Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Martin Smolka«

Veränderte Kommunikationsbedingungen – Neue CDs neuer Musik

28.02.21 (Dirk Wieschollek) -
Neue Platten von und mit: Enno Poppe, Stefan Hussong, Klarenz Barlow, Maximilian Marcoll, Nicola L. Hein, Joshua Witzel, Deutsche Gesellschaft für elektroakustische Musik, Gerald Fiebig, Elena Mendoza, Magnus Lindberg, Martin Smolka, Julia Mihály.

Skulpturales Erbe

23.03.20 (Dirk Wieschollek) -
Neue Musik von und mit: Walter Zimmermann, Evan Johnson, Ensemble Musikfabrik, Carola Bauckholt, Sampo Haapamäki, Martin Smolka.

Vierzehn Tage im Wettbewerb um die Gunst der Jury

27.09.19 (Klaus Kalchschmid) -
Die Sommer-Festspiele sind vorbei, doch die Herbstsaison hat noch nicht begonnen, da bricht alljährlich Anfang September für 14 Tage der ARD-Musikwettbewerb über München herein und versammelt in voll besetzten Sälen schon zu den ersten Runden jede Menge interessierter Musikliebhaber, die mucksmäuschenstill sein können. Wieder war es ebenso anstrengend wie aufregend, alle Semifinali, die manchmal sechs und mehr Stunden dauern, und alle Finali zu erleben; dazu kursorisch zweite Durchgänge und drei Preisträgerkonzerte, die sich manchmal wie Pflicht oder Kür und Schaulaufen bei den Eiskunstläufern verhalten. Mancher spielt und singt beim Konzert gelöster als unter Wettbewerbsbedingungen, manchem fehlt nun der Fokus und die Konzentration auf das bestmögliche Spiel und eine mögliche Auszeichnung, die im Falle der Erstplatzierung 10.000 Euro bedeutet oder 7.500 Euro (Zweiter Platz) sowie 5.000 Euro (Dritter Platz).

Von der Stille in die Stille

30.06.17 (Verena Großkreutz) -
Ein Kamel, das einen Leichenwagen zieht; eine illustre Trauergemeinde, die dem grotesken Gefährt in Zeitlupe hüpfend folgt, das sich dann ohne Kamel selbstständig macht und über Stock und Stein davonrast: Diese fröhlich-surreale Sequenz entstammte René Clairs 20-Minuten-Stummfilm „Entr’acte“ von 1924, mit dem das Ensemble Ascolta das recht gut besuchte Neue-Musik-Festival „Der Sommer in Stuttgart“ im dortigen Thea­terhaus eröffnete.

Wie geht es weiter mit dem Lied?

16.09.16 (Juan Martin Koch) -
„Wenn der Text gut ist, braucht man ihn nicht zu singen, wenn er schlecht ist, braucht man auch keinen Text.“ Carola Bauckholts Statement klingt so, als habe sie damit den Auftrag der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie, ein Klavierlied zu komponieren, genauer: einen „autarken, literarischen deutschsprachigen Text nach 1945“ zu vertonen, abgelehnt. Hat sie aber nicht.

Dem Himmel viel näher

01.07.15 (Verena Großkreutz) -
Ist das denn möglich? 2.100 Besucher in einem Konzert mit Uraufführungen, mit Neuer Musik? Kein Problem beim Deutschen Evangelischen Kirchentag, der vom 3. bis 7. Juni in Stuttgart gastierte. Beim musikalischen Höhepunkt der religiösen Großveranstaltung im vollbesetzten Beethovensaal der Stuttgarter Liederhalle kooperierten Profi- und Laienchöre der Stadt in vier Werken zeitgenössischer Komponisten. Davon waren drei Uraufführungen.

Fragen und Antworten – Ein Festival der Hugo-Wolf-Akademie in Stuttgart beleuchtet das Kunstlied seit 1945 in Ost und West

„Sind noch Lieder zu singen?“ Unter diese Frage stellte die Hugo-Wolf-Akademie ein viertägiges Festival an der Stuttgarter Musikhochschule. Bei Paul Celan heißt es: „Es sind noch Lieder zu singen jenseits der Menschen“. Natürlich werden weiterhin Lieder gesungen, die Hitparade ist voll davon, der European Song Contest steht bevor. Hier war das Kunstlied zur Klavierbegleitung gemeint: eine deutsche Tradition, die auf Schubert zurückgeht. Wie hat sich dieses nach 1945 in beiden Hälften des Landes entwickelt? Zwei Pianisten aus Ost und West, Steffen Schleiermacher und Axel Bauni, konzipierten das Programm. Dazu kamen zwölf Uraufführungen: zehn Kompositionsaufträge und zwei Gewinner eines Wettbewerbs.

Klang im Fokus – Drei Komponisten stellten sich bei musica viva sensiblen Fragen der Klangbildung und -formung

15.12.14 (Reinhard Palmer) -
Das Programm dieses Konzerts der Münchner musica viva erwies sich nicht nur als absolut stimmig in der Fokussierung auf Klangqualitäten aus dem Geräuschhaften heraus zum Substanziellen hin. Es ergaben sich zudem viele Querbezüge in der Behandlung von Lautlosigkeit und Stille sowie der fülligen Klangsubstanz. Einfühlsame Klangsinnlichkeit beleuchteten unter verschiedenen Blickwinkeln hierzu Kompositionen von Michael Pelzel, Mark Andre und Martin Smolka.

Himmel und Hölle – aus der Fabrik: Werke von Smolka, Kagel und Andriessen bei Wergo

11.06.10 (Michael Kube) -
Noch ein Jubiläum – nur diesmal anders. Denn mit einer auf insgesamt sieben CDs angelegten „Edition musikFabrik“ wird ein Ensemble gefeiert, das auf 20 Jahre Innovationen und Uraufführungen zurückblicken kann. Und so kommen auch die Programme daher: Für die dritte Veröffentlichung mit dem Titel „Vom Himmel zur Hölle“ wurden drei großformatige Partituren ausgewählt, die selbst Maßstäbe setzen.

Im Licht der Entfremdung: Neue und alte Psalmenvertonungen beim Musikfest Stuttgart

30.09.09 (Marco Frei) -
Vielfältige schöpferische Assoziationen weckt das Motto „Licht“, das zeigte sich auch beim diesjährigen Musikfest Stuttgart. Nicht zuletzt wurde mit einem Psalmenwochenende eine religiöse Brücke geschlagen, allerdings mit zwiespältigem Ergebnis. Dabei war die Idee spannend und wichtig: Martin Smolka, Brice Pauset, Jaakko Mäntyjärvi, Joseph Phibbs und Victoria Borisova-Ollas hatten Psalmen vertont, die schon Felix Mendelssohn Bartholdy verwendet hatte, und würdigten damit zugleich dessen 200. Geburtstag.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: