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Alle Artikel kategorisiert unter »19. Jahrhundert«

Das Feuer weitergeben

27.08.21 (JMD) -
„Carmen“ mit elf Vorstellungen komplett ausverkauft! Welch ein Erfolg im Jubiläumsjahr! Noch im Juni stand keineswegs fest, ob die Corona-Pandemie die Internationale Opernakademie mit den Aufführungen der Jungen Oper Schloss Weikersheim zulassen würde.

Eine Höllenfahrt auf dem Podium – „La damnation de Faust“ von Hector Berlioz bei den Salzburger Festspielen

24.08.21 (Joachim Lange) -
Konzertante Aufführungen gehören bei den Salzburger Festspielen dazu. Sie komplettieren das Programm und sind eine schöne Umrahmung, für die Großen der Szene, die auch mal Partien erkunden wollen, die nicht im Repertoire der Häuser verankert sind. Anna Netrebko hat die Chance schon des öfteren genutzt. Jetzt hat es auch Ihre lettische Mezzokollegin aus der Spitzenriege, Elīna Garanča, mit der Marguerite so gemacht.

Over18-Opera made in Wahnfried: Siegfried Wagners „Der Friedensengel“ in Bayreuth

24.08.21 (Roland H. Dippel) -
In nur drei Wochen Probenzeit hat das pianopianissimo-musiktheater auf der Bayreuther Kulturbühne Reichshof mit Siegfried Wagners „Der Friedenengel“ zu digitalem Orchester ganze Arbeit geleistet. Der Sohn Richard Wagners ist als Komponist nicht nur besser als sein Ruf, sondern stellt zudem sittengeschichtliche, biographische und ästhetische Rätsel. Zwischen Schrekerschen Klangeruptionen und bösartigen Volksszenen ging es am 21. und 22. August um Lebensentwürfe homophiler Männer und eine Klosterflüchtige mit Bravourmonolog für Antiheldinnen-Sopran. Ganz schön gewagt für Karlsruhe 1926.

Immer wieder Anna – die Große: Anna Netrebko als Tosca bei den Salzburger Festspielen

22.08.21 (Joachim Lange) -
Wenn Anna Netrebko singt, dann funkelt Salzburg noch ein bisschen mehr als sonst. Ein gerade Hundert gewordenes Nobelfestival braucht Oper, Theater, Schauspiel und Konzert, das sich hören und sehen lassen kann. Und es braucht Stars. Am besten Superstars wie die Russin, die auch außerhalb der Szene einen Namen hat und die die Festspiele obendrein selbst gemacht haben.

Vom Rhein zu Rheingold – Bei den Bregenzer Festspielen wagen die Wiener Symphoniker Wagners „Ring“-Eröffnung

03.08.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Tatsächlich mündet er gute tausend Meter entfernt in den Bodensee und tatsächlich wurde vor langer Zeit dort Gold gesucht und gefunden … von der Suche nach realem Gold und dem sagenhaften Nibelungen-Schatz dann im weiteren „teutschen“ Verlauf des Rheins zu schweigen. Zu ihrem Jubiläum „75 Jahre Festspielorchester in Bregenz“ wollten die Wiener Symphoniker etwas Besonderes: also Wagners „Rheingold“.

Mit „Parsifal“-Vorgriffen – „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ bei den Bayreuther Festspielen

31.07.21 (Peter P. Pachl) -
Jay R. Scheib, ein Regisseur für Bühne und Oper, zugleich Spezialist für Virtual Reality und Augmented Reality, wird in zwei Jahren den „Parsifal“ neuinszenieren. Als einen Vorgeschmack auf jene Aufführung, die gleichzeitig auf der Bühne real stattfinden wird, der jedoch Zuschauer*innen mit Spezialbrillen in Augmented Reality Zusätzliches abgewinnen können, vermittelt in diesem Sommer eine Kürzestversion des „Siegfried“.

Aktionskünstler Hermann Nitsch als später Wagner-Interpret – „Die Walküre“ bei den Bayreuther Festspielen

30.07.21 (Peter P. Pachl) -
Es war ein kühner Entschluss von Festspielleiterin Katharina Wagner, in diesem Sommer auf Bayreuths Hauptwerk, den „Ring des Nibelungen“, nicht ganz zu verzichten, sondern alle vier Teile individuell neu anzureißen und für die komplette „Walküre“ den heftig umstrittenen Aktionskünstler Hermann Nitsch einzuladen: in der nur in diesem Sommer zu erlebenden Visualisierung ist „das Publikum Teil des Kunstwerks“ und „jeder Abend anders“ (Katharina Wagner).

Musikalisch verdichtet, szenisch noch nicht abgeschlossen – „Tannhäuser“ in Bayreuth

28.07.21 (Peter P. Pachl) -
Im Sinne der „Werkstatt“ Bayreuth hat Tobias Kratzer an seiner Inszenierung des „Tannhäuser“, die nach dem wenig glücklichen Dirigat von Valerie Gergiev im vorletzten Jahr nun durch die musikalische Leitung von Axel Kober enorm gewonnen hat, weitergearbeitet. Kaum eine andere Inszenierung im derzeitigen Bayreuther Aufführungskanon bekennt sich so deutlich zum Revolutionär Wagner und verlängert diese Haltung bis hinein in die Gegenwart.

Abschied von „Die Meistersinger von Nürnberg“ bei den Bayreuther Festspielen

27.07.21 (Peter P. Pachl) -
Nach einjähriger Zwangspause steht bei den diesjährigen Bayreuther Festspielen Barrie Koskys hoch gelobte, gleichermaßen spielfreudige wie politisch ungewöhnliche Inszenierung der „Meistersinger von Nürnberg“ wieder – und zugleich auch letztmals – auf dem Programm: ein Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Eröffnung des ersten Opernfestivals Oberpfalz mit Carl Maria von Webers „Freischütz“

21.07.21 (Dieter David Scholz) -
Es gibt an die 40 Opernfestivals in Deutschland. Deutschland ist Opernweltmeister, was Zahl und Dichte an kleineren und größeren, bedeutenden und unbedeutenden Feld-Wald- und Wiesenfestivals angeht. Nun also auch noch Opernfestspiele im Zentrum der Oberpfalz, im malerischen, pieksauber gepflegten und renovierten, leider aber nicht sonderlich urbanen und belebten (auch gastronomisch alles andere als aufregenden) Amberg, das freilich einige Einmaligkeiten zu bieten hat …
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