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Alle Artikel kategorisiert unter »Zofia Posmysz«

Zofia Posmysz, die Autorin von „Die Passagierin“, in Oświęcim gestorben

11.08.22 (Michael Ernst) -
„… unvorstellbar, jemals über diese Geschehnisse berichten zu können.“ – Siebenundsiebzig Jahre hat sie gelebt – nach Auschwitz. Als 18-Jährige geriet die 1923 in Krakau geborene Zofia Posmysz in die Fänge der deutschen Nationalsozialisten, weil sie sich gegen deren bestialischen Welteroberungswahn zur Wehr gesetzt hat. Sie durchlitt die Konzentrationslager von Auschwitz und Ravensbrück.

Klare Botschaft, starke Emotionen: Mieczyslaw Weinbergs Oper „Die Passagierin“ in Gelsenkirchen

Der Auftrag, „dass niemals vergessen werde“, was sich mitten im 20. Jahrhundert, inmitten einer Gesellschaft, die sich auf ihre hohe Kultur etwas einbildete – dieser Auftrag sich zu erinnern ist die wesentliche Botschaft, die in der Literatur, in der bildenden Kunst und gerade auch in der Musik nach dem Zivilisationsbruch Auschwitz steckt. Mit Mieczyslaw Weinbergs Oper „Die Passagierin“ steht nun im Gelsenkirchener Musiktheater im Revier ein Werk auf dem Spielplan, das auf besonders eindrucksvolle Weise die Erinnerung an die Gräuel der Nazis und den millionenfachen Tod von Menschen wachhalten kann.
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