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Alle Artikel kategorisiert unter »Kent Nagano«

Unübersehbar #26 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 5.11. bis zum 12.11.2020

05.11.20 (Dirk Wieschollek) -
Die Mails mit Veranstaltungsabsagen häufen sich im Maileingang der Redaktion wie das Laub in den Alleen und Gärten. Da hilft nur eins gegen den herbstlichen Trübsinn: raus in den Blätterwald oder rein ins virtuelle Konzert- und Opernvergnügen. Diese Woche im Angebot: Akademisch-Philharmonisches aus Hamburg, Zeitgenössisches aus Düsseldorf, Jazziges aus Berlin, Großstädtisches aus Berlin, Vogelwildes und Chorisches aus München. Allemal besser als Laubgebläse.

Im Winde brennen die Fahnen …. – Die Hamburgische Staatsoper eröffnet (mit) molto agitato

06.09.20 (Joachim Lange) -
Frank Castorf inszeniert das erste Mal an der Hamburgischen Staatsoper! Das wäre unter normalen Bedingungen immer noch ein Aufreger. Castorf unter Anticoronabedingungen ist es auch. Zumindest heißt der Abend, den es jetzt anstelle des geplanten „Boris Godunow“ gibt, „molto agitato“, also in etwa „sehr aufgeregt“. Das war es tatsächlich. Aber anders, als die einen erhofft oder die anderen befürchtet hatten.

Der unbequemere Weg ist der attraktivere

05.09.20 (Verena Fischer-Zernin) -
Modest Mussorgskys „Boris Godunow“ ist eine Choroper par excellence: voll bunter Tableaus, musikalisch äußerst vielgestaltig, monumental besetzt. Die Staatsoper Hamburg hatte das Stück dem Regisseur Frank Castorf für die Eröffnungspremiere der Saison 2020/21 am 5. September anvertraut. Wenige Monate nach Bekanntgabe der Spielzeitpläne mutet die Programmierung an wie aus einem anderen Jahrhundert. Noch 2019 wäre ein Opernhaus ohne akribisch ausgefeilte Spielpläne und Jahre im voraus terminierte Engagements unvorstellbar gewesen. Nun fügen sich diese scheinbaren Selbstverständlichkeiten ein in die Reihe all der Gewissheiten, die die Corona-Pandemie pulverisiert hat.

Vorwärts, der Nase nach! – Die Hamburgische Staatsoper eröffnet die Spielzeit mit Dmitri Schostakowitschs „Die Nase“

08.09.19 (Joachim Lange) -
Ja wo läuft sie denn, wo läuft sie denn hin? So ließe sich trefflich wundern. Wann führt schon mal eine Nase ein von ihrem Besitzer losgelöstes Eigenleben. Macht Karriere als Staatsrat. Treibt ihren Besitzer durch ihre Abwesenheit zur Verzweiflung. Und bringt ein wenn nicht wohl- so doch zumindest geordnetes Gemeinwesen vollkommen durcheinander. Russland respektive die Sowjetunion waren (und sind?) in der Beziehung ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Unterm Zaren bei Nikolai Gogol, der 1836 die Novelle schrieb und bei Dmitri Schostakowitsch (1930) unter dessen rotem Nachfolger. Mit der Groteske kommt man dem zaristischen wie dem bolschewistischen Russland ziemlich nahe.

Wohlstandsverwahrlosung – George Benjamins Oper „Lessons in Love and Violence“ an der Staatsoper Hamburg

09.04.19 (Ute Schalz-Laurenze) -
Nach der erfolgreichen Uraufführung der Oper „Lessons in Violence and love“ von George Benjamin im Mai 2018 am Royal Opera House Covent Garden in London brachte nun die Staatsoper Hamburg die deutsche Erstaufführung dieser Produktion heraus. Die Premiere wurde mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg unter der sensiblen und souveränen Leitung von Kent Nagano ein eindeutiger Erfolg. Ute Schalz-Laurenze hat die Premiere besucht.

Ein makabrer Spaß – Leonard Bernsteins „A Quiet Place“ in Lübeck

12.03.19 (Arndt Voß) -
Taugt sie auf der Bühne oder doch nicht, Leonard Bernsteins Oper „A Quiet Place“, seine letzte Bühnenarbeit? Bernstein selbst zweifelte 1983 nach der Uraufführung – auch andere. Das Theater Lübeck versuchte nun, mit einer kammermusikalischen Fassung (Premiere: 8. März 2019) eine Antwort zu finden.

Dirigent Nagano für neue Herangehensweise an Wagners «Ring»

19.01.19 (dpa) -
Köln - Der US-Stardirigent Kent Nagano (67) will mit dem Alte-Musik-Ensemble Concerto Köln eine Originalklang-getreue Aufführung von Richard Wagners Opernzyklus «Der Ring des Nibelungen» erarbeiten. «Ich bin ein Teil dieses sehr inspirierenden Prozesses, an dessen Ende die Erkenntnis stehen mag: Wir können Wagner nicht mehr so spielen und singen, wie wir es seit jeher tun und gewohnt sind», sagte Nagano dem «Kölner Stadt-Anzeiger».

Hamburg: Kent Nagano gibt kostenloses Konzert auf Hamburger Rathausmarkt

26.08.18 (dpa) -
Hamburgs Generalmusikdirektor Kent Nagano (66) hat am Samstagabend sein erstes Open-Air-Konzert auf dem Rathausmarkt dirigiert. „Dieses Konzert ist ein musikalisches Geschenk an die Menschen in unserer Stadt“, hatte Nagano im Vorfeld gesagt. Der Eintritt war frei.

Franz Schubert auf der Reise nach Hamburg

08.02.18 (Joachim Lange) -
Kent Nagano und das Philharmonische Staatsorchester Hamburg präsentieren Franz Schuberts Schauspielmusik „Rosamunde“ mit dem neuen Text „Es kommt ein Schiff gefahren“ von Ulla Hahn. „Mozart auf der Reise nach Prag“ ist ein Mörike-Titel, der es zum geflügelten Wort gebracht hat. Vielleicht widerfährt es ja der jüngsten Reise Schuberts nach Hamburg so ähnlich? Zumindest in Hamburg und für die Besucher der Elbphilharmonie. Diese Reise hat den Komponisten, der 1823 die Schauspielmusik zum romantischen Schauerstück „Rosamunde“ komponierte und der (auch) seine Sinfonie Nr. 8 C-Dur, die den programmatischen Beinamen „Große“ führt, nie selbst hören konnte, jetzt in die Stadt an der Elbmündung geführt.

Dirigent Kent Nagano und Intendant Georges Delnon verlängern Verträge

04.10.17 (dpa) -
Hamburg - Star-Dirigent Kent Nagano (65) soll bis Sommer 2025 Hamburger Generalmusikdirektor bleiben. Der Aufsichtsrat der Hamburgischen Staatsoper habe am Mittwoch eine Verlängerung seines Vertrages um weitere fünf Jahre beschlossen, teilte die Kulturbehörde mit. Gleiches gelte für Intendant Georges Delnon (59). Beide hatten mit der Spielzeit 2015/16 ihren Einstand gegeben.
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