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Alle Artikel kategorisiert unter »Kulturpolitik«

«Die Vielen»: Kulturszene positioniert sich gegen Rechts

31.01.19 (dpa) -
Frankfurt/Main - Nach «Wir sind mehr» melden sich «Die Vielen» zu Wort: Zahlreiche Kulturschaffende haben die «Frankfurter Erklärung der Vielen» unterzeichnet, die an diesem Freitag (1.2.) offiziell vorgestellt werden soll. Mit der «Erklärung der Vielen» verpflichten sich die Unterzeichner zum Engagement gegen Nationalismus und Intoleranz und für die Freiheit der Kunst, wie die Initiatoren mitteilten.

Theater wehren sich gegen Angriffe von Rechtspopulisten

14.01.19 (Christina Sticht, dpa) -
Hannover/Berlin - Die Theater in Deutschland sehen sich immer wieder Angriffen von Seiten der AfD und anderen Rechten ausgesetzt. «Verbal geschieht das auf eine aggressive, giftige Art», sagte der Präsident des Deutschen Bühnenvereins, Ulrich Khuon, der Deutschen Presse-Agentur. «Im Grunde wird alles, was nicht AfD ist, als linksversifft bezeichnet. Außerdem gibt es den Weg über Gerichte und Kleine und Große Anfragen in den Parlamenten.»

Kulturrechte

04.01.19 (Martin Hufner) -
„‚Kultur für alle!‘ heißt aber noch lange nicht: ‚Kultur umsonst für alle!‘“, sagte die Kulturstaatsministerin Monika Grütters in ihrer Rede zum 6. Urheberrechtskongress in Berlin am 19. November und spannte damit wieder einmal ein Problemfeld auf, das bis heute ungelöst ist. Sie zitiert aus der Erklärung der Menschenrechte Artikel 27: „Jeder Mensch hat das Recht auf Schutz der geistigen und materiellen Interessen, die ihm als Urheber von Werken der Wissenschaft, Literatur oder Kunst erwachsen.“ Das allerdings ist nur der zweite Satz, der erste geht so: „Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben.“

Aus dem Schatten der Vergangenheit treten

18.12.18 (Marco Frei) -
Katalonien beherrscht die Schlagzeilen aus Iberien. Wird sich die autonome Region abspalten oder ein Teil Spaniens bleiben? Für das Musikleben ist diese spannungsreiche Diskussion ein neuerliches Risiko – nach der Krise von 2008.

Meilensteine der Berliner Kulturpolitik

13.12.18 (Albrecht Dümling) -
Ulrich Eckhardt bewarb sich im September 1972 um die Stelle des Geschäftsführers der Berliner Festspiele GmbH. 1934 im Münsterland geboren, hatte er Rechts- und Staatswissenschaften, Klavier und Dirigieren studiert und war nach einer Kapellmeistertätigkeit in Münster Kulturreferent der Stadt Bonn geworden. Schon hier war es sein Ziel gewesen, mit Kultur zugleich Sozialpolitik zu treiben.

Reaktion gegen Rechts: Theater Chemnitz spielen «Weiße Rose»

24.10.18 (dpa) -
Chemnitz - Die Theater Chemnitz setzen ein Zeichen gegen Rechts. Kurzfristig wurde die Kammeroper «Weiße Rose» ins Programm aufgenommen, die sich mit dem Schicksal der antifaschistischen Widerstandsgruppe gegen die Nazis um die Geschwister Hans und Sophie Scholl befasst.

Theater wollen verstärkt Raum für Diskurse bieten

24.10.18 (dpa) -
Magdeburg - Die Theater wollen sich als Diskursorte für Menschen gegensätzlicher Positionen anbieten. «Wir erleben als Theater sehr stark, dass wir in einer Gesellschaft leben, die unter hoher Spannung steht, sich zunehmend polarisiert und manchmal auch radikalisiert», sagte der Geschäftsführende Direktor des Deutschen Bühnenvereins, Marc Grandmontagne, am Dienstag in Magdeburg nach einem Treffen des Ausschusses für Künstlerische Fragen.

Deutscher Kulturrat mahnt dauerhafte Finanzierung für Kultur auf dem Land an

03.09.18 (dpa) -
Die Kultur auf dem Land im Osten braucht nach Angaben des Geschäftsführers des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, eine langfristigere Finanzierung. „Kultur ist eine dauerhafte Daseinsfürsorge wie Wasser- und Stromversorgung oder der Straßenverkehr“, sagte Zimmermann der Deutschen Presse-Agentur.

Deutsche Orchestervereinigung begrüßt eigenständige Kulturministerkonferenz in der KMK

29.08.18 (PM - DOV) -
Die Deutsche Orchestervereinigung begrüßt das Engagement der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder (KMK) bei der Einrichtung eines eigenständigen Gremiums der für Kultur zuständigen Ministerinnen und Minister der Länder.

KMK-Präsident gegen Besuchspflicht für Schüler in NS-Gedenkstätten

19.08.18 (dpa) -
Sollen Schüler verpflichtet werden, Gedenkstätten für Opfer des Nationalsozialismus zu besuchen? Der Vorschlag einer Kultusministerin trifft nicht überall auf Zustimmung. Bisher sind solche Exkursionen auch nur in einem einzigen Bundesland Pflicht.
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