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Alle Artikel kategorisiert unter »Neuköllner Oper«

Uraufführung von Moritz Eggerts „La Bettleropera“ in der Neuköllner Oper

21.10.17 (Peter P. Pachl) -
Eine der ersten Produktionen der vor 1977 von Winfried Radeke gegründeten Neuköllner Oper war damals die „Bettleroper“, und zur Feier des 40-jährigen Jubiläums wurde eine neue Version angekündigt als „ein Großstadtcomic nach John Gay’s ‚The Beggar’s Opera’“. Für die Neukomposition der multilingualen deutsch-italienischen Koproduktion mit dem Balletto Civile wurde der Komponist Moritz Eggert gewonnen, dessen Komposition das Auseinanderklaffen des engagierten, aber über Semiprofessionalität kaum herausreichenden Ensembles um so deutlicher hervorkehrt.

Kōsaku Yamadas japanische Nationaloper „Schwarze Schiffe“ an der Neuköllner Oper

20.02.17 (Roland H. Dippel) -
Kein europäisches Theater hat sich bisher an den japanischen Komponisten Kōsaku Yamada (auch Kósçak Yamada, 1886 bis 1965) gewagt. Er wurde nach seinem Studium in Berlin bei Max Bruch von 1910 bis 1913 zum Gründer der japanischen Gesellschaften für Musiktheater und Sinfonieorchester. So brachte er die bis heute in Japan andauernde Leidenschaft für die klassische Musik des Westens in Gang. Standesgemäß und selbstbewusst versetzt jetzt die Neuköllner Oper seine Grand’Opéra „Schwarze Schiffe“ („Kurofune“) mit einem japanischen Team auf ihre kleinere Spielstätte für maximal 45 Zuhörer.

Zwischen Bordell und Sonnentod – Mascagnis „Iris“ an der Neuköllner Oper

22.04.16 (Peter P. Pachl) -
Eine ungewöhnliche Publikumsmischung in der Neuköllner Oper: ältere Besucher, denen man sonst eher in den drei großen Berliner Opernhäusern begegnet, gemischt mit sehr viel jüngeren Opernbesuchern, darunter zahlreichen italienisch sprechendem Publikum und sehr vielen Asiaten, insbesondere Japanern.

Hübsch, aber ohne eigenes ästhetisches Gewicht

29.01.16 (Hans-Peter Graf) -
„Das schwarze Wasser“, Musiktheater von Vivian und Ketan Bhatti nach dem Schauspiel von Roland Schimmelpfenning an der Neuköllner Oper Berlin 21.1. 2016. Hans-Peter Graf besuchte die Uraufführung.

„PIZZERIA ANARCHIA“ an der Neuköllner Oper Berlin

16.10.15 (Dieter David Scholz) -
Besetzen oder besitzen, was ist moralischer? Das ist die Frage in der jüngsten Uraufführung der Neuköllner Oper Berlin, die sinnigerweise mit den Musiktheatertagen Wien, dem Teatro della Tosse, Genova und dem dort residierenden nomadenhaften Balletto Civile kooperiert. In allen drei Städten gibt es Hausbesetzungen und Migrationsghettos, die Fragen nach Freiheit und Macht, Besitz und Menschlichkeit aufwerfen.

Mit Rockmusik in den Olymp

27.09.15 (Dieter David Scholz) -
„What would Zappa do?“ … hieß eine Uraufführung an Berlins „außergewöhnlichster“ Opernbühne, der Neuköllner Oper. Dort haben sich Sommer Ulrickson und Moritz Gagern mit Frank Zappa als Musiker, Mensch und als Figur der Zeit- und Musikgeschichte auseinandergesetzt. Dabei geht es „um Probleme gegenwärtiger Politik, um Fußball, ums Bier, vor allem um Sex, das Hauptthema Zappas“.

Mehr als Anti – „What would Zappa do?“ an der Neuköllner Oper Berlin

17.09.15 (Dieter David Scholz) -
Dieter David Scholz war bei einer Uraufführung an Berlins „außergewöhnlichster“ Opernbühne: Der Neuköllner Oper. Dort haben sich Sommer Ulrickson und Moritz Gagern mit Frank Zappa als Musiker, Mensch und als Figur der Zeit- und Musikgeschichte auseinandergesetzt. Dabei geht es „um Probleme gegenwärtiger Politik, um Fußball, ums Bier, vor allem um Sex, das Hauptthema Zappas.“

Berliner Opernpreis 14 von Neuköllner Oper und GASAG neu ausgeschrieben

03.05.13 (PM) -
Knapp ein Jahr nach der Uraufführung von NEW DEAL, dem letzten Preisträgerwerk des Berliner Opernpreises 12, schreiben die Neuköllner Oper und GASAG zum 10. Mal den Berliner Opernpreis aus. Aufgabe des Wettbewerbes ist, ein ca. 30-minütiges Musiktheaterwerk zum Thema Night in Europe zu schaffen.

„Schlag nach bei Wotan!“: Simon Stockhausens Wagner-Paraphrase „Rheingold Feuerland“ an der Neuköllner Oper

19.08.11 (Peter P. Pachl) -
Jüngste Wagner-Interpretationen docken bei Figuren der Gegenwart an. Carl Hegemann, Dramaturg der Bayreuther Neuinszenierung des „Tannhäuser“, argumentierte gegenüber der Mäzenatenversammlung der „Gesellschaft der Freunde von Bayreuth“ mit der Begründung, wer Joep van Lieshout kenne, für den sei klar, dass dieser bildende Künstler und Architekt Tannhäuser sei. Und für Bernhard Glocksin, den Nachdichter von „Rheingold“, ist der Spekulant und zugleich Gründer humanitärer Stiftungen George Soros, alias George Warren, identisch mit Wotan. Als „Rheingold Feuerland“ hatte der von Simon Stockhausen mit Musik unterlegte „Wagner Wiedergänger“ an der Neuköllner Oper in Berlin Premiere.

Europäisches Festival für Avantgarde-Musiktheater in Berlin

04.04.10 (Agentur ddp) -
Berlin - Die Neuköllner Oper in Berlin lädt zum ersten Mal zu einem europäischen Festival für Avantgarde-Musiktheater ein. Gemeinsam mit Theatern aus fünf Ländern präsentiert sie unter dem Titel «OpenOp - Europäisches Festival für anderes Musiktheater» ab Donnerstag (8. April) 13 Produktionen, darunter 8 Eigen- beziehungsweise Koproduktionen, 4 für das Festival geschriebene Uraufführungen und 4 weitere Uraufführungen sowie ein Stipendiatenprogramm.
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