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Alle Artikel kategorisiert unter »Staatsoper Hannover«

Unübersehbar #22 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 9.10. bis zum 15.10.2020

08.10.20 (Dirk Wieschollek) -
Alles Oper oder was? So sah es zunächst aus für unsere 22. Ausgabe von „unübersehbar“, bis die Kollegen Hufner und Wieschollek noch je einen Tipp zum Thema Jazz und zur Gegenwartsmusik aus dem Hut zauberten. Viel Freude damit und – auch wenn das hier ein knallhartes Geschäft ist – immer schön lächeln!

Droge mit Risiken und Nebenwirkungen – Die Staatsoper Hannover mit Frank Martins „Le vin herbé“ in den Parks von Herrenhausen

23.06.20 (Joachim Lange) -
Es ist nicht nur eine Notlösung, zu der die Staatsoper Hannover jetzt ihr Publikum ins historische Gartentheater im ausgedehnten Park von Herrenhausen einlädt. Frank Martins (1890-1974) Tristan und Isolde Variante, die 1942 konzertant in Zürich und dann 1948 auch szenisch in Salzburg uraufgeführt wurde, ist wirklich so sparsam besetzt, dass sie mit keiner Anticoronaregel kollidiert.

Staatstheater Hannover plant Uraufführungen - wenn Virus es zulässt

15.05.20 (dpa) -
Hannover - Angesichts der Corona-Lockerungen setzt das Staatstheater Hannover darauf, in der kommenden Spielzeit zur Normalität zurückkehren zu können. Geplant sind in der Spielzeit 2020/2021 eine Reihe von Ur- und Erstaufführungen. «Ob alles so stattfinden kann, wie wir es uns im Moment wünschen, wird sich in den kommenden Wochen und Monaten erst noch zeigen», sagte Staatsoper-Intendantin Laura Berman am Freitag in Hannover.

Ungewissheit im Theater: Wann geht der Vorhang wieder auf?

27.04.20 (dpa) -
Hannover/Bremen (dpa/lni) - Kein Shakespeare, kein Mozart - die Theater im Norden durchleben in der Corona-Pandemie eine Hängepartie. Der Spielbetrieb ruht, das geht aus den Rechtsverordnungen in Bremen und Niedersachsen hervor. Doch die Möglichkeit, nach deren Auslaufen wieder spielen zu können, ist eher theoretisch.

Stephan Zilias wird neuer Generalmusikdirektor der Staatsoper Hannover

Intendantin Laura Berman hat gestern, nach Abschluss eines breit angelegten Auswahlverfahrens, Stephan Zilias dem Aufsichtsrat der Niedersächsischen Staatstheater GmbH als neuen Generalmusikdirektor der Staatsoper Hannover vorgeschlagen. Es bestand Einigkeit im Aufsichtsrat darüber, die Verhandlungen mit Stephan Zilias zum Abschluss zu bringen. Damit wird zum Beginn der Spielzeit 2020/21 die Stelle nach einjähriger Vakanz wiederbesetzt, nachdem der Vertrag von Ivan Repušić im Sommer 2019 endete.

Wie eine Feuerschmiede – Nicola Hümpel inszeniert „Der Barbier von Sevilla“ an der Staatsoper Hannover

19.01.20 (Ute Schalz-Laurenze) -
1816, das Uraufführungsjahr von Gioachino Rossinis „Der Barbier von Sevilla“, ist auch in Rom keineswegs ein gemütliches Jahr. Die napoleonischen Kriege waren vorbei, in die Sehnsucht nach Ruhe und Frieden mischte sich die zensurscharfe Restauration. Michael Talke bot in Bremen vor vier Jahren eine Aufführung, in der er die Menschen in einem beispiellosen Egoismus zeigte und gleichzeitig der Absurdität und der Komik freien Lauf ließ. Dieses Stück einer Frau anzuvertrauen, die sich in ihren preisgekrönten Performances und Installationen viel mit Musik beschäftigt, war eine gute Idee der Staatsoper Hannover.

Staatsoper Hannover: Auf die Rap-Oper folgt die App-Oper

20.04.18 (dpa) -
Hannover - Nach der preisgekrönten Inszenierung einer Rap-Oper vor zehn Jahren wagt sich die Staatsoper Hannover an eine App-Oper. Die für Smartphones entwickelten Anwendungen seien auch in die Welt der Musik vorgedrungen, indem sich klassische Instrumente imitieren oder neuartige Klänge produzieren lassen, teilte die Oper am Donnerstag mit.

Traumschiff Aida und Playmobilvideos – Verdis „Aida“ an der Staatsoper Hannover

16.04.18 (Ute Schalz-Laurenze) -
Kein Zweifel: Kay Voges, der vor vier Jahren mit einem großartig reflektierten Weberschen „Freischütz“ beeindruckte, hat nachgedacht über Giuseppe Verdis 1871 entstandene Oper „Aida“, in viele Richtungen sehr gut nachgedacht. Wie steht es mit der Kriegstreiberei? Wie steht es mit der Verachtung und Vernichtung anderer Völker? Wie ordnen sich die persönlichen und intimen Schicksale im Massengeschehen zwischen Pharaonen und Elefanten? Dies und vieles mehr sind richtige Fragen. Ist das aber schon ein gutes Theater? Eher nicht, vor allem deshalb, weil Voges den Ehrgeiz hatte, alles zu zeigen, was ihm einfiel... zu viel, zu unübersichtlich und letztendlich unverständlich.

Die Gehirnwäsche der Erziehung – „Die Zauberflöte“ an der Staatsoper Hannover

15.01.18 (Ute Schalz-Laurenze) -
Nicht wenige Regisseure haben gesagt, dass Mozarts „Die Zauberflöte“ das schwerste Stück überhaupt sei. Wo sind wir und wer sind die Protagonisten: die Frage stellt sich immer wieder neu. Es gehört zum 1791 entstandenen Stück, der „Oper aller Opern“, dass sie nicht beantwortbar ist, dass immer offen bleiben muss, ob es sich um Märchenposse oder Götterritual, um Volksstück oder Mysteriendrama, um Matriarchat gegen Patriarchat, um Absolutismus gegen Aufklärung (mit durchaus zweifelhaften Fortschrittsversammlungen) oder auch um eine Parabel übers Erwachsenwerden handelt.

Spitzendeckchen und Fremdenhass – Henzes „Der junge Lord“ an der Staatsoper Hannover

05.09.17 (Ute Schalz-Laurenze) -
Unvergessen sind die Zeiten der 50er und 60er Jahre, in denen Hans Werner Henze (1926-2012) von vielen gar nicht ernst genommen wurde, weil er jeglicher Art von Moderne, besonders der Darmstädter Schule mit ihrer geradezu orthodox vertretenen seriellen und elektronischen Musik angeekelt den Rücken kehrte, sozusagen ein Apostel des Wohllauts wurde. Gleichwohl hat er die Zwölftontechnik Arnold Schönbergs sorgfältig studiert und begreift sich (auch) in deren Nachfolge.
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