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Alle Artikel kategorisiert unter »Lucerne Festival«

Meisterkurs Dirigieren | Bernard Haitink | Lucerne Festival at Easter | Brahms, Tragische Ouvertüre

Gestern ist Bernard Haitink im Alter von 92 Jahren gestorben. Wir durften ihn mehrmals bei Meisterkursen in Luzern erleben – seine bescheidene und gleichzeitig so bestimmte Art hat uns beeindruckt. Sehen Sie den Dirigenten hier noch einmal in unserem Video aus dem Jahr 2013 vom Lucerne Festival at Easter mit Johannes Brahms' „Tragischer Ouvertüre” d-moll, op. 81. In der Videostrecke finden Sie noch weitere Werke, die Haitink in diesem Meisterkurs mit den Studierenden erarbeitete.

Spannendes Laboratorium der Zukunft

20.10.21 (Marco Frei) -
Das Lucerne Festival hat ein neues Spitzenorchester. Neben dem Lucerne Festival Orchestra (LFO) agiert nun auch das Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO). Es soll ein internationaler Leuchtturm in der Interpretation zeitgenössischer Musik werden. Ein ers­tes Gastspiel führte das LFCO bereits zum Musikfest Berlin. Jetzt mischt die Truppe auch in Donaueschingen mit. Doch wie war der Start am diesjährigen Lucerne Festival? Was steckt hinter dieser Initiative?

Klicks weltweit, Mediathek ohne Haltbarkeitsdatum

15.10.21 (Katharina Herkommer) -
Was haben eine überdimensionale Discokugel, ein Fasanenbraten aus Gummi und zig Quadratmeter Kunstrasen gemeinsam? Alle drei waren in den letzten Jahren auf der Bühne der Jungen Oper Weikersheim zu sehen. Und alle drei sind deshalb auch in einem der Filme gelandet, die wir von nmzMedia, der Bewegtbild-Unit der neuen musikzeitung, über die jeweilige Sommer­oper gedreht und produziert haben.

Lucerne Festival startet im Sommer unter dem Motto «verrückt»

06.05.21 (nmz/kiz) -
Luzern - Das Lucerne Festival für klassische Musik am Vierwaldstättersee in der Schweiz hat vor dem Start in diesem Sommer eine neue Ära eingeleitet. Die Macher wollen junge Talente und zeitgenössische Musik noch stärker fördern und in digitale Angebote investieren, wie die Verantwortlichen in Luzern mitteilten.

Koloratur-Battles und Corona-Klänge: Das Lucerne Festival 2020

26.08.20 (Georg Rudiger) -
Eigentlich sind jeden Sommer rund 100 junge Musikerinnen und Musiker aus der ganzen Welt in Luzern, um sich bei der Lucerne Festival Academy unter der Leitung des Karlsruher Komponisten Wolfgang Rihm ausschließlich mit Musik des 20. und 21. Jahrhunderts zu beschäftigen. Dieses Jahr wurde die 2003 von Pierre Boulez gegründete Akademie erstmals abgesagt, aber Intendant Michael Haefliger konnte zumindest ein Konzert der Lucerne Festival Alumni ins neu konzipierte, auf zehn Tage zusammengedampfte Festival retten.

Die patriarchale Nachhut wirkt unbewusst

Das „Lucerne Festival“ widmete sich dieses Jahr – zumindest programmatisch – dem Thema „Macht“. Nun sind es beileibe nicht die jüngst kolportierten „nächtlichen Telefonanrufe“ eines zenitfernen Opernsängers, welche mit diesem Begriff zugleich jenen des Missbrauchs hören lassen. Letzterer gebärdet sich in der Musikwelt denn auch mehrtönig:

Vielfältige Chancen für den Nachwuchs

29.08.19 (Corina Kolbe) -
In Luzern und Davos geben ehemals geförderte Musiker ihre Erfahrungen an Jüngere weiter. Die beiden Festivals sehen Alumni-Netzwerke als zukunftsträchtige Ressource.

Klassikfestival in Luzern mit Motto «Macht» - letztes Haitink-Konzert

15.08.19 (dpa) -
Luzern - Mit dem Thema Macht setzen sich in diesem Jahr weltberühmte Orchester und Stars der Klassik beim Orchesterfestival «Lucerne Festival» auseinander. «Musik kann der Macht huldigen oder gegen sie aufbegehren», schreiben die Veranstalter. «Aber sie verfügt auch selbst über eine beträchtliche Wirkung, kann agitieren und manipulieren, trösten und euphorisieren.»

Bericht von einer unakademischen Akademie

18.10.18 (Andreas Kolb) -
Das japanische Wort „inori“ bedeutet Gebet, Anrufung, Anbetung. Im Zentrum von INORI (1973/74) stehen 13 Gebetsgesten aus verschiedenen Religionen, die Stockhausen als Orchesterstimmen und Spielanweisungen zugleich komponierte. Das Stück aus den frühen 70er-Jahren ist – wie auch seine Werke „Hymnen“ oder „Telemusik“ – aufgeladen mit außermusikalischer Bedeutung, in diesem Fall mit spiritueller. Unter dem Gesichtspunkt der Debatten um Gehaltsästhetik in der Neuen Musik ist INORI damit topaktuell. Das 70 Minuten dauernde opulente Orchesterstück ist dennoch ein Meisterwerk absoluter Musik, in dem Stockhausen aus einer einzigen Formel einen einzigartigen musikalischen Kosmos erschafft. „Musik dieser Art“, so Wolfgang Rihm, der es 2018 in Luzern auf den Spielplan gesetzt hatte, „hat es vorher nicht gegeben und wird es auch danach nicht mehr geben“.

Echokammer und Gipskacheln: Luzern feiert 20 Jahre Klanggenuss

16.08.18 (Christiane Oelrich, dpa) -
Zu übersehen ist das Kultur- und Kongresszentrum in Luzern nicht: Der imposante Bau liegt direkt am Bahnhof und am Vierwaldstättersee. Das Herzstück, der gefeierte Konzertsaal, hat jetzt runden Geburtstag.
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