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Alle Artikel kategorisiert unter »Giacomo Puccini«

Puccinis Wild-West-Oper mit Stuntmen – „La fanciulla del West“ an der Staatsoper Unter den Linden

14.06.21 (Peter P. Pachl) -
Lange hat es gedauert, bis jene Oper Giacomo Puccinis, die er selbst für seine beste erachtete, den Weg an die Berliner Staatsoper gefunden hat. Deren erste Aufführung war zugleich die erste Premiere nach der COVID-19-bedingten Schließzeit. Neben dem Live-Publikum im (immer noch ausgedünnten) Auditorium war diese Erstaufführung auch als live-Streaming zu erleben, und gleichzeitig für Opernfreund*innen in 200 Autos am Tempelhofer Feld als live-Kino-Übertragung.

Die inneren Stimmen der Partitur

18.05.21 (Juan Martin Koch) -
Nikolaus Harnoncourts Gesicht ist ein Theater für sich. Wie er seine Augen rollt, mit Mimik und Gestik den Sängerinnen und Sängern exakt das zu entlocken scheint, was er in Mozarts Partitur entdeckt hat, erzählt ein eigenes, mitreißendes Musikdrama.

Unübersehbar #30 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 4.12. bis zum 10.12.2020

04.12.20 (Dirk Wieschollek) -
Opernopulenz und musiktheatrale Transformationen, Verbeugungen vor Helmut Lachenmann und Matthias Kaul, 40 Gratulationen für das Ensemble Modern und eine Dresdner Schattensuche. Mit dieser Auswahl machen wir unübersehbar die 30 voll. Wir hoffen, Sie fühlen sich beschenkt. [jmk]

„Manon Lescauts“ Abstieg in die Gegenwart – Puccinis Oper am Staatstheater Mainz

18.02.20 (Andreas Hauff) -
214 Bewerbungen aus 32 Nationen gab es für den Europäischen Opernregie-Preis 2018. Nach der Finalrunde in Zürich vergab die Jury zwei erste Plätze. Einer davon ging an den britischen Regisseur Gerard Jones und die in London lebende Bühnen- und Kostümbildnerin Cécile Trémolières. Ihr Konzept für Giacomo Puccinis Oper „Manon Lescaut“ ist jetzt am Staatstheater Mainz zu erleben.

5 vor 12 im Urwald: „Turandot“ extrem wild in Magdeburg

15.02.20 (Roland H. Dippel) -
Unter anderen Umständen hätte man die Entscheidung für den ganz kurzen Alfano-Schluss in der „Turandot“-Produktion am Opernhaus Magdeburg als künstlerische Faulheit kategorisieren müssen. Aber durch das perfekte Zusammenspiel der Generalmusikdirektorin Anna Skryleva und des diesmal bemerkenswert umsichtig arbeitenden Regisseurs Michiel Dijkema gelingt eine plausible und höchst unterhaltsame Puccini-Zertrümmerung. Jubelorkane für das 1926 als Fragment an der Mailänder Scala uraufgeführte Musikdrama und ausverkaufte Vorstellungen.

Stehende Ovationen für seltene Puccini-Operntrilogie in Neustrelitz

27.01.20 (dpa) -
Neustrelitz - Liebe, Eifersucht und berührender Gesang: Mit dem sehr selten gespielten Puccini-Stück «Il trittico (Das Triptychon)» hat sich der neue Intendant des Neustrelitzer Theaters am Samstagabend künstlerisch vorgestellt - und stehende Ovationen bekommen. Die Operntrilogie, die aus drei Einaktern zu je 50 Minuten besteht, war die erste Inszenierung des 55-jährigen Sven Müller für die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz.

Raum und Zeit geöffnet: Giacomo Puccinis „La Bohème“ am Theater Basel

20.12.19 (Georg Rudiger) -
„Your luxury is our displacement“ – euer Luxus bedeutet unsere Vertreibung – ist an die raue, unverputzte Wand gesprayt. Gestapelte Autoreifen dienen als Sitzgelegenheit. Das Feuer brennt in einer Öltonne. Regisseur Daniel Kramer möchte die rührselige Geschichte aus dem Paris des 19. Jahrhunderts in die Gegenwart holen. Deshalb leben die Protagonisten von Giacomo Puccinis Oper „La Bohème“ am Theater Basel nicht in einer heimeligen Künstlermansarde, sondern hausen auf der Straße.

Römisches Drama in der Mailänder Scala: Puccinis „Tosca“ mit Anna Netrebko

08.12.19 (Michael Ernst) -
Religion und Theater, das geht schon immer zusammen. Sonst könnten die selbsternannten Stellvertreter erdachter Götter ihre Allmachtsfantasien nicht so wirkungsvoll unter die Völker bringen. Puccinis „Tosca“ ist gleichsam ein Dreiklang aus Religiosität, Theatralik und Machtrausch. Und mehr? Michael Ernst war bei der Saisoneröffnung der Mailänder Scala vor Ort.

Fliegen ohne Absturzgefahr – Puccinis „La Rondine“ am Meininger Staatstheater

02.12.19 (Joachim Lange) -
Hörbar Freude an diesem Ausflug in das Zwischenreich von Oper und Operette hatte man am Meininger Staatstheater. Ein lichterloh brennender Konzertflügel vor wogendem Meer und darüber hinwegziehenden Wolken bildet das poetische Schlussbild der Meininger Inszenierung von Bruno Berger-Gorski. Das Ensemble bediente das Pathos des letzten Meisters der ganz großen italienischen Gefühlsoper sowie die Leichtigkeit des Plaudertons, den er eben auch drauf hat, findet Joachim Lange in der Besprechung der Premiere.

Fascho-Fantasy um Tosca – Münchens „anderes Opernhaus“ wagt sich an Puccinis Verismo-Thriller

15.11.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Seit Berlin auf dem Weg zur europäischen Metropole ist, tut sich München mit dem lange geltenden Titel „Heimliche Hauptstadt“ schwer. Doch eben zieht das Staatstheater am Gärtnerplatz, im Kern Münchens Komische Oper, mit dem Berliner Namenspartner gleich: es nimmt Werke ins Repertoire, die in Konkurrenz zum Spielplan der Staatsoper im Nationaltheater stehen. Ob diese Parallelität künstlerisch ergiebig ist, prüfte unser Kritiker Wolf-Dieter Peter.
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