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Alle Artikel kategorisiert unter »Andrea Moses«

Braver Parcours: „Memorial of Rebellion“ beim Festival „Passion :SPIEL“ in Weimar

13.03.22 (Roland H. Dippel) -
Ein „Paralleluniversum von besonderen Stücken, Experimenten und Aufführungen“ versprechen Weimars Operndirektorin Andrea Moses und ihr Konzeptdramaturg Michael Höppner für Passion :SPIEL. Die erste Ausgabe des Festivals für Neues Musiktheater findet vom 10. bis zum 19. März 2022 im e-werk Weimar auf der versatilen Raumbühne Martin Miotks statt.

Die Wunden der Vergangenheit – Andrea Moses inszeniert in Cottbus Pjotr I. Tschaikowskis Oper „Mazeppa“

26.10.20 (Joachim Lange) -
In Cottbus hat sich Andrea Moses an Pjotr I. Tschaikowskis selten gespielten, gleichwohl großformatigen Dreiakter „Mazeppa“ gewagt. Es ist der Opernauftakt der Intendanz von Stephan Märki im einzigen verbliebenen Dreisparten-Haus in Brandenburg. Die in Dresden geborene Regisseurin wird mit ihren Erfahrungen, die sie als Chefregisseurin in Dessau und in Stuttgart gesammelt hat, die neue Operndirektorin am Deutschen Nationaltheater Weimar.

Andrea Moses übernimmt Operndirektion in Weimar

26.08.20 (dpa) -
Weimar - Die 48 Jahre alte Andrea Moses übernimmt ab der Spielzeit 2021/2022 die Operndirektion am Deutschen Nationaltheater (DNT) in Weimar. Die gebürtige Dresdnerin tritt die Nachfolge von Hans-Georg Wegner an, der als Generalintendant ans Mecklenburgische Staatstheater Schwerin wechselt, wie das DNT am Dienstag mitteilte. Zum DNT und dessen Ensemble hat Moses den Angaben zufolge bereits in mehreren Produktionen eine enge Verbindung geknüpft.

Der Triumph des Möglichen – Uraufführung von Ludger Vollmers Oper „The Circle“ am Deutschen Nationaltheater Weimar trifft mit ihrem Thema ins Schwarze

05.05.19 (Joachim Lange) -
Dave Eggers Roman „The Circle“ ist nicht unbedingt der literarischen Weisheit letzter Schluss. Aber der 2013 erschienene Bestseller ist so nah am Puls der Zeit, dass es fast schon beängstigend ist. Immerhin sind die 560 Seiten flott zu lesen. Und das, was die Autorin Tiina Hartmann gemeinsam mit dem Komponisten Ludger Vollmer (in Weimar seit seinem „Lola rennt“-Erfolg bestens eingeführt!) zum Libretto destilliert und was Uraufführungsregisseurin Andrea Moses und der Weimarer Operndirektor Hans-Georg Wegner als Dramaturg für die Bühne eingerichtet haben, bleibt immer in Sichtweite zum Roman. Dieser Kreis schließt sich. In der Story selbst ist das Schließen des Kreises, diese „Vollendung“ des Circle, eine Metapher für den Triumph des Möglichen, für die totale digitale Transparenz, für die (Selbst-)Aufgabe des Individuums. Joachim Lange findet es überaus gelungen.

