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Alle Artikel kategorisiert unter »Kulturpolitik«

Nachrichten 2017/04

02.04.17 (nmz-red) -
Musik, Kultur und Politik auf der grünen Wiese +++ Musikfonds am Start +++ Musik ohne Mauern +++ Tag der Musik 2017 +++

Kulturschaffende: Rechtspopulisten nicht die Bühne überlassen

31.03.17 (dpa) -
Magdeburg - Kulturschaffende haben bei einer Podiumsdiskussion in Magdeburg dazu aufgerufen, die Diskussion um gesellschaftliche Werte nicht den Rechtspopulisten zu überlassen. «Wir müssen darüber reden, welche Werte uns im Inneren verbinden», sagte der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, Olaf Zimmermann, bei der Veranstaltung am Donnerstagabend. Die AfD und ihre Anhänger dürften diese Debatte nicht allein führen.

Keine Kulturpolitik ohne valide Daten

08.03.17 (Christian Höppner) -
Die langjährigen Forderungen des Deutschen Kulturrates und des Deutschen Musikrates nach einer validen Bundeskulturstatistik trugen mit dazu bei, dass sich die Enquete Kommission „Kultur in Deutschland“ in ihrem Abschlussbericht 2007 ausführlich mit diesem Thema befasste. Dort heißt es unter anderem: „Statistische Daten zum kulturellen Leben in Deutschland stellen eine unverzichtbare Grundlage für kulturpolitische Entscheidungen dar.“

„Ich arbeite nicht konfrontativ, sondern kooperativ“

06.03.17 (Hans Reinhard Biere) -
Er ist erst seit eineinhalb Jahren auf diesem Posten, aber in Wirklichkeit ist er ein alter Hase in diesem Metier: Hans Reinhard Biere, im Hauptberuf Geiger im WDR Sinfonieorchester, engagiert sich seit vielen Jahren in der Deutschen Orchestervereinigung (DOV). Seit Mai 2015 ist er 1. Vorsitzender des Gesamtvorstands der DOV. Ein harter Knochen und waschechter Gewerkschafter also? Susanne Fließ sprach mit Hans Reinhard Biere über den Spagat zwischen Arbeitskampf und der Liebe eines Musikers zu seinem Beruf.

Grundrechte versus Ökonomisierung

03.03.17 (Dörte Schmidt) -
Auch wenn die Proteste gegen TTIP, TISA und CETA mit Recht den Bereich der Kultur und der Musik auf den Plan gerufen haben, sind die Debatten doch bisher vor allem über Symptome geführt worden. Die grundlegende, auch staatsrechtlich nicht triviale Bedeutung der dahinter verborgenen Ökonomisierung des Gemeinwesens und damit auch der kulturellen Infrastruktur ist dagegen kaum zur Sprache gekommen: Alle Träger kultureller Einrichtungen scheinen alternativlos zu Teilnehmern an einem globalen Markt zu werden – andere Möglichkeiten, Kultur und Gesellschaft global zu denken, treten dahinter zurück.

Link-Tipps 2017/02

12.02.17 (Martin Hufner) -
Auch wenn viele von ihnen in den letzten Jahren verschwunden sind und die neuen häufig durch Professionalisierung etwas spröde wirken, sie sind nicht tot, die Blogs. Ein paar Kurzempfehlungen.

Deutscher Bühnenverein: Theater und Orchester erfüllen wichtige demokratische Funktion

Neuer Geschäftsführender Direktor des Bühnenvereins Marc Grandmontagne setzt sich für Stärkung des politischen Diskurses ein – Theater und Orchester erfüllen wichtige demokratische Funktion in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen

„Politik identifiziert sich weniger mit Kultur“

28.12.16 (Dorothea Hülsmeier) -
Intendant Wilfried Schulz im Gespräch. Was passiert, wenn ein Theater kein Haus hat? Es wird zur Wanderbühne. In Düsseldorf kämpft Intendant Wilfried Schulz für den Erhalt und die Bedeutung des Schauspielhauses.

Cellistin darf nicht bei Weihnachtskonzert in Teheran auftreten

27.12.16 (dpa) -
Der iranisch-armenischen Cellistin Melanie Awanessian ist der Auftritt bei einem Weihnachtskonzert in Teheran verboten worden. Der populäre iranische Popsänger Benjamin, in dessen Band die Christin Cello spielt, hatte am ersten Weihnachtstag ein Konzert in der Musikhalle des Milad-Turms in Teheran geplant. Obwohl das Kultusministerium alle notwendigen Erlaubnisse erteilt habe, sei der Band wenige Minuten vor dem Auftritt mitgeteilt worden, dass Awanessian nicht mit auf die Bühne dürfe. Alle Proteste hätten nichts genützt und der Platz der Cellistin sei bis zum Ende des Konzerts freigeblieben, berichtete die Nachrichtenagentur ILNA am Montag.

Kein Intendant müsste man sein

22.12.16 (Martin Hufner) -
Vor kurzem hat man in Dresden Serge Dorny als designierten Intendanten der Semperoper zuerst engagiert, dann abserviert und schließlich nach einer juristischen Odyssee abfinden müssen. Jetzt könnte sich in Berlin das gleiche ereignen. Auch der Castorf-Nachfolger an der Berliner Volksbühne, Chris Dercon, soll demnach sein Amt ab 2017 nicht antreten. Man munkelt so etwas in den Fluren der Berliner Gerüchteküchen. Fachleute mutmaßen, dass es am Ende um irgendwas zwischen drei und acht Millionen Euro geht, die man dafür aufwenden müsste, damit jemand nicht arbeitet.
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