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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikwirtschaft«

28 Jahre Wiedervereinigung – Beleuchtungen zum Thema von ++contrapunkt++

10.10.18 (mh) -
Von 2002 bis 2003 hat sich die Radiosendung „++ contrapunkt ++ westöstlicher dialog“ (gemeinschaftlich MDR und Bayerischer Rundfunk) mit Folgen, Ursachen und historischen Bezugnahmen des Themas angenommen. Aktuell wird ja wieder angesichts der Bundestagswahl neu eine Differenz zwischen Ost vs. West angerissen. ++contrapunkt++ hat mit seinen Mitteln versucht, die Lebenswege in den beiden deutschen Staaten untereinander in Beziehung zu bringen. 18 Sendungen dokumentieren dies. Nachhören macht schlau!

Musikstars warnen vor drastischen Brexit-Folgen

08.10.18 (dpa) -
London - Musikstars haben die britische Premierministerin Theresa May vor drastischen Folgen des anstehenden EU-Austritts gewarnt. Der Brexit gefährde die Musikindustrie des Landes, heißt es in einem offenen Brief, der am Sonntag unter anderem im «Observer» veröffentlicht wurde.

Kompositionsauftrag aus höchsten Regierungskreisen

21.09.18 (Andreas Kolb) -
Mitte Mai vor einem Jahr lud der chinesische Staatschef Xi Jinping Vertreter von mehr als hundert Ländern nach Peking. Aus Berlin kam die damalige deutsche Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries. Die Kommunistische Partei feierte damit den Entwicklungsplan „Neue Seidenstraße“, eine von Xi Jinping ausgerufene Initiative, welche die Staaten entlang Chinas alter Handelsrouten zu Lande und zur See enger an das Reich der Mitte binden soll. Kulturell fand dieser Entwicklungsplan „Neue Seidenstraße“ unter anderem in einem Auftrag an den deutschen Komponisten Enjott Schneider Ausdruck. Ziemlich genau ein Jahr nach dem Seidenstraßen-Gipfel fand in Guangzhou und anschließend in Peking die Uraufführung seiner Oper „Marco Polo“ statt. Schneider vertonte ein chinesisches Libretto des Stoffs und stellte dem abendländisch-klassischen Orchester ein chinesisches Ensemble zur Seite. Andreas Kolb stellte ihm einige Fragen zum neuen Reich der Musik.

Kein Algorithmus, wo man mitmuss

11.07.18 (Martin Hufner) -
Der Anspruch war nicht gering. „Beim Musikwirtschaftsgipfel diskutierten am 14. Juni 2018 die 16 wichtigsten Verbände und Institutionen der Musikbranche öffentlich mit hochkarätigen Vertretern der Bundesregierung und Opposition.“ Großspurig, denn das Ganze fand ganz ohne Beteiligung des Deutschen Musikrates, ohne Beteiligung von Medienvertreterinnen oder Stellungnahmen seitens der musikpädagogischen Verbände statt. Da weiß man, was man nicht hat. Und was man hat: Musikwirtschaft pur, losgelöst aus dem gesellschaftlichen Zusammenhang. Kann das was werden?

Hilfreicher Baustein einer europäischen Kulturpolitik

30.05.18 (Andreas Kolb) -
Am 21. März 2018 stellte der Europäische Musikrat (EMC) die European Agenda for Music vor. Die Initiatoren waren der Europäische Musikrat, die International Association of Music Information Centres und der Zusammenschluss der europäischen Musik-Export-Büros. Die ersten Vorüberlegungen für eine Europäische Musikagenda gehen bereits auf das Jahr 2013 zurück. Andreas Kolb unterhielt sich mit der Generalsekretärin des EMC, Ruth Jakobi, über die Agenda.

Tickethändler Eventim überspringt Milliardengrenze beim Umsatz

22.03.18 (dpa) -
Der Tickethändler und Veranstalter CTS Eventim ist dank eines boomenden Geschäfts mit Online-Tickets und Tournee- und Konzertveranstaltungen kräftig gewachsen. Der im MDax notierte Konzern meldete am Donnerstag Gesamterlöse von 1,03 Milliarden Euro und damit knapp 25 Prozent mehr als 2016. Der Jahresüberschuss stieg um 19 Prozent auf 112,8 Millionen Euro. Damit festigte der Konzern in Europa seine führende Stellung in der Ticket- und Veranstaltungsbranche.

Das Entrepreneur-Projekt Bratsche

07.12.17 (Andreas Kolb) -
Im Zentrum der Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrats Ende Oktober stand unter anderem die Frage: „Inwiefern kann die zunehmende Ökonomisierung unserer Gesellschaft mit künstlerischer Kreativität vereinbart werden?“ Die nmz-Redaktion ließ sich vom Thema zu einer Umfrage unter Kreativen inspirieren. Etwas verschärft fragten wir damals „Kastriert Kapitalismus Kreativität?“. Der Bratschist Nils Mönkemeyer meldet sich jetzt etwas später, aber dafür ausführlicher zum Thema zu Wort.

Im Strudel des Verwertungskreislaufs

23.11.17 (Bojan Budisavljevic) -
Musik, vor allem die Kunstmusik, genießt in Deutschland traditionell hohe Wertschätzung: Beispielsweise schließt sie „dem Menschen ein unbekanntes Reich auf; eine Welt, die nichts gemein hat mit der äußern Sinnenwelt, die ihn umgibt, und in der er alle durch Begriffe bestimmbaren Gefühle zurückläßt, um sich dem Unaussprechlichen hinzugeben“, so E.T.A. Hoffmann in seiner Besprechung der 5. Symphonie Beethovens, einem der Gründungsmanifeste des deutschen Musikidealismus. Musik, wie gesagt, ist etwas ganz Besonderes, sie befördert uns aus den je aktuellen Um- und Missständen hinaus – wie Beethoven seinen Flores­tan „zur Freiheit ins himmlische Reich“ mit ebenso viel Pathos wie avancierter Kompositionstechnik.

Wie viel Ökonomie verträgt die Musik ?

01.11.17 (Barbara Haack) -
Weltweit schafft sich derzeit die Tendenz zur Liberalisierung der Märkte mehr und mehr Raum. Verbunden ist sie mit einer Abwendung von der Idee der (Solidar-)Gemeinschaft hin zu einer Einstellung, die das Wörtchen „first“ in Bezug zu den eigenen Interessen stellt, seien es vermeintlich nationale Interessen oder solche einer Religionsgemeinschaft oder anderer Gruppierungen – bis hin zu Einzelkämpfern, die bei der Verwendung des Begriffs „zuerst“ wirklich nur und „zuerst“ an sich selbst denken.

VUT-Wahlprüfsteine: Die Antworten der Parteien auf Fünf Ideen zur Gestaltung der Zukunft der Musikwirtschaft des VUT

13.09.17 (PM-VUT) -
Im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 verschickte der Verband unabhängiger Musikunternehmen e.V. (VUT) seine Fünf Ideen zur Gestaltung der Zukunft der Musikwirtschaft zusammen mit den Wahlprüfsteinen, die Fragen zu den fünf Themenkomplexen der Broschüre umfassten. CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE und die FDP wurden befragt und beantworteten die Fragen des Verbandes. Ihre Antworten, in denen sie zu den Kernthemen des Verbandes und seiner Mitglieder Stellung beziehen, geben Aufschluss darüber, was kleine und mittlere Musikunternehmen von den genannten Parteien erwarten können.
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