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Alle Artikel kategorisiert unter »Münster«

Raumgreifende Partnerschaft

Als Fritz Volbach (1861–1940) kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs vom Rat der Stadt Münster als erster Städtischer Musikdirektor installiert wurde, war seine Aufgabe keine geringere, als „Ordnung in die verrotteten Verhältnisse“ (O-Ton Volbach) zu bringen und ein solides Orchester zu gründen. Dies gelang ihm vortrefflich und in kürzester Zeit. Bereits vor seiner offiziellen Anstellung drängte Volbach überdies auf die Gründung einer Musikschule und erreichte darüber hinaus auch die Anstellung als Professor für Musikwissenschaft an der Universität.

Nachrichten aus den Hochschulen

30.03.21 (nmz) -
Katharina Rosenberger Professorin in Lübeck +++ Neue Berufungen nach Trossingen +++ Digitale Musikpraxis für Lehramt in Münster

Orchesterakademie für mehr Praxis von Musikstudierenden entsteht in Münster

03.03.21 (nmz/kiz) -
Münster - Studierende der Musikhochschule in Münster sollen künftig schon früher Praxiserfahrung in einem Sinfonieorchester sammeln können. Dazu will die Hochschule der Uni gemeinsam mit dem Sinfonieorchester der Stadt die Orchesterakademie gründen, wie die Westfälische Wilhelms-Universität am Mittwoch mitteilte.

Wechsel von Glätte und Grauen – Philip Glass' „Untergang des Hauses Usher“ in Münster

21.02.20 (Roland H. Dippel) -
Anspruchsvoll, rätselhaft und individuell gelingt die Inszenierung von „Der Untergang des Hauses Usher“ am Theater Münster. Dirigent Stefan Veselka und Regisseur Sebastian Ritschel erbringen den Beweis, dass Philip Glass ein die Kreativität herausfordernder Bühnenkomponist ist und noch längst nicht alle Bedeutungsdimensionen von dessen Oper „Der Untergang des Hauses Usher“ nach Edgar Allan Poe ausgereizt sind. Ein großer Erfolg mit inhaltlichen Fragezeichen, meint Roland H. Dippel.

Shortcuts – Abkürzung zum Jazzhimmel

01.02.20 (Ulrich Habersetzer) -
Unter dem neuen Namen „Shortcuts“ wurde ein eintägiges Festival nach gleichen Kriterien wie die dreitägige Großausgabe konzipiert: Fokus auf Europa, auf Neuentdeckungen und auf höchste Qualität.

Beklemmend: Jerry Bocks Erfolgsmusical „Anatevka“ am Theater Münster

Anatevka, ein verschlafenes Nest irgendwo in der russischen Provinz abseits der großen Stadt Kiew. Hier ist die Welt noch in Ordnung. Hier hält man es noch mit der Tradition. Vor allem die jüdischen Bewohner orientieren sich streng an den überkommenen gesellschaftlichen Ritualen wie an den religiösen Geboten, beides sind ohnehin ein und dasselbe. Sie geben Halt, sie liefern die Leitplanken für das eigene Denken und Tun. Auch Tevje, der Milchbauer, ist ein Mann von Prinzipien und tradierten Überzeugungen. Oder? Vielleicht nicht so ganz!

Zwei Ausbildungen unter einem Dach

29.10.19 (nmz) -
Vor 100 Jahren wurde in Osnabrück das städtische Konservatorium gegründet, aus dem sich die städtische Musik- und Kunstschule sowie das Institut für Musik (IfM) an der Hochschule Osnabrück entwickelt haben. Die Tradition, sowohl die Liebhaber- als auch die Profi-Ausbildung unter einem Dach zu vereinen, setzen die städtische Musik- und Kunstschule und das Institut für Musik auch heute noch fort: Am Institut für Musik besteht ein breit gefächertes Studienangebot für Instrumentalmusik und Gesang in den Studienrichtungen Pop, Jazz, Klassik, Musical und Elementare Musikpädagogik. Und an der Musik- und Kunstschule erlernen derzeit etwa 7.000 Schülerinnen und Schüler ein Instrument oder nehmen an einem Kunstkurs teil. Den 100. Geburtstag feiern die Institutionen schon das ganze Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen. Höhepunkt war das große Fest am 2. Oktober. Unmittelbar nach dem Großereignis sprach die nmz mit Sascha Wien­hausen, dem Leiter des IfM, und Sigrid Neugebauer-Schettler, der Leiterin der Musik- und Kunstschule.

Drei Hundertjährige in Münster

Hundert Jahre und kein bisschen leise – Münster macht Musik und feiert schon seit Jahresbeginn 2019 gleich drei Jubilare, die das musikalische Leben der Domstadt wesentlich geprägt haben und mit Sicherheit auch in Zukunft prägen werden. Das Sinfonieorchester Münster, die Westfälische Schule für Musik und die Musikhochschule innerhalb der Universität Münster – alle drei Institutionen wurden 1919 gegründet und haben seitdem ihre je eigene wechselvolle Geschichte erlebt.

Für „Jugend musiziert“ komponiert

26.09.19 (nmz-red) -
WESPE, der exklusive Wettbewerb, an dem sich ausschließlich 1. und 2. Bundespreisträger/-innen „Jugend musiziert“ beteiligen konnten, lud dieses Jahr vom 20. bis 22. September nach Münster ein. Konzertiert wurde in acht Kategorien um 26.000 Euro, ausgelobt von elf Stiftern.

Hans-Werner-Henze-Preis geht an den Komponisten und Improvisationskünstler Robin Hoffmann

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vergibt seinen mit 12.800 Euro dotierten Hans-Werner-Henze-Preis in diesem Jahr an den in Bielefeld geborenen Komponisten und Improvisationskünstler Robin Hoffmann. Das hat eine neunköpfige Jury unter Vorsitz von LWL-Direktor Matthias Löb jetzt beschlossen. Der LWL vergibt seinen Musikpreis alle sechs Jahre für besondere schöpferisch-musikalische Leistungen an zeitgenössische Komponisten, die aus Westfalen stammen oder hier wirken. Die Preisverleihung soll im Herbst 2020 im Rahmen eines Henze-Festivals im Theater der Stadt Gütersloh stattfinden.
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