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Alle Artikel kategorisiert unter »Staatsoper Berlin«

Luca Francesconis „Quartett“ als Saison-Eröffnungspremiere an der Berliner Staatsoper

05.10.20 (Peter P. Pachl) -
Heiner Müller, der wohl wichtigste deutsche Dramatiker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der auch als Regisseur für Schauspiel und Musiktheater („Tristan und Isolde“ in Bayreuth) Marksteine gesetzt hat, ist mit seinem wohl meistgespielten Stück „Quartett“ nach Berlin zurückgekehrt – und diesmal an die Staatsoper, als Erstaufführung der deutschen Fassung der gleichnamigen Oper von Luca Francesconi aus dem Jahre 2011.

Wo laufen sie denn? Uraufführung von Simon Steen-Andersens „Walk the Walk“ an der Staatsoper Berlin

14.09.20 (Peter P. Pachl) -
Zur ersten Premiere dieser Spielzeit, die der Staatsopern-Intendant unter das Motto „Ruhelos“ gesetzt hat, begrüßte Matthias Schulz im ausverkauften Alten Orchesterprobensaal die anwesenden 14 Besucher zu der – aufgrund des Fahrradunfalls eines Darstellers – um drei Tage verschobenen Uraufführung von „Walk the Walk, für vier Performer, Laufbänder, Objekte, Licht und Rauch“ von Simon Steen-Andersen.

„Carmen“ im Stream – Berliner Staatsoper weicht aufs Internet aus

11.03.20 (dpa) -
Die Staatsoper Unter den Linden weicht nach der Schließung aller großen Aufführungsstätten in Berlin teilweise auf das Internet aus. Die Vorstellung der Oper „Carmen“ mit Generalmusikdirektor Daniel Barenboim werde an diesem Donnerstag vor leeren Rängen aufgeführt und über die Internet-Plattformen der Staatsoper und des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) kostenlos gestreamt, kündigte Intendant Matthias Schulz am Mittwoch an. Auch im RBB-Hörfunk soll die Vorstellung ausgestrahlt werden.

Zum Mega-Event gepusht – „Der Rosenkavalier“ an der Staatsoper Berlin

10.02.20 (Peter P. Pachl) -
Die sich musikalisch auf hohem Niveau bewegende Neuproduktion krankt an der all zu großen Diskrepanz zwischen Inszenierungsabsicht und Inszenierungsergebnis der mit André Heller, Xenia Hausner und Zubin Mehta als Mega-Event apostrophierten Premiere an der Staatsoper Unter den Linden. Gleichwohl ein Publikumserfolg bei dem ungewöhnlich stark mit High Society aus Wien angefüllten Auditorium.

Berliner Staatsoper hält am Auftritt von Plácido Domingo fest

15.01.20 (dpa) -
Der Klassik-Weltstar Plácido Domingo (78) soll trotz Forderungen nach Absage seiner Auftritte an der Berliner Staatsoper Unter den Linden singen. Der Sänger werde wie geplant am 16. und 21. Januar in Giuseppe Verdis „Traviata“ auftreten, erklärte die Staatsoper am Mittwoch.

Berlin: Staatsoper und Deutsche Oper mit mehr Besuchern

27.12.19 (dpa) -
Die Staatsoper Unter den Linden und die Deutsche Oper haben 2019 mehr Besucher begrüßen können als im Vorjahr. Das teilten beide Häuser am Freitag mit.

Bollywood und andere Missgeschicke – Saint-Saëns’ „Samson et Dalila“ an der Berliner Staatsoper

25.11.19 (Peter P. Pachl) -
Der übermächtig starke Samson, der in der Liebesvereinigung mit der gegnerischen Dalila seine Kraft verliert – ein grandioser Hollywood-Stoff! Das dachten sich wohl auch die Verantwortlichen an der Staatsoper Unter den Linden und engagierten den argentinischen Filmregisseur Damián Szifron für die Neuinszenierung der Oper von Camille Saint-Saëns. Ein Experiment, das mit realistischen Monumentalkulissen wohl die Herzen konservativer Opernbesucher erfreuen sollte, das aber nach hinten losging, trotz partiell guter Personenregie und musikalischem Glanz.

Kindliches Mörderspiel – Alessandro Scarlattis Oratorium „Il Primo Omicidio“ als szenische Uraufführung an der Staatsoper Berlin

02.11.19 (Peter P. Pachl) -
„Der erste Mord“ – ein guter Krimititel und sicher auch gut für eine Oper, das dachte sich wohl die Intendanz der Staatsoper Unter den Linden, die durch die theatrale Aufbereitung eines Oratoriums von Alessandro Scarlatti eine weitere szenische Uraufführung bei den Barocktagen für sich verbuchen kann. Doch „Il Primo Omicidio ovvero Caino“, wie die 1707 entstandene und erst 1964 wiederentdeckte Partitur auf ein Libretto von Pietro Ottoboni im vollen Titel heißt, geriet zwiespältig, meint unser Kritiker Peter P. Pachl.

Oberbeliebig: Uraufführung des Scarlatti-Projekts „Love, you son of a bitch“ an der Staatsoper Berlin

26.10.19 (Peter P. Pachl) -
Marketingtechnisch clever angekündigt, als eine Collage von Kompositionen von Vater und Sohn Scarlatti, als Auftakt der diesjährigen Barock-Tage der Staatsoper Unter den Linden, erweist sich das jüngste Projekt der für „alternative Formate“ geschaffenen Reihe „Linden 21“ als überaus fragwürdig – mehr Selbstzweck denn ein Chiasmus von alter und neuer Musik.

Lederer: Entscheidung über Generalmusikdirektor Barenboim bis Sommer

18.04.19 (dpa) -
Berlin - Berlins Kultursenator Klaus Lederer hat wichtige Chefposten zu vergeben. Volksbühne und Stasi-Opfer-Gedenkstätte Hohenschönhausen brauchen neue Spitzen. Und es geht um die Zukunft des wegen seines Führungsstils kritisierten Stardirigenten Daniel Barenboim. Über dessen Zukunft als Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper Unter den Linden will Lederer bis Sommer entscheiden.
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