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Alle Artikel kategorisiert unter »Joachim Kühn«

Jazzpionier Joachim Kühn in Balladen-Schönklang-Stimmung

23.02.21 (dpa, Werner Herpell) -
Berlin (dpa) - In wenigen Tagen, am 15. März, wird die deutsche Piano-Legende Joachim Kühn 77. Aber es ist gewiss nicht behäbige Altersmilde, die diesen Jazz-Pionier zu einem so ruhigen, zarten Soloalbum getragen hat. Viel eher ist auch auf «Touch The Light» Kühns über Jahrzehnte gepflegter, neugieriger, offener Entdeckergeist zu spüren - nur dass er sich diesmal in Wohlklang und Harmonie zeigt.

Jazz-Legende Joachim Kühn wird 75: Reine Musik zum Abtauchen

14.03.19 (dpa, Sabine Glaubitz) -
Paris (dpa) - Außer ihm gibt es wohl niemanden, der behaupten kann, im Duo mit der amerikanischen Free Jazz-Ikone Ornette Coleman regelmäßig gespielt zu haben. Zwischen 1995 und 2000 gab Joachim Kühn gemeinsam mit Coleman zahlreiche Konzerte. Heute ist der deutsche Pianist selbst zu einer Legende geworden. Seit Jahrzehnten prägt er mit seinen expressiven Ausbrüchen und seinem unverkennbaren Anschlag den Jazz der Gegenwart.

Elf Tage zwischen Cyber-Spektakel und Sternstunden

31.08.18 (Georg Lindner) -
Mit einem Mix aus Pop, Rock und Jazz sind die seit 1994 jährlich in Stuttgart stattfindenden Jazzopen mittlerweile auch über die Region hinaus fest im Veranstaltungskalender verankert. Bei seiner 25. Ausgabe präsentierte das Festival unter anderem Auftritte von Kraftwerk, Pat Metheny, Jamie Cullum, Jamiroquai, Gregory Porter, Till Brönner, Lenny Kravitz, Stanley Clarke, Marcus Miller, Wolfgang Dauner, Michael Wollny, Chico Freeman und GoGo Penguin. Zum Auftakt wurden die Brüder Rolf und Joachim Kühn mit der German Jazz Trophy geehrt.

Personalia 2018/03

28.02.18 (nmz-red) -
Stefan Pohlit gewann Prozess in der Türkei +++ Marin Alsop +++ Matthias Osterwold +++ Rolf und Joachim Kühn +++

Heimatverbundener Internationalismus

28.10.16 (Andreas Kolb) -
In keinem anderen Festival ist die jüngere deutsche Jazzgeschichte derart präsent wie bei den Leipziger Jazztagen. 1976 gegründet, waren die Jazztage Sammelbecken und Heimat für die DDR-Kreativen und gleichzeitig das Fenster in den Westen, sowohl was die amerikanischen Stars anging, als auch die westdeutschen Kollegen. Die 40. Ausgabe der Leipziger Jazztage stand bewusst in dieser historischen Tradition und präsentierte zum einem den internationalen „State of Jazz“, zum anderen spürte sie den Lebenslinien ostdeutscher Jazzmusiker nach und damit ihrer eigenen Vergangenheit.

Stilistisch bunt – fast immer

05.10.16 (Ssirus W. Pakzad) -
Am Ende schloss sich der Kreis. Zum Finale des Jazzfestivals Saalfelden entführte uns die „Hot 9“ um den Trompeter Steven Bernstein und den furiosen blinden Pianisten Henry Butler ins Mississippi-Delta und phasenweise auch in eine Zeit, in der der Jazz seine Geburtsstunden in New Orleans erlebte. Weil diese verdammt heiße Truppe einerseits ganz entfesselt mit historischer Authentizität spielte und dabei die musikalische Gegenwart nicht verleugnete, wurde sie zu Recht mit Ovationen bedacht.

Vor Kurt kommen die blue notes – Das 7. Jazzfestival im südschwedischen Ystad

11.08.16 (Roland Spiegel) -
Man kann in dieser kleinen Küstenstadt in der Nähe von Malmö Vieles finden: das Haus in der Mariagatan, in dem Henning Mankells Roman-Ermittler Kurt Wallander wohnte, oder den Geldautomaten, vor dem der Showdown einer berühmten Verfilmung stattfand. Dazu: eine wunderschöne Altstadt, laue Sommerluft mit leichter Brise, mild schimmerndes Licht. Seit 2010 findet man an diesem keineswegs so düsteren Ort wie in den Wallander-Filmen auch Jazz – bei einem Festival, das jetzt zum siebten Mal stattfand und Highlights von Hugh Masekela über Joachim Kühn bis zum Duo Sauer / Wollny zu bieten hatte. Sowie: den Überraschungsbesuch einer europäischen Jazzlegende, die dieses Jahr den hundertsten Geburtstag feiern konnte.

Joachim Kühn zum 70. Geburtstag – Ein Weltbürger des Jazz

15.03.14 (Michael Ernst) -
Er stammt aus Leipzig, ist am Klavier, als Komponist sowie als Improvisator ein Weltstar des Jazz, er spielt Saxofon und bringt den Jazz sogar auf der Leinwand zum Klingen – Joachim Kühn wird heute 70.

Eine Wunderkammer XXL – Das Jazzfest 2013 in Berlin im Leben angekommen

04.11.13 (Martin Hufner) -
Bert Nogliks Programm in seinem zweiten Jahr als künstlerischer Leiter des Jazzfests Berlin ist besser gewesen, als er es selbst vermuten konnte. Die PR nötigt ihm zwar noch die Herausstellung von Akzenten ab, damit man so eine Veranstaltung auch würdig verkaufen kann, aber im Prinzip ist das nur Augenwischerei. Es gab angeblich einen Afrika-Akzent, es gab angeblich einen Große-Formationen-Akzent: Es gab also angeblich, was es sowieso gibt. Nur hatte man ein Bapperl drauf gemacht. Nein, es gab vor allem Abwechslung und untergründig viele Beziehungen zwischen den Auftritten. Entweder hat Noglik einfach nur ein gutes Händchen oder er kann es einfach. Nehmen wir letzteres an.

Elementare Kraft: Weltklasse-Jazz bei den Marienthaler Festspielen

02.09.13 (Stefan Pieper) -
„Musik ist eine elementare Kraft, die allen zur Verfügung steht“ sagt Wilfried Schaus-Sahm, der einst das Duisburger Traumzeit-Festival begründete und heute neue Wege geht. Denn zwanzig Jahre Erfahrung als Festival-Macher inklusive einer Menge Kontakte sind doch eigentlich zu schade, um damit nicht weiterzumachen. Und während ein großes Duisburger Pop-Festival den alten Namen für sich vereinnahmt hat, um damit vor allem die Zuschauerzahlen zu maximieren, so hat Wilfried Schaus-Sahm ein neues Festival ins Leben gerufen - eben damit die elementare Kraft der Musik direkt zu den Menschen kommt.
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