Karpfen im Hochwasser – Stauds „Die Weiden“ an der Wiener Staatsoper uraufgeführt

09.12.18 (Georg Rudiger) -
Die letzte Uraufführung an der Wiener Staatsoper liegt mit Aribert Reimanns Oper „Medea“ acht Jahre zurück. Mit „Die Weiden“ von Johannes Maria Staud und einem Libretto von Durs Grünbein hat nun das traditionsreiche Haus ein komplexes Werk gestemmt, das nicht nur mit einer riesigen Orchesterbesetzung, Live-Elektronik (SWR-Experimentalstudio), Bühnenmusik, Chor und einem großen Solistenensemble enorm gefordert wurde. Auch das Thema besitzt gerade in Österreich mit der Regierungsbeteiligung der rechtspopulistischen FPÖ enorme Brisanz. Staud und Grünbein, die schon die früheren Opern „Berenice“ (2004) und „Die Antilope“ (2014) gemeinsam schrieben, haben sich auf die Suche nach dem Rechtsruck in Europa begeben, haben sich Hetzreden angehört und sich überlegt, wie man die Entmenschlichung optisch und klanglich ins Bild fassen kann.

Der Traum von Freiheit – In Braunschweig beginnt die neue Intendanz und Spielzeit mit Verdis „Don Carlo“

12.09.17 (Joachim Lange) -
Zum Auftakt einer neuen Intendanz darf es gerne auch mal etwas Größeres sein. Verdis „Don Carlo“ ist da eine gute Wahl: große Oper mit allen Chancen, auch beim Publikum gut anzukommen. Man kann alles aufmarschieren lassen, was das Haus an Künstlern zu bieten hat. Wenn die neue Generalintendantin des Staatstheaters Braunschweig Dagmar Schlingmann dazu Andrea Moses als Regisseurin einlädt, dann zeugt das obendrein von dem Ehrgeiz, auch szenisch Flagge zu zeigen. Diese Regisseurin und ihr Team Annett Hunger (Bühne) und Adriana Braga Peretzki (Kostüme) denken Verdis Oper natürlich von unserer Gegenwart aus.

Wenn sich die Ängste gleichen … – Andrea Moses inszeniert Webers „Freischütz“ in Weimar

09.02.16 (Joachim Lange) -
Webers Freischütz so zu inszenieren, dass er alle zufrieden stellt, ist noch schwieriger, als bei anderen Opern. Weil es immer auch um die Abgründe der deutschen Seele geht. Damals, heute und demnächst. Da kann man sich nur annähern und irgendwer ist immer unbefriedigt. In Dresden kann man davon durchaus ein Lied singen. In Thüringen gab es in den letzten Jahren einen stummfilmisch angehauchten Versuch von Philipp Stölzl in Meiningen, der Eindruck machte. In Erfurt verhob sich Dominique Horwitz gar als Opernregiedebütant an einer gründlichen Korrektur dieses dunklen Lieblingsstücks der Deutschen. Guy Montavon schließlich machte sinnigerweise die Domstufen zu einer ziemlich effektvollen Wolfsschlucht-Show.

Komisches Geplänkel zum Tag der Deutschen Einheit

23.10.15 (Peter P. Pachl) -
Derniere: „Die Meistersinger von Nürnberg“ an der Staatsoper Berlin in der Regie von Andrea Moses.

Lieblingsspeise Herz – Andrea Moses inszeniert Puccinis „La Bohème” in Stuttgart

01.06.14 (Frieder Reininghaus) -
Wer immer derzeit Giacomo Puccinis „La Bohème“ an einem Stadt- oder Staatstheater im deutschsprachigen Raum neu herausbringt – er oder sie transportiert die von Henri Murgers Roman-Vorlage vorgegebene Story aus der Mitte des 19. Jahrhunderts auf die eine oder andere Weise zumindest in die Nähe unserer Gegenwart. Zuletzt tat dies Benedikt von Peter, der Operndirektor in Bremen, auf fulminante Weise.

Stuttgarts Oper verzichtet auf Hausregisseurin Moses

06.11.13 (dpa) -
Stuttgart - Veränderung im Leitungsteam der Stuttgarter Oper: Die Hausregisseurin Andrea Moses wird ihren Vertrag nicht über 2014 hinaus verlängern, wie Intendant Jossi Wieler am Mittwoch mitteilte. Die Position eines Leitenden Regisseurs werde nicht wieder besetzt.
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