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Alle Artikel kategorisiert unter »Oper«

Salzburger Festspielchef Markus Hinterhäuser: Auftragsopern sind verzichtbar

20.07.17 (dpa, Georg Etscheit) -
Selten war eine Intendanz so mit Erwartungen überfrachtet wie die von Markus Hinterhäuser. Der neue Chef des weltgrößten Musik- und Theaterfestivals über Erwartungen sowie seine Abneigung gegen Statistiken und Quotensysteme.

Unerfüllte Träume von der „neuen Volksoper“

13.06.17 (Wolf-Dieter Peter) -
Während Museen und Kunstsammlungen inzwischen ihre „braune Vergangenheit“ unter dem Druck der Provenienzforschung langsam erhellen, haben zu viele Theater ihre Spielplan- und Personalpolitik vor und nach, speziell aber in jenen fatalen zwölf Jahren noch nicht historisch und kunstpolitisch kritisch aufgearbeitet. Ein bestechend konzipierter und dann auch sprachlich beeindruckend klar formulierter Sammelband des Instituts für His­torische Musikwissenschaft der Universität Hamburg stellt nun anhand der Bühnenwerke von Rudolf Wagner-Régeny, Norbert Schulze, Mark Lothar und Paul Graener Erfolge und Misserfolge vor – und analysiert historisch sowie soziologisch differenziert Hintergründe, Strategien und Folgewirkungen.

Können Laien Oper ?

02.06.17 (Birgit A. Rother) -
„Als ich letzten Sommer auf Sizilien war, gab es im Haus nebenan Bauarbeiten. Eines Tages kam während der Mittagspause ein Maurer, der zu dieser Baustelle wollte, doch als er klingelte, machte ihm keiner auf. Da stellte er sich vor eines der Fenster und begann mit einer herrlichen Tenorstimme ,Nessun dorma‘ zu singen, wunderschön!“

Buch-Tipps 2017/05

10.05.17 (Michael Wackerbauer) -
Sabine Henze-Döhring/Sieghart Döhring: Oper. Die 101 wichtigsten Fragen, C.H. Beck +++ Symphonie-Rezeption in deutschsprachigen Periodika von 1798–1850. Eine Quellensammlung in drei Bänden, hg. v. Jin-Ah Kim u. Bert Hagels, Berlin, Ries & Erler 2017 +++ Gottfried Veit: Konzertführer. 100 Schlüsselwerke für Blasorchester und Bläserensembles, DVO Fachverlag für Blasmusik

Die unbesungene Heldin singt – Münchens Gärtnerplatztheater ehrt „Frau Schindler“ mit einer Uraufführung

10.03.17 (Wolf-Dieter Peter) -
„Wir Frauen waren immer das Rückgrat und die Nachhut eines jeden gottverdammten Kriegs“ stärkt eine zweite starke Frau der Titelheldin der neuen Oper den Rücken – treffend, einen Abend nach dem Internationalen Frauentag und im historisch kritischen Blick auf die Ehefrau Oskar Schindlers. Dessen Rettung von 1200 Juden vor der NS-Vernichtungsmaschine wurde im Film „Schindlers Liste“ ein Denkmal gesetzt. In Steven Spielbergs tief beeindruckendem Meisterwerk kommt Ehefrau Emilie wenig mehr als vier Minuten vor – das will ein US-Team mit einer Oper ändern.

Frische Impulse für eine altehrwürdige Gattung

26.02.17 (Philipp Krechlak) -
Ende November 2016 fand in Mannheim das Musiktheaterfestival „Happy New Ears“ statt. Eine satte Woche lang konnte man 14 liebevoll ausgewählte europäische Produktionen bestaunen, die den Stand der Dinge widerspiegeln sollten in Sachen Jugend-Oper beziehungsweise – wie sich vielmehr herausstellen sollte – junge Oper. Unter dem gleichen Titel fand zu Anfang des Theaterfestivals am Nationaltheater parallel und eng mit selbigem verwoben eine dreitägige internationale Konferenz statt.

„Freax“ - szenische Uraufführung der Oper von Moritz Eggert

Christoph Schlingensief erklärte Moritz Eggerts „Freax“ 2007 in Bonn für unaufführbar und trat von seinem Engagement als Regisseur zurück. Das Werk wurde damals nur in konzertanter Form auf die Bühne gebracht. Jetzt erlebt die Oper in Regensburg ihre szenische Uraufführung. Die Begeisterung der Kritiker spricht für sich: nmzMedia gibt Einblicke in das fulminante Werk.

Buch-Tipps 2016/11

02.11.16 (Michael Wackerbauer) -
Günther Metz: Der Fall Hindemith. Versuch einer Neubewertung, Wolke Verlag +++ Henrik Rosengren: Fünf Musiker im Schwedischen Exil. Nazismus – Kalter Krieg – Demokratie (Musik im „Dritten Reich“ und im Exil, Bd. 19), übers. von Helmut Müssener, von Bockel Verlag +++ Handbuch der Oper, hrsg. v. Rudolf Kloiber/Wulf Konold/Robert Maschka, Bärenreiter/J.B. Metzler

Synthese von klassischer Oper und Circus

Mit der Bearbeitung der einaktigen komischen Oper „Der Schauspieldirektor“ von Wolfgang Amadeus Mozart (KV 486) zur Circensischen Oper in zwei Teilen ist dem Arrangeur und künstlerischen Leiter der „Berliner Schlosskonzerte“ Dr. Roland Treiber ein grandioser Wurf gelungen. 1786 wurde diese sogenannte Festoper anlässlich eines Lustfestes des Kaisers in Schönbrunn aufgeführt. Die Handlung ist überschaubar: ein Schauspieldirektor stellt eine neue Besetzung zusammen ohne die Befindlichkeiten der Sänger, Schauspieler und Artisten zu berücksichtigen und auch ohne auf sein Sujet zu achten – und natürlich geht es um Streitigkeiten, Konkurrenz unter den Sängern, um Eifersucht, Liebe etc.

Wie sähe Neuland aus? Deutsche Oper arbeitet mit Flüchtlingen

01.04.16 (dpa) -
Berlin - In einer Gesellschaft von Null anfangen - das versuchen Berliner Jugendliche derzeit an der Deutschen Oper. Zusammen mit Flüchtlingen haben sie sich überlegt, wie das Leben im einem neuen Staat aussehen könnte. Die Sprache «Blabla-Blomagal» sei ebenso ausgedacht wie die Verfassung, teilte das Opernhaus am Donnerstag mit. «Neuland» kommt am 16. April auf die Bühne.
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