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Alle Artikel kategorisiert unter »Nationalsozialismus«

Stuttgarter Wieland-Wagner-Höhe umbenannt zu Ehren Heinrich Heines

17.10.21 (dpa) -
Stuttgart - In Stuttgart ist ein unter dem Namen Wieland-Wagner-Höhe bekannter Aussichtsplatz wegen der nationalsozialistischen Vergangenheit seines Namensgebers umbenannt worden. Wieland Wagner (1917-1966) - Regisseur, Bühnenbildner und Enkel des Komponisten Richard Wagners - war während der NS-Zeit (1933-1945) zu einem engen Vertrauten und Günstling Adolf Hitlers geworden.

Böser Nachhall des Unrechts

08.07.21 (Martin Hufner) -
Die Bundesregierung, die Länder und Kommunen haben in den letzten anderthalb Jahren seit Pandemiebeginn zahlreiche Hilfs- und Unterstützungs­angebote für die arg geschundene Kulturbranche auf die Beine gestellt. Vieles davon war immerhin hilfreich, manches war falsch zugeschnitten, alles in allem arteten zahlreiche Hilfs­ideen leider zugleich zu bürokratische Monstern aus – Kleingedrucktes entwickelte bisweilen verheerende Wirkung. Und so gibt es Fälle von ausgebliebenen Hilfen, die sogar Schäden verlängern, die aus der Zeit der Nazi-Diktatur nachhallen. Und das geht gar nicht.

Mahnmal für Verdis Totenmesse im NS-Zwangslager und Ghetto Theresienstadt

22.04.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Ausnahmsweise muss einem Buch die musikdramatische Wucht von Giuseppe Verdis „Messa da requiem“ zugestanden werden - voran den Donnerschlägen der Pauken des „Dies irae“ – und dann Stille des Entsetzens! Das verdient und beinhaltet Josef Bors „Theresienstädter Requiem“ – und daher auch die Vorstellung neben aller Musik an dieser Stelle.

Liedermacher Biermann: Muss nicht extra nach Auschwitz fahren

23.01.20 (dpa) -
Wien - Der Liedermacher Wolf Biermann (83) hat das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz, in dem 1943 sein Vater ermordet wurde, nie besucht. «Nein, ich muss da nicht extra hinfahren. Ich bin schon mein Leben lang in Auschwitz, durch all unsere Familiengeschichten», sagte Biermann der österreichischen Tageszeitung «Der Standard» (Mittwoch).

Verfolgte Musiker/-innen im nationalsozialistischen Thüringen – Ausstellung im Stadtmuseum Weimar

Eine Ausstellung im Stadtmuseum Weimar präsentiert im Jubiläumsjahr 2019 erste Erkenntnisse eines Forschungsprojekts des Vereins weim I art e.V. Die Weimarer Republik nicht von ihrem Ende her zu denken, sondern als demokratisches Ereignis ohne die unsere heutige Bundesrepublik nicht denkbar wäre, ist die wohl wichtigste Erkenntnis des 100. Jubiläums, dem in Weimar am 5. Februar 2019 mit einem großen Festakt gedacht wurde.

Leben mit und nach Wagner

10.11.18 (Christoph Vratz) -
Des Meisters Gedankenwelt strahlt nach wie vor. Richard Wagner schillert, fasziniert, spaltet. Wie sehr er das in der Vergangenheit immer wieder getan hat, lässt sich besonders an der Zeit des Nationalsozialismus und an den Jahren danach ablesen, als „Neu-Bayreuth“ sich von alten Schlacken zwar zu lösen versuchte, aber der Neubeginn nicht automatisch mit dem Abschneiden aller alten Zöpfe verbunden war. Vielleicht auch nicht möglich war.

«Violinen der Hoffnung» erklingen bei der Dresdner Philharmonie

26.10.18 (dpa) -
Dresden - Der Dresdner Philharmonie steht ein bewegender Auftritt bevor. Bei ihrem Konzert zum Gedenken an die Pogromnacht in Deutschland vor 80 Jahren spielen junge Musiker auch auf den «Violinen der Hoffnung», wie die Philharmonie am Donnerstag mitteilte. Die Instrumente sind klingende Zeitzeugen.

Geschichtsbewusstsein oder Gegenwartsfragen?

Was wissen wir heute über das Musikleben während des „Dritten Reichs“? Das Thema könnte eines der Probleme des laufenden Antrags an die UNESCO sein, die 2020 über die Aufnahme der „Deutschen Theater- und Orchesterlandschaft“ in das Immaterielle Kulturerbe der Menschheit entscheidet. Unter dem Titel „Theater und Orchester im Nationalsozialismus – Zwischen Aufarbeitung und Verdrängung?“ luden die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) und die Hochschule für Musik und Tanz Köln zu einer Bestandsaufnahme ein.

KMK-Präsident gegen Besuchspflicht für Schüler in NS-Gedenkstätten

19.08.18 (dpa) -
Sollen Schüler verpflichtet werden, Gedenkstätten für Opfer des Nationalsozialismus zu besuchen? Der Vorschlag einer Kultusministerin trifft nicht überall auf Zustimmung. Bisher sind solche Exkursionen auch nur in einem einzigen Bundesland Pflicht.

Zwischen Tabubruch, Populismus und RechtsRock

12.07.18 (Thorsten Hindrichs) -
„… was die Echo-Verleiher sagen, ist: eine Diskussion über dieses Thema beschädigt den Preis! Und da muss ich jetzt wirklich mal sagen, nach x Jahrzehnten der Vergangenheitsbewältigung in Deutschland und nach einem unglaublichen Erfahrungsschatz im Umgang mit solchen Fragen, ist das mit das Erbärmlichste, was ich seit langer Zeit gehört habe!“
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