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Alle Artikel kategorisiert unter »Wiener Symphoniker«

Vom Rhein zu Rheingold – Bei den Bregenzer Festspielen wagen die Wiener Symphoniker Wagners „Ring“-Eröffnung

03.08.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Tatsächlich mündet er gute tausend Meter entfernt in den Bodensee und tatsächlich wurde vor langer Zeit dort Gold gesucht und gefunden … von der Suche nach realem Gold und dem sagenhaften Nibelungen-Schatz dann im weiteren „teutschen“ Verlauf des Rheins zu schweigen. Zu ihrem Jubiläum „75 Jahre Festspielorchester in Bregenz“ wollten die Wiener Symphoniker etwas Besonderes: also Wagners „Rheingold“.

Lyrik vor Spektakel – Die Seebühne der Bregenzer Festspiele präsentiert beim „Rigoletto“ neue Feinheiten

23.07.21 (Wolf-Dieter Peter) -
So geht es also auch: der nach den seit 75 Jahren vielfältigst „aufspielenden“ Wiener Symphonikern benannte große Vorplatz ist weiträumig abgesperrt; zwei große Schleusen ermöglichen die flüssige Prüfung der „3G“-Zulassung – und so strömen die 7000 Tribünenbesucher ohne große Hemmnisse oder falsche Drängelei ins Abendrot der pünktlich beginnenden Freilichtaufführung.

Unvollkommenes allenthalben – Die Bregenzer Festspiele eröffnen mit Arrigo Boitos Opern-Rarität „Nerone“

22.07.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Die Suche und Präsentation von seltenen „Opern-Gewächsen“, nach bislang nicht im Shop käuflichen „Orchideen“ ist schätzenswerter Bestandteil der Bregenzer Dramaturgie. Manchmal nur blüht die Ausgrabung nicht auf, sondern besitzt lauter Merkmale von Hypertrophie.

Unsere Perversion humaner Werte – Massenets „Don Quichotte“ in Bregenz

19.07.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Eine Filmleinwand vor dem Vorhang, darauf der Kurzfilm „Men of Tomorrow“, plötzlich eine wütende Ansprache aus dem Publikum, dann ein Teil des Festspielhauses auf der Bühne, eine zweite Bühne mit Theater auf dem Theater, später erneute Ansprache des Publikums – das alles in Jules Massenets 1910 vor den Reichen und Schönen in Monte Carlo uraufgeführtem „Don Quichotte“… unser Kritiker Wolf-Dieter Peter erlebte eine frappierende Neudeutung.

Orchesterdirektor Nast verlässt Sächsische Staatskapelle

02.07.19 (dpa) -
Dresden - Die Sächsische Staatskapelle Dresden verliert nach 22 Jahren ihren Manager. Orchesterdirektor Jan Nast wechselt zu den Wiener Symphonikern, er wird ab Oktober Intendant des Konzertorchesters der Stadt Wien, wie die Semperoper am Montag mitteilte. Chefdirigent Christian Thielemann dankte Nast «für seine großartige Arbeit» für die Staatskapelle und lobte vor allem dessen Einsatz für Konzertreisen, die das Renommee des Klangkörpers weltweit stärkten.

Russisch timbrierte Grand Opéra: Tschaikowskys „Johanna von Orleans“ im Theater an der Wien

19.03.19 (Regine Müller) -
Regisseurin Lotte de Beer interpretiert Tschaikowskys „Johanna von Orleans“ vor dem Hintergrund eines Vater-Tochter-Konflikts. Unsere Autorin, Regine Müller, sieht darin einige Schwierigkeiten. „Das mitreißende und durchdachte Spiel aller Akteure und die an historischen Vorbildern orientierten üppigen Chortableaus mit rauschenden Kostümen versöhne allerdings dann auch jene, denen de Beers Erzählung wohl abstrus erscheint.“

Gioacchino Rossinis „Guillaume Tell“ im Theater an der Wien

23.10.18 (Frieder Reininghaus) -
Zu Beginn und am tyrannentödlichen Höhepunkt der Oper wird Tells Geschoss jetzt in Wien im Nahkampf verabreicht. Von Hand in die Brust, auf freier Wildbahn. Der erstmals um 1550 von Aegidius Tschudis „Chronicon Helveticum“ kolportierten Legende zufolge war zwar eine Distanzwaffe im Einsatz. Schiller beschreibt minutiös den Hinterhalt, eine „hohle Gasse“ bei Küssnacht. Dort, nicht auf einer weiten verschneiten Fläche, soll der Anschlag des Wildschützen stattgefunden haben. Aber nun kommt alles ganz anders.

Alpträume hin zum Tod – Berthold Goldschmidts „Beatrice Cenci“ bei den Bregenzer Festspielen

20.07.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Heiner Müller stellte für unsere Zeit fest, dass die „Geschichte ein Schlachthaus“ sei. Thomas Hobbes urteilte im 17.Jahrhundert, dass „der Mensch des Menschen Wolf“ sei. Berthold Goldschmidt (1903-1996) musste vor dem Terror des Nationalsozialismus nach England fliehen. Dort komponierte er das Schicksal der Beatrice Cenci, die 1599 zusammen mit ihrer Mutter wegen Vatermord hingerichtet wurde.

Fern der Realität vergegenwärtigt – Berthold Goldschmidts „Beatrice Cenci“ in Bregenz

20.07.18 (Peter P. Pachl) -
Ein ungewöhnlicher Festspielauftakt bei den Bregenzer Festspielen: die erst spät, im Jahre 1988 uraufgeführte Oper „Beatrice Cenci“ des verfemten Komponisten Berthold Goldschmidt erklang erstmals in deutscher Sprache und wurde vom Premierenpublikum einhellig gefeiert.

Andrés Orozco-Estrada wird neuer Chefdirigent der Wiener Symphoniker

29.03.18 (dpa) -
Wien - Der gebürtige Kolumbianer Andrés Orozco-Estrada ist als neuer Chefdirigent der Wiener Symphoniker berufen worden. Der 40-Jährige tritt den Posten mit der Saison 2021/2022 an, wie das Orchester am Donnerstag mitteilte. Die Zusammenarbeit ist zunächst auf fünf Jahre angelegt. Er folgt auf den Schweizer Philippe Jordan, der als Musikdirektor an die Wiener Staatsoper wechselt.
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