Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Iannis Xenakis«

Klangskulptur ohne Grenzen: NOW-Festival in Essen endete spektakulär mit Raumklang-Kompositionen von Xenakis

19.11.13 (Stefan Pieper) -
Das Erleben des Raumes stand im Zentrum der mannigfaltigen Konzerte beim NOW-Festival in Essen. Zuende ging die jüngste Ausgabe dieses ambitionierten Festivals für zeitgenössische Musik mit einer weiteren großen Raumklang-Inszenierung – seitens eines anderen Befreiers der Klänge aus bis dahin verbindlich scheinenden Konnotationen: Iannis Xenakis.

Auch Vater Rhein darf endlich mitspielen

04.06.13 (Gerhard Rohde) -
Die Neue Musik erobert die Stadt. Wenn die Leute schon nicht in den Elfenbeinturm der ungewohnten Klänge strömen, dann ergießen sich die Klangströme eben von drinnen nach draußen. Wer auf der Straße wandelt, entgeht der Musik nicht. Er muss stehenbleiben, zuhören – oder ganz schnell weitergehen. Und schon trifft er auf die nächste Klangquelle, die, nur als Beispiel, bei den Donaueschinger Musiktagen sogar gleich an der Quelle der Donau tönt.

Buch-Tipps 2012/11

31.10.12 (Michael Wackerbauer) -
Sophie Fetthauer: Musik und Theater im DP-Camp Bergen-Belsen. Zum Kulturleben der jüdischen Displaced Persons 1945–1950 (Musik im „Dritten Reich“ und im Exil, Bd. 16) +++ Michael Wessel: Üben – Proben – Karriere. 12 Interpreten im Gespräch +++ Topographien der Kompositionsgeschichte seit 1950. Pousseur, Berio, Evangelisti, Kagel, Xenakis, Cage, Rihm, Smalley, Brümmer, Tutschku, hrsg. v. T. Hünermann/C. v. Blumröder

Orchestermusik:

03.07.12 (Juan Martin Koch) -
Iannis Xenakis: Alax; Ludwig van Beethoven: Violinkonzert op. 61; Thomas Zehetmair, Ensemble Modern u.a., Ernest Bour. Ensemble Modern Medien EMCD-017

Leise Sensationen, zwitschernde Vögel

07.03.12 (Max Nyffeler) -
Neue Musik von Maurice Ohana, Heitor Villa-Lobos, Ross Edwards, Richard Heller, Dusan Bogdanovic, Jonathan Harvey, Kaija Saariaho, Harald Muenz, Iannis Xenakis, Vladimir Tarnopolski und Klaus Huber

Raum mit mehr als drei Dimensionen

08.02.12 (Hans-Jürgen Linke) -
In den Selbstverständigungs-Diskursen der Musik ist der Raum allgegenwärtig: als philosophischer Topos, als aufführungspraktische Voraussetzung, als Gebilde aus Projektionen, Konventionen und Zielvorstellungen. Das Nachdenken über den Raum in der Musik, über Musik im Raum geht maßgeblich auf den Komponisten Iannis Xenakis zurück, der auch Architekt und Mitarbeiter von Le Corbusier war. Bei Xenakis geht es nicht nur um die notorische Ordnung zwischen Interpreten und Hörern im Konzertraum, es geht auch darum, durch Klangereignisse und ihren allgegenwärtigen, selten eindeutigen Verweisungscharakter zu unserem sechsten Sinn, dem Vorstellungsvermögen, Zugänge zu finden. Das war das Generalthema der ersten Frankfurter Biennale für moderne Musik mit dem griffigen Namen „cresc“.

Die Energie eines Urknalls: Iannis Xenakis im Mittelpunkt der ersten Rhein-Main-Biennale „cresc“

30.11.11 (Hans-Jürgen Linke) -
Für Georg Friedrich Hegel war klar, dass die Musik zur Architektur, „obwohl sie derselben entgegengesetzt ist, dennoch in einem verwandtschaftlichen Verhältnis“ stehe. Für Iannis Xenakis war dieser Gedanke Realität. Als Le Corbusiers Assistent entwarf er den Philips-Pavillon für die Brüsseler Weltausstellung 1958 anhand der gleichen hyperbolischen Kurven, die seiner Komposition „Metastasis“ zugrunde lagen. Eine von der Bayerischen Architektenkammer übernommene Ausstellung im Sendesaal-Foyer des Hessischen Rundfunks im Rahmen der „cresc“ genannten Klangbiennale zeigt neben einem biografischen Abriss und einem maßstabgetreuen Modell Material zum Philips-Pavillon, der nach der Weltausstellung wieder abgerissen wurde.

Meerjungfrau im Abgrund

07.09.11 (Juan Martin Koch) -
Zwei Dinge haben Schlagwerker vielen anderen Instrumentalisten voraus: Die Entstehung ihrer Kunst ist auf faszinierende Weise sichtbar. Diesen Bonus macht sich der phänomenale Martin Grubinger zunutze, wenn er seinem Publikum auch Kompositionen zumutet, denen es sich unter anderen Umständen wohl eher nicht aussetzen würde.

Atavistisches Ritual nebst Tatütata: „Oresteïa“ mit Musik von Iannis Xenakis bei den Wiener Festwochen

20.05.11 (Frieder Reininghaus) -
Carlus Padrissa, Gründer und Motor der katalanischen Bewegungskünstlergruppe La Fura dels Baus aus Balsareny, ist ein vielbeschäftigter Theatermann. Die unterschiedlichsten musikdramatischen Werke versieht er mit additiver Körperartistik – er animierte Richard Wagners „Ring“ in Valencia, bestückt „Tristan und Isolde“ in Lyon oder lässt zu Karlheinz Stockhausens Sternenklängen auf dem Kölner Messegelände hochgemut klettern. Gestützt auf Text-Stellen von Aischylos und verschiedene zwischen 1965 und 1992 entstandenen Arbeiten für Kammerensmbles von Iannis Xenakis (1922–2001) montierte er nun für ein Opern-Air-Event der Wiener Festwochen seine Version der „Oresteïa“.

Viel Konzept – wenig Musik: zum Eröffnungskonzert des Berliner Ultraschall-Festivals

23.01.11 (Barbara Eckle) -
Ohne Dirigent – so lautete der Titel des Eröffnungskonzerts des diesjährigen Berliner Festivals für Neue Musik „Ultraschall“. Das Kammerensemble Neue Musik Berlin stellte sich – wie wir es schon von einigen Ensembles kennen – die Aufgabe, ein ganzes Programm ohne Dirigenten zu bestreiten, machte jedoch diese Devise auch zum bestimmenden Auswahlkriterium der Werke im Programm dieses Abends.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: