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Alle Artikel kategorisiert unter »Beat Furrer«

Der Stachel fehlt – Abtauchen bei den Donaueschinger Musiktagen 2019

22.10.19 (Georg Rudiger) -
So viele Terzen und Sexten, so viele Dur- und Mollakkorde wie in diesem Jahr waren vielleicht noch nie zu hören auf diesem Avantgarde-Festival. Jedenfalls geht es im Jahr 2019 mehr um Musik als um Konzepte, mehr um das Hören als um das Nachdenken, mehr um die Vergangenheit als um die Zukunft. Unserem Kritiker Georg Rudiger fehlte da gleichwohl ein wenig der musikalisch-politische Stachel.

Donaueschinger Musiktage 2019 – Sonntag

Am letzten Tag der diesjährigen Musiktage probt das Ensemble Intercontemporain Beat Furrers Konzert für Klarinette und Ensemble für die Uraufführung am Vormittag. 

Ästhetische Überprüfungen in Porträts

30.03.19 (Klaus Kalchschmid) -
Seit ihrer Gründung kurz nach dem Krieg durch Karl Amadeus Hartmann erfindet sich die musica viva immer wieder neu. Standen anfangs unter den Nationalsozialisten verbotene Werke im Zentrum, waren es später Konzerte ausschließlich mit Uraufführungen oder Programme, die bereits andernorts erprobte Werke mit neuen mischten. Seit 2011, als Winrich Hopp, der in den 1990ern schon Programmkurator der Reihe des Bayerischen Rundfunks für zeitgenössische Musik gewesen war, die Leitung der musica viva übernahm, hat er immer wieder andere Schwerpunkte gesetzt und stets mit Neuerungen überrascht.

Die Banalität des Schreckens

30.01.19 (Isabel Herzfeld) -
Dass sich der Schnee zum Schluss nicht wirklich violett färbt, ist einer der besten Einfälle des Regisseurs Claus Guth. Wenigstens hier wird auf eine Ästhetisierung des Schreckens verzichtet, die schon vorher zum Rückzug des Zuschauers in eher unbeteiligtes Betrachten führt. Andererseits hätte gerade dieses Ende eine Bildidee vertragen können, die deutlicher darauf verwiesen hätte, worum es hier gehen soll: eine doch zumindest beängstigende Auflösung alles vorher Dagewesenen, den eigenen Körper eingeschlossen, von der aus, nach unvorstellbarem Leiden, vielleicht etwas Neues, Unbekanntes erreicht wird. Ein Ende, sei es auch so offen, wie die Autoren es sich wünschen.

Mit zahlreichen ästhetischen Querverweisen – Uraufführung von Beat Furrers „Violetter Schnee“ an der Staatsoper

14.01.19 (Peter P. Pachl) -
Das ist selten und spricht umso mehr für den Erfolg einer Musiktheaterproduktion, wenn diese einen deprimierenden Inhalt hat, aber zu einem rauschenden Erfolg wird. Am Tag vor der Uraufführung hatte es in Berlin geschneit. Und Nachrichten aus Bayern sprechen von Schneelawinen und eingeschlossenen Menschen. Der Zeitpunkt für die Uraufführung von Beat Furrers einaktiger Oper „Violetter Schnee“ war somit von der Staatsoper Unter den Linden zufällig richtig gewählt. Fünf Menschen, eingeschlossen wie in Jean-Paul Sartres „Die geschlossene Gesellschaft“, erleben wie die Insassen von „Solaris“ ein Naturphänomen vor dem Exitus.

Uraufführungen 2018/12-2019/01

29.11.18 (Rainer Nonnenmann) -
Aufklärung, Rationalismus und Funktionalismus haben Religion, Kultus, Philosophie und Kunst zunehmend aus unserem Leben verdrängt. An die Stelle existentieller Eingebundenheit in übergeordnete Zusammenhänge, Sinnstiftungen, Welt- und Selbsterklärungsmodelle trat die Kurzatmigkeit des Terminkalenders: Tag für Tag hasten wir am Fließband durch To-do-Listen, Informationshäppchen, Clicks, Likes, Tweets, Mails, Entertainment, Talkrunden, politische Phrasen.

Plädoyer für Live-Konzerte: Beat Furrer erhielt den Ernst-von-Siemens-Musikpreis 2018

05.05.18 (Roland H. Dippel) -
Aktuell fördert die Ernst-von-Siemens-Stiftung 115 ausgewählte Projektanträge mit einer Summe von 3,5 Mio. Euro. Am 3. Mai erhielt der österreichisch-schweizerische Komponist Beat Furrer im Prinzregententheater München den mit 250.000 Euro dotierten Ernst-von-Siemens-Musikpreis und trat selbst ans Pult des von ihm gegründeten Klangforum Wien. Die drei mit je 35.000 Euro dotierten Komponisten-Förderpreise gingen an Clara Iannotta, Oriol Saladrigues und Timothy McCormack.

Komponist Beat Furrer erhält heute den renommierten Siemens-Musikpreis

03.05.18 (dpa) -
München - Im Januar wurde es bekannt gegeben, heute nun wird dem Komponisten Beat Furrer um 19.30 Uhr im Münchner Prinzregententheater der Ernst-von-Siemens-Musikpreis verliehen. Sein kompositorisches Lebenswerk erstrecke sich über alle musikalischen Gattungen und sei von geradezu suggestiver Kraft, so das Urteil der Jury. Furrer gilt als Spezialist für Neue Musik.

Erkunder unbekannten Terrains

31.01.18 (nmz-red) -
Der mit 250.000 Euro dotierte Ernst von Siemens Musikpreis geht 2018 an den österreichisch-schweizerischen Komponisten Beat Furrer. Dies teilte die Ernst von Siemens Musikstiftung mit, die in diesem Jahr ingesamt über 3,5 Millionen Euro an Preis- und Fördergeldern vergibt und deren Kuratorium Furrer einige Jahre selbst angehörte. In der Begründung heißt es unter anderem:

Komponist und Interpret – ein Meisterkurs mit Beat Furrer

Beat Furrer erhält den Ernst von Siemens Musikpreis 2018. Aus diesem Anlass holen wir einen kleinen Portraitfilm aus unserem Archiv hervor, den Musikjournalismus-Studierende der HfM Karlsruhe im Jahr 2015 anlässlich eines Meisterkurses mit dem Schweizer Komponisten an ihrer Hochschule erstellt haben. 

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