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Alle Artikel kategorisiert unter »Komponieren«

Der Einfluss der Kantinen auf die Zukunft der Musik

07.06.17 (Moritz Eggert) -
Kantinen spielen eine unterschätzte und selten diskutierte Rolle im Hochschulleben. Schließlich sind sie der Ort, an dem sich jedermann trifft, und daher vor allem für Komponisten von entscheidender Bedeutung. Denn nur hier kann das scheue und äußerst seltene Wesen „Ich-bin-Instrumentalstudent-und-tatsächlich-bereit-zeitgenössische-Musik-zu-spielen“ angetroffen werden, ein Wesen, von dessen tatsächlicher Exis­tenz immer nur gemunkelt wird, das in seltenen Momenten in Kantinen auftauchen soll und durch einen Cappuccino in eine unverfängliche Unterhaltung wegen des nächsten Klassenkonzerts verwickelt werden kann.

Das innere Ohr

07.04.17 (Moritz Eggert) -
Der Beginn jeden Komponierens ist das, was man im Kopf hört, bevor man eine Taste drückt, einen Mausklick macht oder ein Sample auslöst. Ohne dieses innere Hören ist Komponieren nicht Komponieren, sondern Ausprobieren.

Lauter Individualisten

22.06.16 (Moritz Eggert) -
Beim Kompositionsunterricht zeigt sich schnell: Es gibt nicht den einen Künstlertyp. Aber alle Künstler sind speziell.

Komponieren ist Handwerk

05.02.16 (Moritz Eggert) -
Wie unterrichtet man eigentlich Komposition? Was passiert in einer Kompositionsstunde? Diese Fragen höre ich oft, und erstaunlicherweise auch von meinen Hochschulkollegen, die sich wahrscheinlich fragen, was ihre Kollegen vom Fach Komposition so den ganzen Tag machen. Natürlich hat das damit zu tun, dass Komponieren vor allem ein innerer Prozess ist, den man nicht visualisieren kann.

Die Krise ist vorbei

04.02.13 (Gordon Kampe) -
Der Legende nach empfahl Luigi Nono Wolfgang Rihm dereinst, einmal die Krise zu bekommen. Künstlerische Krisen zu haben, zu pflegen oder über Bewältigungsstrategien zu berichten hat Tradition und ist irgendwie auch ein bisschen schick. Sie lassen sich aber kaum selbst herbeiführen. Was tun ohne gescheite Krise? Um in der Gegenwart zu Entscheidungen zu kommen, muss es wohl eine Nummer kleiner gehen. Ich schlage daher die Einführung des fröhlichen Zweifelns als Krisenkriegensubstitut vor.

Die Brücke zum Verständnis Neuer Musik

31.10.12 (N.N.) -
Es sei die Aussage gewagt: Es gibt keine Musikveranstaltung in Deutschland, auf der so viel zeitgenössische Musik in so vielen Facetten und Ausprägungen zu hören ist, wie bei „Jugend musiziert“. Als der Wettbewerb vor nunmehr fast 50 Jahren startete, tat er dies nicht nur mit der inzwischen hinreichend bekannten Aufgabe, für Nachwuchs in den ausgedünnten Kulturorchestern zu sorgen. Erklärtes Ziel von „Jugend musiziert“ war es von Anbeginn, die zeitgenössische Musik zu fördern und nach Kräften zu ihrer Entwicklung beizutragen.

Die Sensibilität für innere Vorgänge schärfen

06.12.11 (Norbert Laufer) -
Auf der Landkarte der deutschen Musikschulen, an denen Komposition für Kinder und Jugendliche unterrichtet wird, nimmt Düsseldorf einen wichtigen Platz ein. Seit 1986, also seit 25 Jahren, besteht dort die Kompositionsklasse von David Graham, die von Anfang an große Projekte erarbeitete und zur Aufführung brachte. Im Jahr 2008 kam noch eine Klasse für Computermusik dazu, betreut von Christian Banasik, die sich nicht minder erfolgreich in der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Selbstdenker und ihre Angestellten: die Stellung des Komponisten im Veranstalterbetrieb

10.11.11 (Max Nyffeler) -
Einfache Wahrheiten sind manchmal schwer zu verdauen. Als bei einer öffentlichen Diskussion am Vorabend der diesjährigen Donaueschinger Musiktage die Klanginstallateurin und Performerin Christina Kubisch den in der Runde versammelten, unter der Last ihrer Verantwortung ächzenden Veranstaltern und Journalisten entgegenhielt: „Ohne uns Künstler wärt ihr alle arbeitslos“, reagierten die Angesprochenen mit gekünstelter Heiterkeit. Da wagte es doch tatsächlich eine arbeitnehmerähnliche Person, die bedeutende Rolle der großmächtigen Manager und Sprachrohre des Musikbetriebs herunterzuspielen. Die Bemerkung saß. Doch nach einem Moment des Innehaltens kehrte die Diskussion wieder den zu klassischen Veranstalterthemen Finanzen, Programmgestaltung und Öffentlichkeit zurück.
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