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Alle Artikel kategorisiert unter »Kulturpolitik«

MischiMaschi

30.11.20 (Theo Geißler) -
Scherzfrage: Welches klassisch fundierte Fremdwort wird heutzutage in Kunst, Kultur und Politik noch häufiger verwendet als der durch viele erzählte Geschichten verschlissene Begriff „Narrativ“? Richtig. Hybrid. Als Substantiv und/oder als Adjektiv. Beides passt prima in die Zeit. Denn es beschreibt leicht wabbelig etwas Verbundenes, Vermischtes, auch durch Kreuzung Generiertes.

Präsident Bühnenverein: Bei Lockerungen Kulturorte vorrangig öffnen

23.11.20 (dpa, Gerd Roth) -
Berlin (dpa) - Bei einer möglichen Entschärfung der Corona-Maßnahmen will die Kultur in der ersten Reihe stehen. «Wenn wir über Lockerungen reden, dann muss klar sein, dass auch aufgrund des besonderen Ranges der Kunstfreiheit in unserer Verfassung Kulturorte vorrangig zu öffnen sind», sagte neue Präsident des Deutschen Bühnenvereins, Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda, der Deutschen Presse-Agentur am Montag in Berlin.

Keine Aussage zu Restaurant- und Kulturbetrieb im Dezember

17.11.20 (dpa) -
Berlin - Die Frage, ob Restaurants, Kultureinrichtungen oder Fitnessstudios im Dezember wieder aufmachen können, bleibt zunächst unbeantwortet. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder fassten dazu bei ihrem Gespräch über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise am Montag keine Beschlüsse.

Österreichs Kultur zum Teil-Lockdown: «Sind systemrelevant»

02.11.20 (dpa) -
Wien - Österreichs Kulturbetriebe haben auf ihre Schließung während eines Teil-Lockdowns sowohl mit Verständnis als auch mit bitterer Kritik reagiert. Die Wiener Staatsoper und das Burgtheater betonten, dass bei zuletzt bis zu 1000 Gästen pro Vorstellung mit strengen Hygienekonzepten keine Ansteckungen im Publikum bekannt geworden seien.

Sänger Goerne: Die Kultur steht vor dem Bankrott

14.09.20 (dpa) -
Berlin - Der Star-Bariton Matthias Goerne sieht durch die geltenden Corona-Beschränkungen die deutsche Kulturlandschaft in ihrer Existenz bedroht. «Die Kultur steht vor dem Bankrott. Und gegenwärtig grundlos», sagte der 53-Jährige der «Welt am Sonntag».

Weniger Plätze wegen Pandemie: Corona bremst Theater

30.08.20 (dpa, Gregor Tholl) -
Berlin - In Theatern und Opernhäusern sinkt jetzt wegen Corona von Amts wegen die Zuschauerzahl drastisch. «Vor Corona» - wie nun auch in der Welt der Bühnen die neue Zeitrechnung lautet - saßen Theaterbesucher meist dicht an dicht. Deshalb ist der Blick in den Saal des Berliner Ensembles jetzt sehr befremdlich. Von den 700 roten Samt-Sitzen im weiß-güldenen Saal stehen nur noch etwa 200 - mal einzeln, meist in Zweiergruppen.

Zukunft ungewiss: Kultur in den USA liegt in der Corona-Krise brach

22.07.20 (Christina Horsten, dpa) -
New York - In weiten Teilen der USA sind derzeit fast alle Kultureinrichtungen geschlossen. Einige wollen bald wieder öffnen, manche 2021, wieder andere haben noch keine konkreten Pläne. Klar ist aber: Die Pandemie hat die US-Kulturlandschaft verändert - und kommt selbst ins Museum.

Opernchef Bachler: «Kunstministerium ist Gesundheitsamt geworden»

26.06.20 (dpa) -
München - Die Bayerische Staatsoper fühlt sich in der Corona-Krise vom Kunstministerium allein gelassen. «Die Aufgabe eines Kunstministeriums ist, Kunst zu ermöglichen und davon war in diesen Monaten nichts zu bemerken», sagte Opernintendant Nikolaus Bachler im Interview der «Süddeutschen Zeitung» (Freitagsausgabe).

Ministerin Dorn: Kunst und Kultur sind in Hessen kein Luxus in guten Zeiten

11.05.20 (dpa) -
Wiesbaden - Künstler, Festivals und Kultureinrichtungen werden in der Corona-Krise mit einem Millionenpaket von der hessischen Landesregierung unterstützt. «Kunst und Kultur sind kein Luxus oder Sahnehäubchen in guten Zeiten», sagte Ministerin Angela Dorn (Grüne) am Montag in Wiesbaden.

TV-Produzent Hofmann: Kulturszene muss sich positionieren

24.04.20 (dpa) -
Worms - TV-Produzent Nico Hofmann («Unsere Mütter, unsere Väter») kann die Forderungen der freien Kunst- und Kulturszene nach staatlicher Hilfe in der Corona-Krise nachvollziehen. «Ich war auch jahrelang selbstständig und verstehe das», sagte der Geschäftsführer des Filmunternehmens UFA. Über das Thema gebe es derzeit einen starken Dialog mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters.
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