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Alle Artikel kategorisiert unter »Harry Kupfer«

Unübersehbar #13 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 24.7. bis zum 30.7.2020

23.07.20 (Dirk Wieschollek) -
Kochen mit Lars Petter Hagen, Partizipieren mit Münchener Künstler*innen, Tanzen mit Berliner DJs und -Janes, Singen mit Goethe, Wähnen und Wollen mit Wagner… Die 13. Ausgabe unserer Streaming-Tipps hat‘s wieder in sich. Viel Vergnügen!

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01.02.20 (Juan Martin Koch) -
Harry Kupfer +++ Peter Schreier +++ Herbert Baumann +++ Franz Mazura

Alle Fragen der Welt – Opernregisseur Harry Kupfer ist tot

31.12.19 (dpa, Esteban Engel) -
In den Jahren der deutsch-deutschen Teilung stand kaum jemand so stark für die grenzüberwindende Kraft der Musik wie Harry Kupfer: Der Ost-Berliner Opernregisseur konnte zwischen den Welten vermitteln und an den wichtigsten Musiktheatern zwischen Wien, Bayreuth und Berlin inszenieren. Dennoch gab sich Kupfer, der am 30. Dezember im Alter von 84 Jahren starb, nach der Wende pessimistisch: Eine wirkliche Vereinigung werde es in Deutschland erst in der kommenden Generation geben.

Musikalisch neu gedeutet im aseptischen indischen Urwald – Händels „Poros“ an der Komischen Oper Berlin

17.03.19 (Peter P. Pachl) -
Nach 15 Jahren ist Harry Kupfer, der frühere Chefregisseur der Komischen Oper Berlin, als Gast erstmals an dieses Haus zurückgekehrt und hat sich einen alten Wunsch erfüllt: Händels Oper „Poros“, mit welcher er in jungen Jahren als Assistent in Halle zu tun hatte, erklingt nun erstmals in der Komischen Oper – und das mit deren früherem Alleinstellungsmerkmal, der Aufführung in Landessprache sowie mit einer gegenüber dem Original schwerpunktmäßig umgetopften Besetzung. Peter P. Pachl hat sich das angesehen und angehört.

Giuseppe Verdis „Macbeth“ an der Staatsoper Berlin

02.07.18 (Peter P. Pachl) -
Die als Festspieloper initiierte Produktion von Giuseppe Verdis „Macbeth“ in der Inszenierung des Altmeisters Harry Kupfer, mit den Stars Anna Netrebko und Placido Domingo in den Hauptrollen sowie Daniel Barenboim am Pult, funktioniert in der Öffentlichkeit auch bei den Folgevorstellungen trefflich.

Das Herz schlägt im Orchestergraben – Harry Kupfer inszeniert Dmitri Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“ an der Bayerischen Staatsoper

29.11.16 (Juan Martin Koch) -
„Es gibt noch Pilze…“ Dass Katerina Ismailowa bei genau diesen Worten beschließt, ihren Schwiegervater zu ermorden, macht Anja Kampe mit jeder Nuance ihres Gesangs hörbar. So wie sie Boris’ Leibspeise Rattengift unterrühren wird, so mischt sich in ihre Worte ein beängstigender Hauch von Boshaftigkeit.

Wenig packend – Beethovens „Fidelio“ an der Berliner Staatsoper im Schillertheater

04.10.16 (Peter P. Pachl) -
Harry Kupfers Inszenierungen waren immer für eine Überraschung gut. Warteten sie doch mit ungewöhnlichen Konzepten auf, und boten, ob diese aufgingen oder scheiterten, allemal spannende Musiktheaterabende. Den „Ring des Nibelungen“ gestaltete Kupfer in Bayreuth gemeinsam mit Daniel Barenboim in einer optimalen Kooperation, die an der Staatsoper unter den Linden mit einem gemeinsamen kompletten Wagner-Zyklus fortgesetzt wurde (allerdings, dem Bayreuther Aufführungskanon gemäß, nur mit Wagners letzten zehn Bühnenwerken).

Regisseur Harry Kupfer: „Wer einen Kopf hat, der sucht!“

11.09.16 (Boris Gruhl) -
Harry Kupfers Inszenierungen haben die Opernwelt bewegt. Nicht nur in der DDR hat er Operngeschichte geschrieben. Sein Blick zurück lässt Erinnerungen an besondere Momente wieder aufleben.

Russische Oper als Reizstoff – Verwirrtes Schweigen

27.10.15 (Wolf-Dieter Peter) -
Die Oper Frankfurt aktualisiert Michail Glinkas „Iwan Sussanin“ in unbequemen Bildern von Harry Kupfer. Wolf-Dieter Peter war vor Ort und berichtet.

Pendler zwischen den Welten - Opernregisseur Harry Kupfer wird 80

12.08.15 (dpa, Esteban Engel) -
Er reiste zwischen Wien, Bayreuth und Ost-Berlin lange, bevor die Mauer fiel: In den Jahren der Teilung konnte Harry Kupfer Grenzen überwinden und so zum stilprägenden deutsch-deutschen Opernregisseur werden. Mit seinem «Ring» in Bayreuth schrieb er Theatergeschichte, die Komische Oper Berlin führte er künstlerisch von der DDR in das wiedervereinigte Deutschland. Auch wenn Harry Kupfer heute 80 Jahre alt wird - ein Ruhestand kommt für den Opernmann nicht infrage. Im Gegenteil.
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