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Alle Artikel kategorisiert unter »Berliner Festspiele«

Man kann Glück nicht programmieren

01.12.16 (Martin Hufner) -
Der Planet Jazz ist nicht klein. Im Verhältnis zur ganzen Musikindustrie mag der Jazz und die improvisierte Musik nur ein Nischendasein fristen, für ein Festival wird man aber schon ein paar Musiker zusammenbekommen. Daraus einen musikalischen Strauß zu binden, der attraktiv, aktuell, weltumspannend, lokal, ausgewogen, extrem, bewahrend und vorausschauend, experimentell und traditionell ist, ist kein gerade leichtes Werk. Zumal, wenn man kein Festival aus der Konserve machen möchte, sondern sich des Wichtigsten, das sich im Moment ereignet, annimmt – oder auch eben nicht.

MaerzMusik – Festival für Zeitfragen

Von 11. bis 20. März findet in Berlin die diesjährige MaerzMusik statt. In der zweiten Ausgabe des im vergangenen Jahr neu konzipierten Festivals für zeitgenössische Musik stehen digitale Zeitformen im Fokus, die unsere Lebenswelt zunehmend prägen. Sehen Sie als kleinen Vorgeschmack auf die diesjährige MärzMusik hier unseren Festivalbericht vom vergangenen Jahr. 

Thomas Oberender bleibt bis 2021 Berliner Festspiele-Intendant

24.01.16 (dpa) -
Berlin - Der Autor und Dramaturg Thomas Oberender (49) bleibt für weitere fünf Jahre Intendant der Berliner Festspiele. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) verlängerte seinen Vertrag bis 2021, wie das Haus am Sonntag mitteilte.

Oberender: Veränderung an Volksbühne ist aggressiver Vorgang

28.04.15 (dpa) -
Berlin - Der Intendant der Berliner Festspiele, Thomas Oberender, teilt die Sorge, dass mit der geplanten Veränderung an der Berliner Volksbühne die Berliner Festspiele kopiert würden. «Ich finde, das ist durchaus ein relativ aggressiver Vorgang, aus einem Künstlertheater ein Cluster zu machen, das verschiedene Spielstätten und Kunstformen unter ein Dach nimmt», sagte er am Montag dem Rundfunk Berlin-Brandenburg. Das tangiere die Festspiele, aber auch andere Akteure in der Stadt, wie das HAU.

Musikfest Berlin mit Daniel Barenboim und Mariss Jansons

10.04.14 (dpa) -
Berlin - Festival der Star-Dirigenten: Beim 10. Musikfest Berlin (2. bis 22.9.) werden Dirigenten wie Daniel Barenboim, Sir John Eliot Gardiner, Mariss Jansons, Riccardo Chailly und Christian Thielemann mit ihren Orchestern auftreten. In der Berliner Philharmonie und im Kammermusiksaal sind 75 Werke von 24 Komponisten zu hören, wie die Berliner Festspiele am Mittwoch mitteilten.

Berliner Festspiele eröffnen Saison mit «Einstein on the Beach»

05.03.14 (dpa, PM) -
Berlin - Vorgeschmack auf die MaerzMusik 2014: Die Berliner Festspiele haben ihre Festivalsaison mit einer Premiere der Oper «Einstein on the Beach» eröffnet. Die Originalinszenierung des bedeutenden zeitgenössischen Werks von Philip Glass (Musik) und Robert Wilson (Regie) steht noch bis zum Freitag im Festspielhaus an der Schaperstraße auf dem Programm.

„Hudba“ jenseits deutsch-österreichischer Traditionen

04.10.13 (Albrecht Dümling) -
Auch ein so kluger Festivalplaner wie Winrich Hopp kann Jubiläen nicht ganz umgehen. Da das Musikfest Berlin sich nicht der Oper widmet, ließen sich Wagner und Verdi vermeiden. Aber für ein Orchesterfest boten die 100. Geburtstage von Witold Lutosławski und Benjamin Britten interessante Ausgangspunkte.

Schmelztiegel USA – Integration des Fremden

02.10.12 (Albrecht Dümling) -
Anlässlich des 100. Geburtstags von John Cage und der bevorstehenden Präsidentschaftswahlen hatte sich das Musikfest Berlin in diesem Jahr nur einem einzigen Thema gewidmet: dem Musikleben der USA. Im Unterschied zur Welt des Pop und Jazz ist das Konzertleben dort noch stark europäisch geprägt. Man darf sogar fragen, wie tief der bei Arnold Schönberg ausgebildete John Cage, der in Darmstadt seinen Durchbruch erlebte, eigentlich in der amerikanischen Musikkultur verankert ist. Sein Zentenarium wurde jedenfalls in Deutschland nachhaltiger gefeiert als in den Vereinigten Staaten.

Pianoklänge in der Holzhütte - Der Berliner Musikmarathon des Künstlers Marino Formenti

Berlin - Der Künstler ist pünktlich. Exakt um elf Uhr beginnt Pianist Marino Formenti an diesem Montagvormittag seinen Auftritt am Flügel, der erst zwölf Stunden später enden wird - drei Wochen am Stück soll das so gehen. Damit nicht genug: Marino lebt und spielt in einer Holzhütte vor dem Haus der Berliner Festspiele. Die Aktion ist Teil des Internationalen Festivals für Theater und performative Künste, das bis zum 26. Oktober dauert. Marinos Formentis Performance wird am 20. Oktober beendet. Sie trägt den Titel "Nowhere", Nirgendwo.

Film über Schlingensiefs Operndorf in Afrika gefeiert

07.05.12 (Holger Mehlig - dapd) -
Berlin - Mit lang anhaltendem Applaus ist die Uraufführung des Films "Knistern der Zeit. Christoph Schlingensief und sein Operndorf in Burkina Faso" von Sibylle Dahrendorf am Sonntagabend in Berlin gefeiert worden. Die 106-minütige Produktion zeigt, mit welcher Kraft und Energie der todkranke und im August 2010 im Alter von 49 Jahren gestorbene Regisseur seinen Traum einer kulturellen Begegnungsstätte in Afrika vorantrieb. Der Film wurde im Rahmen des Theatertreffens präsentiert. Er kommt am 7. Juni in die Kinos.
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