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Alle Artikel kategorisiert unter »Giacomo Puccini«

Tod im Zeittunnel: Lotte de Beer inszeniert Puccinis „Trittico“ an der Münchner Staatsoper

18.12.17 (Juan Martin Koch) -
Drei Operneinakter an einem Abend: Giacomo Puccinis „Il Trittico“ ist eine szenisch-musikalische Herausforderung der besonderen Art. Ihr stellte sich (nach einer deutschsprachigen Produktion 1959) die Bayerische Staatsoper nun zum zweiten Mal. Juan Martin Koch berichtet von einem umjubelten Premierenabend.

«La Bohème» im Weltall: Regisseur Guth rechnet in Paris mit Wirbel

01.12.17 (dpa) -
Paris - Opernregisseur Claus Guth rechnet in Paris mit heftigen Reaktionen auf seine Weltall-Inszenierung von «La Bohème». «Es wird Proteste und Widerstand geben», sagte Guth der Deutschen Presse-Agentur in Paris. Seine Inszenierung, die an diesem Freitag ihre Uraufführung hat, dürfte jedes Publikum spalten, nicht nur das der französischen Hauptstadt.

Musikalisch «de luxe»: Sir Simon Rattles «Tosca» in Baden-Baden

10.04.17 (dpa, Martin Roeber) -
Baden-Baden - Es war eine musikalisch hinreißende Aufführung. Doch wenn am Ende von Puccinis Opernkrimi «Tosca» die Hauptfigur ihr Leben mit einem Bolzenschussgerät beendet, anstatt sich von der Engelsburg in Rom in die Tiefe zu stürzen, provoziert das natürlich Buhrufe.

Weiße Rosen in Milano – Saisoneröffnung an der Scala mit „Madama Butterfly“

08.12.16 (Michael Ernst) -
Am Mailänder Teatro alla Scala ticken die Uhren bekanntlich ein wenig anders: Spielzeitbeginn ist hier traditionell am 7. Dezember, dem Tag des Heiligen Ambrosius, des städtischen Schutzpatrons Sant’Ambrogio. Am diesjährigen 7. Dezember also startete Musikchef Riccardo Chailly die zweite Saison an seinem Haus. Auf dem Programm stand – natürlich! – italienische Oper vom Feinsten, Giacomo Puccinis „Madama Butterfly“.

Erste Teile des Mailänder Ricordi-Archivs übers Internet einsehbar

08.12.16 (dpa) -
Tausende Dokumente der italienischen Operngeschichte sind ab sofort über das Internet einsehbar. Nach mehrjähriger Vorarbeit ist ein erster Teil des „Archivio Storico Ricordi“ in Mailand für die Öffentlichkeit nutzbar, wie das Gütersloher Medienunternehmen Bertelsmann als Besitzer am Mittwoch mitteilte.

Ins Hollywood-Studio verlegt – Puccinis „Manon Lescaut“ an der Berliner Staatsoper

07.12.16 (Peter P. Pachl) -
Eine Großtat des Intendanten Jürgen Flimm an seiner Staatsoper war die Inszenierung von Rimsky-Korsakows „Zarenbraut“ durch Dmitri Tcherniakov, die in einem TV-Studio spielte. Dies das mag Flimm auf die Idee gebracht haben, seinerseits in St. Petersburg die Handlung der „Manon Lescaut“ ebenfalls in ein Studio zu verlegen. Aber was in St. Petersburg offenbar Gefallen gefunden hat, kam in Berlin weniger gut an.

Ein Leben für die Bühne – Die neue „Tosca“ am Opernhaus Halle

27.11.16 (Joachim Lange) -
Bei Giacomo Puccinis „Tosca“ hat es die Rezeptionsgeschichte seit der Uraufführung 1900 mit dem naturalistischen Ehrgeiz besonders weit getrieben. Bis hin zur Verfilmung an den Originalschauplätzen im Rom und in den Kostümen und zeitlichen Ablauf, die das Libretto vorgibt. Samt Sprung der Heldin von den Zinnen der Engelsburg in den Tod. Da flog schon manche Puppe beim Schließen des Vorhangs in die Tiefe. Darauf wartet man in Halle, bei der Neuproduktion dieses ungebrochen beliebten Repertoireschmuckstückes vergebens.

Sempre sangue, perché? – Tilman Knabes Lübecker „Tosca“, ertränkt in Blut

22.11.16 (Arndt Voß) -
Lautstark und kontrovers war in Lübeck die Reaktion auf Tilman Knabes Umgang mit Giacomo Puccinis „Tosca“. Es war eine Inszenierung, die vor kaum einem Tabu Halt machte. Schonungslos versuchte sie dem Publikum das Gefühl von Sicherheit zu nehmen, es damit zu konfrontieren, dass Krieg und Gewalt, Zerstörung und Hass, menschliche Qual und Perversion vor der Tür stehen.

Illusion des sicheren Lebens – Augsburgs Oper überzeugt mit „Tosca“ im Ausweichquartier

30.10.16 (Wolf-Dieter Peter) -
Im Mai saßen Intendantin Juliane Votteler als Dramaturgin und Regisseur Nigel Lowery in einer Endbesprechung zur „Tosca“-Neuinszenierung in der jetzigen Spielzeit. Votteler wurde zu einer „Rauch-Probe“ auf die Bühne gerufen – und kam mit der Botschaft zurück: Das Opernhaus muss wegen längst bekannter Mängel geschlossen und generalsaniert werden (siehe Artikel in der aktuellen NMZ-Druckausgabe). Mit „Tosca“ lud die Oper nun erstmals in das Ausweichquartier Schwabenhalle auf dem Messegelände.

Liebe in Zeiten der SMS-Kommunikation – Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ an der Komischen Oper Berlin

10.10.16 (Peter P. Pachl) -
Angeblich soll schon so manche vom falschen Rezipienten gelesene SMS oder E-Mail Beziehungen abrupt beendet haben. In Rossinis Oper, die der russische Regisseur Kirill Serebrennikov zur Spielzeiteröffnung an der Komischen Oper Berlin inszenierte, sind projizierte SMS-Botschaften der Liebenden an die Stelle der heimlichen Briefchen getreten.
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