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Alle Artikel kategorisiert unter »Kirchenmusik«

„Tage Neuer Musik 2019“ in Regensburg

„Auch in der Kirchenmusik ist die zeitgenössische Musik unabdingbar“, darüber sind sich alle Beteiligten der diesjährigen Tage Neuer Musik an der Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg einig. Eine Balance aus Tradition und Innovation müsse spürbar sein. Über fünf Tage trafen sich in diesem Sinn die Teilnehmer zu Konzerten mit musikalischen Uraufführungen, Gottesdiensten, Workshops, Vorträgen und Seminaren.
  

Gesamtkulturelle Verpf lichtung statt Nabelschau

Sinfonieorchester, Konzerthäuser, auch freie Instrumental- und Vokalensembles kümmern sich bereits seit Jahren um das Thema Musikvermittlung. Etliche Education-Projekte für diverse Zielgruppen sind inzwischen entwickelt worden, stets mit der Intention, einem Publikum von Jung bis Alt das Erleben von Musik als immaterielles „Lebensmittel“ anzubieten, es neu zu erschließen. Nachholbedarf im Hinblick auf dieses wichtige Thema hat stellenweise immer noch die Kirchenmusik. Drängt doch die Frage, wie in einem rasant säkularer werdenden 21. Jahrhundert die Tradition der Kirchenmusik und deren Botschaft in all ihrer ganzen Spannbreite zwischen Singen und ins­trumentalem Musizieren sinnvoll weiter zu geben ist, ob im geistlichen Konzert oder im Gottesdienst.

Kirchen entdecken Popmusik für sich - Ruhrbistum sucht «Pop-Kantoren»

23.01.17 (dpa) -
Essen - Das Ruhrbistum stellt zwei studierte Popmusiker als so genannte Pop-Kantoren ein. Sie sollen in den Gemeinden des Bistums mit Chören und Bands Konzerte, Gottesdienste und Workshops mit moderner, poppiger Kirchenmusik gestalten. Damit soll besonders die junge Generation angesprochen werden.

Frisch restaurierte Richborn-Orgel in Ruchow wird eingeweiht

04.06.16 (dpa) -
In der kleinen Dorfkirche von Ruchow (Kreis Ludwigslust-Parchim) wird am Samstag (16.00 Uhr) die frisch restaurierte 340 Jahre alte Richborn-Orgel eingeweiht. Sie gilt als die älteste Orgel in Mecklenburg. Sie war in der Orgelbau-Werkstatt Jehmlich in Dresden restauriert worden.

Trompeten von Jericho

02.03.16 (Sven Ferchow) -
Erschütternd, was bild.de wieder aufgedeckt hat. Mein Halszäpfchen schwingt seit Tagen im roten Bereich. Da hat doch tatsächlich eine Braut in einer Münsteraner Gemeinde WÄHREND der Trauung das Mikrofon ergriffen und einen Helene-Fischer-Song durch die „praystation“ geschmettert. WÄHREND der Trauung. Echt jetzt. Ich kämpfe mit den Tränen. Also nicht vor Rührung. Mehr aus Mitleid. Für den Bräutigam. Armer Kerl. Wie es dem Gimpel geht, möchte ich mir gar nicht vorstellen, noch viel weniger, wie eine Braut, die Helene-Fischer-Songs WÄHREND der Zeremonie fiept, aussieht.

Besserer Pop im Gottesdienst: Neuer Studiengang für Kirchenmusiker

25.09.15 (dpa) -
Bielefeld - Mit einer neuen professionellen Pop-Ausbildung für Kirchenmusiker soll moderne Musik in evangelischen Kirchen besser werden. Dazu bietet die Landeskirche in Westfalen ab September 2016 erstmals in Deutschland einen Studiengang für kirchliche Popularmusik an, wie Präses Annette Kurschus am Donnerstag in Bielefeld berichtete.

Wuchernde Phantastik

31.03.14 (Gerhard R. Koch) -
Organisten stellt man sich gerne als geflissentliche Musikbereiter der hehren Amtskirche vor: aufopferungsvoll dem Ritus dienend, aller modernen, gar modischen Exzentrik abhold, konservativ in mehrfacher Hinsicht, am bes- ten auch noch fromm. Selbst Olivier Messiaen mag dem Bild des gläubigen Katholiken entsprochen haben, der demütig unbeirrbar sein Organistenamt verrichtet. Der Avantgardist, erst recht der Komponist der erotischen Trilogie („Turangalila“, „Harawi“, „Cinq réchants“) wird darüber vergessen. Nun gibt es gar nicht einmal so wenige Kirchenmusiker, die es mehr mit der Moderne als mit der hierarchischen Tradition halten, die die Orgel lieben, nicht aber im Religiösen versinken, und die der Institution misstrauen – und entsprechend mit ihrer Gemeinde-Obrigkeit im Clinch liegen.

Mit Johann Lütter in die Ewige Stadt

08.01.14 (Joachim Peters) -
Es ist eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte, wenn auch der Betroffene zu Lebzeiten wohl kaum diese posthume Anerkennung vorausgesehen hätte.

Zwischen Avanciertheit und Bodenständigkeit

08.01.14 (Marcell Feldberg) -
„Ein Komponist, der in keine Schublade passt“ – so titelte eine überregionale Zeitung im Jahr 1996 einen Artikel über den zeitgenössischen Komponisten Herbert Callhoff. Der anerkennende bis leicht resignierende Tonfall, der in dieser Überschrift mitzuschwingen scheint, steht bis heute für eine Rezeption, die sich im Umgang mit dem Werk des 1933 im rheinischen Viersen geborenen Komponisten schwertut. Um die Entwicklung seines kompositorischen Wirkens nachzuvollziehen, kehre man nicht nur zu den vielbeschworenen „Wurzeln“ zurück, sondern vielmehr zum Grund und Boden, auf dem das Lebenswerk von Herbert Callhoff steht.

Staatsbibliothek übernimmt Musikhandschriften der Theatinerkirche

31.07.13 (dpa) -
München - Die Bayerische Staatsbibliothek hat die Musikhandschriften der Münchner Theatinerkirche St. Kajetan übernommen. Wie die Staatsbibliothek am Dienstag mitteilte, besteht die Sammlung aus mehr als 900 Schriftstücken und enthält mehrstimmige geistliche Vokalmusik des 15. bis 18. Jahrhunderts.
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