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Alle Artikel kategorisiert unter »Kulturpolitik«

Sänger Goerne: Die Kultur steht vor dem Bankrott

14.09.20 (dpa) -
Berlin - Der Star-Bariton Matthias Goerne sieht durch die geltenden Corona-Beschränkungen die deutsche Kulturlandschaft in ihrer Existenz bedroht. «Die Kultur steht vor dem Bankrott. Und gegenwärtig grundlos», sagte der 53-Jährige der «Welt am Sonntag».

Weniger Plätze wegen Pandemie: Corona bremst Theater

30.08.20 (dpa, Gregor Tholl) -
Berlin - In Theatern und Opernhäusern sinkt jetzt wegen Corona von Amts wegen die Zuschauerzahl drastisch. «Vor Corona» - wie nun auch in der Welt der Bühnen die neue Zeitrechnung lautet - saßen Theaterbesucher meist dicht an dicht. Deshalb ist der Blick in den Saal des Berliner Ensembles jetzt sehr befremdlich. Von den 700 roten Samt-Sitzen im weiß-güldenen Saal stehen nur noch etwa 200 - mal einzeln, meist in Zweiergruppen.

Zukunft ungewiss: Kultur in den USA liegt in der Corona-Krise brach

22.07.20 (Christina Horsten, dpa) -
New York - In weiten Teilen der USA sind derzeit fast alle Kultureinrichtungen geschlossen. Einige wollen bald wieder öffnen, manche 2021, wieder andere haben noch keine konkreten Pläne. Klar ist aber: Die Pandemie hat die US-Kulturlandschaft verändert - und kommt selbst ins Museum.

Opernchef Bachler: «Kunstministerium ist Gesundheitsamt geworden»

26.06.20 (dpa) -
München - Die Bayerische Staatsoper fühlt sich in der Corona-Krise vom Kunstministerium allein gelassen. «Die Aufgabe eines Kunstministeriums ist, Kunst zu ermöglichen und davon war in diesen Monaten nichts zu bemerken», sagte Opernintendant Nikolaus Bachler im Interview der «Süddeutschen Zeitung» (Freitagsausgabe).

Ministerin Dorn: Kunst und Kultur sind in Hessen kein Luxus in guten Zeiten

11.05.20 (dpa) -
Wiesbaden - Künstler, Festivals und Kultureinrichtungen werden in der Corona-Krise mit einem Millionenpaket von der hessischen Landesregierung unterstützt. «Kunst und Kultur sind kein Luxus oder Sahnehäubchen in guten Zeiten», sagte Ministerin Angela Dorn (Grüne) am Montag in Wiesbaden.

TV-Produzent Hofmann: Kulturszene muss sich positionieren

24.04.20 (dpa) -
Worms - TV-Produzent Nico Hofmann («Unsere Mütter, unsere Väter») kann die Forderungen der freien Kunst- und Kulturszene nach staatlicher Hilfe in der Corona-Krise nachvollziehen. «Ich war auch jahrelang selbstständig und verstehe das», sagte der Geschäftsführer des Filmunternehmens UFA. Über das Thema gebe es derzeit einen starken Dialog mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

Kulturpolitiker beschwören in Corona-Krise die Kraft der Kultur

04.04.20 (dpa) -
In der Corona-Krise haben Kulturpolitiker aus Deutschland, Italien und Spanien das Vertrauen in ein solidarisches Miteinander und in die Kraft der Kultur beschworen. „Was wären wir ... in dieser Zeit, ohne die Bücher, Filme und Musik, in die wir uns flüchten, an die wir uns anlehnen können?“ heißt es in einem gemeinsamen Appell, den der italienische Kulturminister Dario Franceschini, sein spanischer Kollege José Manuel Rodríguez Uribes sowie die Staatsministerin für internationale Kulturpolitik im Außenministerium Michelle Müntefering (SPD) am Samstag im „Tagesspiegel“ (Berlin) veröffentlichten. „Was wären unsere Gesellschaften ohne die, die sie erschaffen haben? Ohne Künstlerinnen und Künstler?“

Deutscher Bühnenverein: Gegen Radikalismus abgrenzen

23.01.20 (dpa) -
Potsdam - Wie positionieren sich Theater in Zeiten politischer Umbrüche? Darüber diskutierten rund 60 Intendanten von Theatern und Orchestern aus ganz Deutschland in Potsdam. Es sei wichtig, sich gegen Radikalismus abzugrenzen - egal, von welcher Seite dieser komme, sagte Hasko Weber, Generalintendant am Deutschen Nationaltheater in Weimar und Vorsitzender der Intendantengruppe des Deutschen Bühnenvereins, nach dem Treffen. Von rechts sei dieser aber besonders extrem.

Nachhilfe

19.01.20 (Juan Martin Koch) -
Mit dem Fragezeichen und dem Untertitel dieses Buches suggeriert der Autor – erfahrener Musikpädagoge und Wissenschaftler – zweierlei: Die Orchesterlandschaft ist ers­tens ein entscheidender Faktor für die „Musiknation Deutschland“ und sie ist zweitens immerhin so gefährdet, dass sie eines Plädoyers in Buchform bedarf. Dem mag man angesichts der einzigartigen Orchesterdichte und -qualität sowie immer wieder drohender Fusionen und Erosionen gerne zustimmen, und doch baut sich bei der Lektüre zunehmend ein weiteres imaginäres Fragezeichen auf: Denn für wen Werner-Jensen dieses Buch eigentlich geschrieben hat, wird nie so recht klar.

Von der Oper bis in den Busch: Australiens Kultur spürt das Feuer

Canberra - Die Oper dankte den Feuerwehrleuten. Ein Filmstar wollte nicht nach Sydney kommen. Kostbare Kunst musste in Sicherheit gebracht werden. Auch die australische Kulturwelt bekommt die Brände zu spüren - manchmal bedrohlich nah.
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