Reihe 9 (#116) – OperOper
Schon immer war es künstlerisch reizvoll, sich auf der Bühne selbst zu spiegeln. Um dies jedoch mit Genuss zu tun, sind neben einem gesunden Maß an Selbstbewusstsein auch inspirierte Kreativität und feinsinnige Ironie...
Schon immer war es künstlerisch reizvoll, sich auf der Bühne selbst zu spiegeln. Um dies jedoch mit Genuss zu tun, sind neben einem gesunden Maß an Selbstbewusstsein auch inspirierte Kreativität und feinsinnige Ironie...
Das Jubiläum „150 Jahre“ scheitert an gutgläubiger Innovations-Orientierung. Denn der „Ring“-Freund muss sich genervt durch die Bilderflut bei beteiligten Fachleuten durchfragen – Erkenntnis: Es gibt tatsächlich eine...
Wie Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ vor 150 Jahren klang? Vielleicht so ähnlich wie Ende Juli in Ravello.
In Bayreuth hat Wagners „Parsifal“ per se das Haus auf seiner Seite. Die musikalische Faszination, das Schwelgen im Zauber der Klänge, ja die Andacht, die sich bei dieser Musik speziell hier entfaltet, gehören nach des...
Auf den Gazevorhängen der Bayreuther Szene nur wenig anderes – all dies ließ den Fragenkatalog an „Kurator“ Marcus Lobbes wachsen: Hat seine KI-Fütterung auch verschiedene markante Ring-Dirigenten, etwa Knappertsbusch...
Die Wiederaufnahme von Dmitri Tcherniakovs und Oksana Lynivs Fliegendem Holländer wurde einhellig bejubelt.
Wie einst die Elektrizität wird sie vieles grundlegend ändern – prognostizierte einer der „KI-Väter“. Das konnte ein Anreiz sein, zu „150 Jahre Ring-Uraufführung in Bayreuth“ zu fahren: Ein mindestens achtköpfiges Team...
Schon lange vor allem Gerede oder Hype um Digitalisierung in der Kunst hat die künstlerische Leitung dieser schier unendlichen Wagner-Festspiele Entscheidendes getan: gemäß der Definition „Festspiele sollen das Besondere...
Viel zusammen bei der ersten Opernpremiere des Salzburger Festspielsommers 2026 mit dem seit einigen Jahren als problematisch betrachteten Repertoire-Blockbuster „Carmen“: Mit Teodor Currentzis ein umstrittener Dirigent...
Zum Auftakt der Jubiläumsfestspiele ist einiges anders als sonst. Man könnte schon den gut besuchten und populär programmierten, wortreich moderierten und von Pablo Heras-Casado mit Lust dirigierten Open-Air-Vorabend im...
Eine Probenzeit mit extremer Hitze und heftigen Unwettern – und das für ein von sensiblen Zweierszenen dominiertes Werk! Alles auf der großen Open-Air-Bühne? Doch jeder renommierte Regisseur will einmal auf dem Bodensee...
In eine Bilddatenbank über das Musiktheater der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts, derjeniger Jahre mithin, denen die großzügig bürgerliche, heute städtebaulich übelst vernachlässigte Architektur der Deutschen Oper...
Nur München kann souverän selbstgefällig sagen: „1870“! Richard Wagner war da gar nicht glücklich, doch er hatte „seinem“ König zuvor das Werk geschenkt – also ordnete Ludwig II. die Uraufführung der „Walküre“ für den 26...
Kann ein Opernhaus verlernen, wie guter Verdi geht? Diese Frage warf leider die „Rigoletto“-Premiere am Staatstheater Regensburg auf.
Es sei nicht mehr zeitgemäß, jemand als dick zu verspotten, nicht mehr witzig, jemand grün und blau zu schlagen, und nicht mehr besonders effizient, ihn zur Blamage aus einem Wäschekorb in den Fluss zu kippen, sagt...