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Alle Artikel kategorisiert unter »Kulturpolitik«

Kulturrechte

04.01.19 (Martin Hufner) -
„‚Kultur für alle!‘ heißt aber noch lange nicht: ‚Kultur umsonst für alle!‘“, sagte die Kulturstaatsministerin Monika Grütters in ihrer Rede zum 6. Urheberrechtskongress in Berlin am 19. November und spannte damit wieder einmal ein Problemfeld auf, das bis heute ungelöst ist. Sie zitiert aus der Erklärung der Menschenrechte Artikel 27: „Jeder Mensch hat das Recht auf Schutz der geistigen und materiellen Interessen, die ihm als Urheber von Werken der Wissenschaft, Literatur oder Kunst erwachsen.“ Das allerdings ist nur der zweite Satz, der erste geht so: „Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben.“

Aus dem Schatten der Vergangenheit treten

18.12.18 (Marco Frei) -
Katalonien beherrscht die Schlagzeilen aus Iberien. Wird sich die autonome Region abspalten oder ein Teil Spaniens bleiben? Für das Musikleben ist diese spannungsreiche Diskussion ein neuerliches Risiko – nach der Krise von 2008.

Meilensteine der Berliner Kulturpolitik

13.12.18 (Albrecht Dümling) -
Ulrich Eckhardt bewarb sich im September 1972 um die Stelle des Geschäftsführers der Berliner Festspiele GmbH. 1934 im Münsterland geboren, hatte er Rechts- und Staatswissenschaften, Klavier und Dirigieren studiert und war nach einer Kapellmeistertätigkeit in Münster Kulturreferent der Stadt Bonn geworden. Schon hier war es sein Ziel gewesen, mit Kultur zugleich Sozialpolitik zu treiben.

Reaktion gegen Rechts: Theater Chemnitz spielen «Weiße Rose»

24.10.18 (dpa) -
Chemnitz - Die Theater Chemnitz setzen ein Zeichen gegen Rechts. Kurzfristig wurde die Kammeroper «Weiße Rose» ins Programm aufgenommen, die sich mit dem Schicksal der antifaschistischen Widerstandsgruppe gegen die Nazis um die Geschwister Hans und Sophie Scholl befasst.

Theater wollen verstärkt Raum für Diskurse bieten

24.10.18 (dpa) -
Magdeburg - Die Theater wollen sich als Diskursorte für Menschen gegensätzlicher Positionen anbieten. «Wir erleben als Theater sehr stark, dass wir in einer Gesellschaft leben, die unter hoher Spannung steht, sich zunehmend polarisiert und manchmal auch radikalisiert», sagte der Geschäftsführende Direktor des Deutschen Bühnenvereins, Marc Grandmontagne, am Dienstag in Magdeburg nach einem Treffen des Ausschusses für Künstlerische Fragen.

Deutscher Kulturrat mahnt dauerhafte Finanzierung für Kultur auf dem Land an

03.09.18 (dpa) -
Die Kultur auf dem Land im Osten braucht nach Angaben des Geschäftsführers des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, eine langfristigere Finanzierung. „Kultur ist eine dauerhafte Daseinsfürsorge wie Wasser- und Stromversorgung oder der Straßenverkehr“, sagte Zimmermann der Deutschen Presse-Agentur.

Deutsche Orchestervereinigung begrüßt eigenständige Kulturministerkonferenz in der KMK

29.08.18 (PM - DOV) -
Die Deutsche Orchestervereinigung begrüßt das Engagement der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder (KMK) bei der Einrichtung eines eigenständigen Gremiums der für Kultur zuständigen Ministerinnen und Minister der Länder.

KMK-Präsident gegen Besuchspflicht für Schüler in NS-Gedenkstätten

19.08.18 (dpa) -
Sollen Schüler verpflichtet werden, Gedenkstätten für Opfer des Nationalsozialismus zu besuchen? Der Vorschlag einer Kultusministerin trifft nicht überall auf Zustimmung. Bisher sind solche Exkursionen auch nur in einem einzigen Bundesland Pflicht.

Berlin: Festival Pop-Kultur will weiter auf Austausch setzen

18.08.18 (dpa) -
Berlin – Nach einer Störaktion von Israel-Kritikern hält das Berliner Festival Pop-Kultur an seinem Kurs fest. „Pop-Kultur wird immer ein Raum für Austausch und Dialog sein“, sagte Festivalleiterin Katja Lucker am Freitag. „Welche Themen wir hier im nächsten Jahr in den Fokus rücken, steht noch in den Sternen.“ Zum Auftakt am Mittwochabend war eine Diskussion zum Thema Boykott mit Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) von Aktivisten gestört worden.

Startenor Beczala traurig über Politik in Polen

15.08.18 (dpa) -
Bayreuth – Den Opernsänger Piotr Beczala betrübt die politische Situation in seinem Heimatland Polen. „Als Kosmopolit finde ich, dass die Leute die Entwicklung unterschätzen“, sagte der Sänger des Lohengrin bei den diesjährigen Bayreuther Festspielen dem Nordbayerischen Kurier (Dienstag). Die Neubesetzung des Obersten Gerichts sei eine gefährliche Sache. „Im Moment wiederholt sich, was in Polen schon einmal der Fall war“, so der 51-jährige Startenor. Die Jungen kapierten das nicht und die Älteren seien frustriert. „Diese Situation macht mich sehr traurig.“
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