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Alle Artikel kategorisiert unter »Giacomo Puccini«

Aktionismus statt Italianità – Misslungene Aktualisierung von Puccinis „La Bohème“ in München

30.03.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Ganz richtig: Klassiker werden gern als „unsterblich“ eingestuft, weil sie für fast jede Zeit ihre Gültigkeit beweisen können. Wenn also Münchens Komische Oper, das Gärtnerplatztheater eine neue Interpretation des Musikdramas um junge Künstler und eine kleine tuberkulöse Blumenstickerin ansetzt, dann darf das Publikum eine Sicht von 2019 erwarten.

Im Westen nichts Goldenes: Puccinis „La fanciulla del West“ an der Bayerischen Staatsoper

17.03.19 (Juan Martin Koch) -
In seiner vierten Operninszenierung hat sich der Filmregisseur Andreas Dresen („Halbe Treppe“, „Sommer vorm Balkon“, „Gundermann“) Giacomo Puccinis eher selten gespielte „Fanciulla del West“ vorgenommen. Seines eher unentschiedenen Zugriffs zum Trotz entwickelte sich dank einer famosen Ensemble- und Orchesterleistung ein packender Premierenabend an der Bayerischen Staatsoper.

„Tosca“ unter Kampfraketen: Puccini in packender Vollendung am DNT Weimar

11.03.19 (Roland H. Dippel) -
Puccini-Enthusiasten sollten sich diese „Tosca“ nicht entgehen lassen. Generalintendant Hasko Weber und Stefan Lano am Pult ergänzen sich ideal. Sie machen mit einem höchst beeindruckenden Sänger-Ensemble aus den eigenen Reihen (ohne Gäste!) diese Oper zur tickenden Zeitbombe und einem großartigen musikalischen Wurf. Im italienischen Kernrepertoire hörte man die Staatskapelle Weimar nur selten in derart kundiger Toppform wie bei dieser hier packend und sensibel erschlossenen Puccini-Partitur.

Das letzte Foto – Puccinis „La Bohème“ an der Komischen Oper Berlin

28.01.19 (Peter P. Pachl) -
Henry Murgers Vorlage zu den „Bohème“-Opern von Leoncavallo und Puccini wurde bezeichnenderweise vom Dichter der ersten Räterepublik, Erich Mühsam, unter sozialistischem Aspekt betrachtet. Barrie Koskys Neuinszenierung verzichtet auf politische Dimensionen, sie konzentriert sich ganz auf die Begegnung junger Leute mit dem unerwartet in das heitere Leben einbrechenden Tod. Die Premiere wurde ob ihrer Spielfreude und lauten Gesangs fast einhellig goutiert.

Überragende Theaterbegabung

09.09.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Giacomo Puccini? Eine Säule weltweiter Spielpläne, dazu eine Vielzahl populärer Werkführer, speziell zu den fünf meistgespielten Opern – dafür kaum profunde Analysen in deutscher Sprache: dieses Missverhältnis moniert Herausgeber und Mitautor Richard Erkens – und behebt es mit dem neuen, gewichtigen Handbuch.

Bregenzer Festspiele bringen 2021 «Madama Butterfly» auf die Seebühne

08.06.18 (dpa) -
Wien - Bei den Bregenzer Festspielen soll 2021 erstmals Giacomo Puccinis Oper «Madama Butterfly» auf der Seebühne die Besucher verzaubern. Das gab Intendantin Elisabeth Sobotka am Donnerstag in Wien bekannt. Regie werde der Zürcher Opernintendant Andreas Homoki führen, das Bühnenbild verantworte der Kanadier Michael Levine. Sobotka zeigte sich optimistisch über den Erfolg der Inszenierung.

Wenn schon, dann vieraktig: Giacomo Puccinis „Edgar“ am Theater Regensburg

29.04.18 (Juan Martin Koch) -
Eigentlich eine Steilvorlage für den Opernbetrieb: Vor gut zehn Jahren rückte die Enkelin Giacomo Puccinis endlich mit der Partitur des vierten „Edgar“-Aktes heraus, jenes Aktes also, den der Komponist beim Ringen um eine erfolgreiche Fassung des 1889 durchgefallenen Stückes schließlich komplett strich.

Keine Engelsburg an der Salzach – „Tosca“ wird ins Heute geholt

26.03.18 (Michael Ernst) -
Regisseur Michael Sturminger hat ein Problem: Indem er die Inszenierung von Giacomo Puccinis Oper „Tosca“ für die diesjährigen Osterfestspiele Salzburg übernahm, musste er sich eingestehen, dieses Werk ist in Partitur und Libretto derart festgelegt, dass jede neue Sicht auf den veristischen Krimi extreme Herausforderungen mit sich bringt. Ursprünglich sollte Philipp Stölzl Regie führen, dem 2015 mit „Cavalleria rusticana“ und „Pagliacci“ ein großer Salzburger Erfolg gelang, diese Zusammenarbeit fand aber ein sehr rasches Ende.

Tod im Zeittunnel: Lotte de Beer inszeniert Puccinis „Trittico“ an der Münchner Staatsoper

18.12.17 (Juan Martin Koch) -
Drei Operneinakter an einem Abend: Giacomo Puccinis „Il Trittico“ ist eine szenisch-musikalische Herausforderung der besonderen Art. Ihr stellte sich (nach einer deutschsprachigen Produktion 1959) die Bayerische Staatsoper nun zum zweiten Mal. Juan Martin Koch berichtet von einem umjubelten Premierenabend.

«La Bohème» im Weltall: Regisseur Guth rechnet in Paris mit Wirbel

01.12.17 (dpa) -
Paris - Opernregisseur Claus Guth rechnet in Paris mit heftigen Reaktionen auf seine Weltall-Inszenierung von «La Bohème». «Es wird Proteste und Widerstand geben», sagte Guth der Deutschen Presse-Agentur in Paris. Seine Inszenierung, die an diesem Freitag ihre Uraufführung hat, dürfte jedes Publikum spalten, nicht nur das der französischen Hauptstadt.
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