Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Walter Braunfels«

Vor 100 Jahren: Walter Braunfels: „Die Vögel“. Ein lyrisch-phantastisches Spiel

27.11.20 (Richard Würz) -
Keine Oper mit üblichem, normal gefügtem Szenenbau. Auch kein musikalisches Drama mit theatergerechten und starken Wirkungen. Vielmehr ein parabolisches Stück, das zu seinem vollen Verständnis vom gewöhnlichen Theaterpublikum nicht gerade wenig voraussetzt. Wer dieses Spieles tiefsten Sinn nicht ohne weiteres zu erfassen vermag, der kann doch der in reine Klangschönheit gerückten Ausdruckswelt der Braunfelsischen Musik unmöglich teilnahmslos gegenüberstehen.

Unübersehbar #26 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 5.11. bis zum 12.11.2020

05.11.20 (Dirk Wieschollek) -
Die Mails mit Veranstaltungsabsagen häufen sich im Maileingang der Redaktion wie das Laub in den Alleen und Gärten. Da hilft nur eins gegen den herbstlichen Trübsinn: raus in den Blätterwald oder rein ins virtuelle Konzert- und Opernvergnügen. Diese Woche im Angebot: Akademisch-Philharmonisches aus Hamburg, Zeitgenössisches aus Düsseldorf, Jazziges aus Berlin, Großstädtisches aus Berlin, Vogelwildes und Chorisches aus München. Allemal besser als Laubgebläse. [jmk]

Fünfzig Zuschauer: Braunfels-Oper «Die Vögel» in München aufgeführt

02.11.20 (dpa) -
München - Kurz vor Beginn eines neuen Teil-Lockdowns infolge der Corona-Pandemie wurde an der Bayerischen Staatsoper die Neuinszenierung von Walter Braunfels' «lyrisch-phantastischer» Oper «Die Vögel» aufgeführt. Zur Premiere am Samstagabend im Münchner Nationaltheater waren nur fünfzig Zuschauer zugelassen, die sich schütter auf dem Balkon verteilten, das gesamte Parkett und die Ränge blieben leer.

Physisches für das Sammlerherz

16.01.20 (Peter P. Pachl) -
Der persönliche Jahresrückblick der nmz-Phonokritiker. Kuriose Kostbarkeiten.

Ausnahmeopern bei den Tiroler Festspielen Erl – „Guillaume Tell“ und „Die Vögel“

22.07.19 (Roland H. Dippel) -
Nach der Direktion von Gustav Kuhn und vor dem Start des Frankfurter Opernintendanten Bernd Loebe zeigt Andreas Leisner, wie sich die mit den Blöcken Sommer, Erntedank, Winter fast über das ganze Jahr dehnenden Tiroler Festspiele Erl zwischen München, Salzburg und Innsbruck durch ein individuelles Konzept profilieren könnten. Die anspruchsvollen Werke „Guillaume Tell“ und „Die Vögel“ hatten im Festspielhaus Erl beeindruckendes Format. Ein Bericht von Roland H. Dippel

Peter P. Pachl: Kuriose Kostbarkeiten

03.01.19 (Peter P. Pachl) -
Nachdem der Echo Klassik Preis im Vorjahr schmählich abgestürzt war, ist er – wie Phönix aus der Asche – als Opus Klassik Preis neu emporgeschwebt. Einen der Preise erlangte dabei die an dieser Stelle im Vorjahr bereits prämierte DVD-Ersteinspielung von Walter Braunfels’ „Ulenspiegel“ (Capriccio), und mit einer der hier als bemerkenswert hervorzuheben geplanten, dann aber aufgrund der gebotenen Kürze dem Strich zum Opfer gefallenen Produktionen erlangte ebenfalls den Opus die Doppel-CD mit der Kammermusik und den Liedern von Rudi Stephan unter ihrem Spiritus Rector Hinrich Alpers (Sony). Nach dem Echo in der Musik als deren entschlüsseltem Geheimnis, dem Wieder-Hören, gilt nun auch in dieser individuellen Bilanz die Hervorhebung dem Plural von Opus – die Pluralität der Opera auf dem (Bild-)Tonträger-Markt.

Kuriose Kostbarkeiten (Peter P. Pachl)

29.12.17 (Peter P. Pachl) -
Eine geradezu absurde Situation: selbst jene Labels, die in den Vorjahren Künstlern oder Ensembles wenigstens geringe Honorare entrichtet haben, zahlen inzwischen nichts mehr, sondern fordern im Gegenteil die Festabnahme von Exemplaren in Hunderter-Stückzahlen. Kurioserweise geht der Tonträger- und Bildtonträger-Markt trotz massiver Klagen um mangelnde Absätze nicht zurück, sondern expandiert weiter. Im schier kaum überschaubaren Angebot befinden sich im Jahre 2017 zahlreiche Erstveröffentlichungen und Repertoire-Erweiterungen, die anzuhören oder anzusehen Freude macht.

DVD-Tipp 2016/12

15.12.16 (Juan Martin Koch) -
Walter Braunfels: Ulenspiegel +++ Mauricio Sotelo: El Público +++ Jean-Philippe Rameau: Dardanus

Machtmissbrauch und bunter Kinderbilderbogen – Kölner Erstaufführung von Walter Braunfels’ „Jeanne d'Arc“

16.02.16 (Peter P. Pachl) -
In der Messehalle Staatenhaus, wo sich die Oper derzeit interimistisch eingerichtet hat, erfolgte die späte Kölner Erstaufführung jenes Komponisten, der hier kurz vor der Machtergreifung der Nazis und im Nachkriegsdeutschland die Hochschule für Musik geleitet hat. Der von Hitler geschätzte, für eine NS-Hymne vorgesehene jüdische Walter Braunfels (1882-1954) überlebte bei Überlingen am Bodensee den Terror in der inneren Emigration. Hier komponierte er seine letzte Oper „Jeanne d’Arc – Szenen aus dem Leben der heiligen Johanna“. Ohne Aussicht darauf, sie irgendwann noch hören oder auf der Bühne erleben zu können, versuchte der Komponist mit seinem mystisch-katholischen Bekenntniswerk Wagners „Parsifal“ zu überbieten.

CD-Tipps 2014/11

07.11.14 (Juan Martin Koch) -
Jean Barraqué: Sonate pour piano. Roger Woodward, Klavier. +++ Walter Braunfels: Verkündigung. Juliane Banse, Janina Baechle, Matthias Klink u.a.; Chor des BR, Münchner Rundfunkorchester, Ulf Schirmer. +++ Josef Suk: Sämtliche Werke für Streichquartett, Klavierquartett. Matthias Kirschnereit, Minguet Quartett.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: