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Alle Artikel kategorisiert unter »Arnold Schönberg«

Historismus der Moderne: die Rekonstruktion des Wiener „Skandalkonzerts“ von 1913

07.04.13 (Frieder Reininghaus) -
Die musikalische Moderne entzweite das Publikum in den europäischen Metropolen zu Beginn des 20. Jahrhunderts und führte immer wieder zu lautstarken Kontroversen in Konzerten oder Opernaufführungen. Die handfesten Auseinandersetzungen, die ein Konzert am 31. März 1913 auslöste, wurden Legende: Arnold Schönberg dirigierte im Saal des Wiener Musikvereins, musste aber abbrechen. Mit klammheimlicher Freude berichtete die örtliche Presse von der Ohrfeige, die einer der Veranstalter verabreichte und damit das Fass zum Überlaufen brachte, allgemeinen Tumult und handfeste Auseinandersetzungen sowie den Abbruch der Veranstaltung auslöste.

Rückblende 2012/11

31.10.12 (Eckart Rohlfs) -
Vor 100 Jahren: In London hat Sir Henry Wood die fünf Orchesterstücke von Arnold Schönberg in der Queens Hall aufgeführt. +++ Vor 50 Jahren: Bei der siebten Generalversammlung des Deutschen Musikrats in München schoben sich zwei Schwerpunkte in den Vordergrund: Die Nachwuchsförderung, speziell für die Orchester, und die Einmündung der Förderungsbestrebungen in ein großzügig angelegtes Unternehmen, namens Deutsche Stiftung Musikleben.

Schmelztiegel USA – Integration des Fremden

02.10.12 (Albrecht Dümling) -
Anlässlich des 100. Geburtstags von John Cage und der bevorstehenden Präsidentschaftswahlen hatte sich das Musikfest Berlin in diesem Jahr nur einem einzigen Thema gewidmet: dem Musikleben der USA. Im Unterschied zur Welt des Pop und Jazz ist das Konzertleben dort noch stark europäisch geprägt. Man darf sogar fragen, wie tief der bei Arnold Schönberg ausgebildete John Cage, der in Darmstadt seinen Durchbruch erlebte, eigentlich in der amerikanischen Musikkultur verankert ist. Sein Zentenarium wurde jedenfalls in Deutschland nachhaltiger gefeiert als in den Vereinigten Staaten.

Das Schwere im scheinbar Leichten: Das Musikfest Berlin legte den Fokus auf die Musik der USA und hinterfragte die Einteilung in „E“- und „U“ -Musik

26.09.12 (Arne Reul) -
„Es gibt immer noch viel gute Musik in C-Dur zu komponieren.“ Den Satz äußerte Arnold Schönberg zur Verblüffung seiner Kompositions-Schüler, die zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht mehr Anton Webern und Alban Berg hießen, sondern John Cage und Lou Harrison. Schönberg floh vor den Nazis in die USA und lebte seit 1934 in Los Angeles.

Entdeckungen für vier Hände: Entlegene Originalwerke mit dem Klavierduo Friederike Haufe und Volker Ahmels

17.08.12 (Albrecht Dümling) -
Vierhändige Klaviermusik ist eine typische Hausmusik-Besetzung, die früher viel mehr gepflegt wurde als heute. Auf der Suche nach neuem Repertoire fand das Hamburger Klavierduo Friederike Haufe und Volker Ahmels bei den von den Nazis verfemten Komponisten noch kaum bekannte Originalwerke.

Rückblende 2012/05

28.04.12 ((nmz-redaktion)) -
Arnold Schönberg bezieht Stellung zum Aufführungsmonopol und zur Debatte um die Verlängerung der „Parsifal“ -Schutzfrist +++ 28 Akademien und Hochschulen bilden heute Musiker aus, können aber die Wünsche der Theater und Orchester nicht erfüllen. Für 5.500 Orchestermusiker in 85 Orchestern fehlt Nachwuchs.

LUCERNE FESTIVAL ACADEMY – Meisterkurs Dirigieren 2011 mit Pierre Boulez (3/4): Arnold Schönbergs „Variationen op. 31“

Ein fester Bestandteil des Lucerne Festival ist der Dirigiermeisterkurs mit Pierre Boulez im Rahmen der Lucerne Festival Academy. Vom 28. August bis 03. September 2011 hatten die vier jungen Dirigenten Jeffrey Means (USA), Gregory Charette (USA), Fergus Macleod (GB) und Pablo Rus Broseta (Spanien) die Gelegenheit zusammen mit dem Academy Orchestra zeitgenössisches Repertoire aus "erster Hand" mit dem künstlerischen Leiter Pierre Boulez zu erarbeiten.

LUCERNE FESTIVAL ACADEMY – Meisterkurs Dirigieren 2011 mit Pierre Boulez (4/4): Arnold Schönbergs „Variationen op. 31“

Ein fester Bestandteil des Lucerne Festival ist der Dirigiermeisterkurs mit Pierre Boulez im Rahmen der Lucerne Festival Academy. Vom 28. August bis 03. September 2011 hatten die vier jungen Dirigenten Jeffrey Means (USA), Gregory Charette (USA), Fergus Macleod (GB) und Pablo Rus Broseta (Spanien) die Gelegenheit zusammen mit dem Academy Orchestra zeitgenössisches Repertoire aus "erster Hand" mit dem künstlerischen Leiter Pierre Boulez zu erarbeiten.

Von der Aufführbarkeit des Unaufführbaren: Jossi Wieler inszeniert in Stuttgart Schönbergs „Die glückliche Hand“ und Janáčeks „Osud“

12.03.12 (Juan Martin Koch) -
Ist einer Oper das Etikett „unaufführbar“ erst einmal angeheftet, ist es nicht so leicht wieder abzubekommen. Entweder versucht man es mit einem einzigen schmerzhaften Ruck zu entfernen oder man geht dem Problem mit akribischer Detailarbeit zu Leibe. Stuttgarts neuer Opernintendant Jossi Wieler hat nun an einem Doppelabend beide Methoden angewandt. Die erste an Arnold Schönbergs expressionistischem Kondensat „Die glückliche Hand“, die andere an Leoš Janáčeks Künstlerdrama „Osud“ (Schicksal). Mit unterschiedlichem Erfolg.

Eine veroperte Sintflut und andere Urgewalten

08.02.12 (Gerhard Rohde) -
Der Westdeutsche Rundfunk feiert in der laufenden Saison 2011/2012 ein besonderes Ereignis: Seit 60 Jahren existiert in seinen Räumen die „Musik der Zeit“, eine verdienstvolle, unverzichtbare Einrichtung, die Musik unserer Gegenwart in all ihren Facetten zu spiegeln und zu präsentieren. Der Beginn mag vor allem älteren Musikfreunden symbolisch erscheinen.
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