03.14 (Peter P. Pachl) -
Intendant Jürgen Flimm, der anstelle des erkrankten Dramaturgen die Einführung in den Premierenabend übernommen hatte, nannte die Produktion rheinisch-launig eine seiner „schändlichen Ideen“, lobte den Regisseur Nicolas Stemann als ehemaligen Schüler und prognostizierte: „Sie können auch Buh rufen, das ist erlaubt, aber sie werden es nicht tun!“ Der Hausherr hat Recht behalten.

Elfriede Jelineks «Rein Gold» als Oper in Berlin

06.03.14 (nmz/kiz) -
Berlin - In München war die Vorführung ein mehr als sechs Stunden langer Lesemarathon, mit Musik soll der Abend halb so lang werden: Mit Hilfe von Richard Wagners Musik holt die Berliner Staatsoper im Schiller Theater Elfriede Jelineks Bühnenessay «Rein Gold» nach. Nicolas Stemann, der schon bei der «Urlesung» 2012 in der Bayerischen Staatsoper Regie geführt hatte, wird an diesem Sonntag (9. März, 18.00 Uhr) mit dem Dirigenten Markus Poschner Jelineks «Ring»-Deutung zusammen mit der Berliner Staatskapelle aufführen.

Deutsche Treue, Zähigkeit und Härte: Irene Disches und Elfriede Jelineks Schubert-Bearbeitung „Der tausendjährige Posten oder Der Germanist“ im Heidelberger Theaterzelt

12.03.12 (Frieder Reininghaus) -
Rechts ein kapitaler röhrender Hirsch und die schwarz-rot-goldgelbe Fahne, links ein Kanapee im Separée. Sie rahmen das festlich geschmückte Auditorium Maximum einer näher nicht bestimmten deutschen Universität. Das Collegium musicum auf der kleinen Bühne im Hintergrund wird von Dietger Holm angeleitet. Schon gegen die Ouvertüre wird, wie beim klassischen Melodram, wortreich angeredet. Gnädig überdeckt das Forte des Tutti ein paar besonders schlimmste Sätze des Festredners.

Berliner Theatertreffen wird mit Jelinek-Stücken eröffnet

31.03.11 (Agentur - dapd) -
Berlin - Mit Karin Beiers Inszenierung der drei Jelinek-Stücke «Das Werk / Im Bus / Ein Sturz» wird das diesjährige Berliner Theatertreffen am 6. Mai eröffnet. Das teilten die Festspiele am Donnerstag mit. Bis 22. Mai sind die zehn bemerkenswertesten Inszenierungen der vergangenen Spielzeit zu sehen.

Kammerspiele: Uraufführungen von Jelinek, Kriegenburg und Pollesch

06.05.10 (Agentur ddp) -
München - Die Münchner Kammerspiele (MK) präsentieren in der ersten Spielzeit ihres neuen Intendanten Johan Simons gleich zehn Uraufführungen. Dazu zählt beispielsweise eine Simons-Inszenierung von Elfriede Jelineks neuem Text «Winterreise», ein Projekt von Andreas Kriegenburg mit dem Titel «Alles nur der Liebe wegen» und eine Adaptation des Jack-London-Romans «Ruf der Wildnis» in der Regie des Letten Alvis Hermanis, wie die Kammerspiele am Donnerstag mitteilten.

Jelinek erneut für Mülheimer Dramatikerpreis nominiert

15.03.10 (Agentur ddp) -
Mülheim/Ruhr - Sieben Autoren konkurrieren in diesem Jahr um den Mülheimer Dramatikerpreis. Unter den Nominierten der 35. Mülheimer Theatertage ist erneut die Literaturnobelpreisträgerin und dreifache Gewinnerin des Dramatikerpreises, Elfriede Jelinek. Nominiert wurde auch die zweifache Preisträgerin Dea Loher. Weitere Nominierte sind Dirk Laucke, Ewald Palmetshofer, Kathrin Röggla, Roland Schimmelpfennig und der erstmals mit einem Stück vertretene Nis-Momme Stockmann.

Jelinek gewinnt Mülheimer Dramatikerpreis

03.06.09 (Agentur ddp) -
Mülheim/Ruhr - Die Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek erhält für ihr Stück «Rechnitz (Der Würgeengel)» in der Inszenierung der Münchner Kammerspiele den mit 15 000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikerpreis 2009. Wie die Veranstalter am Mittwoch mitteilten, votierte die fünfköpfige Jury mit vier Stimmen für Jelinek. Den Publikumspreis erhält René Pollesch für «Fantasma» in der Inszenierung des Burgtheaters Wien/Akademietheater.
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