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Alle Artikel kategorisiert unter »Brigitte Fassbaender«

Menschen und Götter gefühlt ganz nahe – Brigitte Fassbaenders „Walküre“-Inszenierung in Erl

10.07.22 (Wolf-Dieter Peter) -
Was wären Festspiele ohne Wagner – und Wagner: das bedeutet in vielen Theatern Überwältigung durch die Musik aus dem Orchestergraben und fulminante Aktion auf der hochtechnisierten Bühne dahinter. Im Erler Passionsspielhaus ist dieses Verhältnis umgedreht: Hinten das Orchester auf einer hohen Tribüne, durch einen Gazevorhang zu ahnen; eine breite Spielfläche, direkt vor dem Publikum, mit sehr begrenzten technischen Möglichkeiten. Genau daraus hat die Wagner- und „Walküre“-erfahrene Brigitte Fassbaender faszinierenden Gewinn gezogen – und Ovationen geerntet.

Klangsinnarm und harmlos: Benjamin Brittens „A Midsummer Night‘s Dream“ in Frankfurt

13.05.22 (Dieter David Scholz) -
Zum fünften Mal führt Brigitte Fassbaender Regie bei Brittens „A Midsummer Night‘s Dream“. Die Realisation an der im Bockenheimer Depot der Frankfurter Oper bleibt blass: „da ist nichts Gespenstisches, Subversives, Freches zugange“, findet unser Kritiker Dieter David Scholz. Das liege auch im „allzu vorsichtigen Dirigat des britischen Frankfurt-Debütanten Geoffrey Paterson, das ohne dramatisches Temperament Kraft und gestalterische Chuzpe die Musik Brittens weitgehend teilnahmslos buchstabiert.“

Vom Elend aller Ungleichheit II – Brigitte Fassbaender inszeniert den Beginn des „Ring“ bei den Festspielen Erl

12.07.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Irgendwie „Top of the Pops“ oder „Ein Festspiel nach dem Festspiel“: der viel zu sehr im Schatten von PR- und Marketing-Preisen stehende, von über 150 unabhängigen Kritikern verliehene „Preis der deutschen Schallplattenkritik“, genauer die „Nachtigall“, der jährlich verliehene Ehrenpreis für das Lebenswerk, ging nach zwei corona-verhinderten Terminen nun im Anschluss an ihre „Rheingold“-Premiere an Brigitte Fassbaender – erneuter Jubel – doch die Gefeierte wollte ihn nur im kleineren Kreis der Premierenfeier entgegennehmen!

Anklage mit Mozart – „La Clemenza di Tito“ als politische Attacke an der Oper Genf

21.02.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Als Opernstadt hat bislang noch Zürich die Nase vorn. Doch unter Intendant Aviel Cahn will die Oper Genf künftig neben der Fülle von Weltorganisationen wie UNO, ILO, CERN, IKRK, WHO, IAO, IOM, ISO, IEC, ITU, WIPO, WMO, WOSM und WTO eine Rolle spielen. Dass einerseits hier 1920 der Völkerbund begann, andererseits heute das hinterfragenswerte internationale Bankengeschäft mit einem dubiosen „Freeport“ agiert, mag bei Cahns Engagement von Milo Rau an die Oper hereingespielt haben.

Liebenswürdige Randnotiz

31.10.20 (Juan Martin Koch) -
Die gute (oder schlechte?) Nachricht vorweg: Nein – die Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts muss nicht umgeschrieben werden. Joachim Raffs komische Oper „Dame Kobold“ erwies sich bei ihrer mutmaßlich ersten Wiederaufführung seit der Weimarer Premiere von 1870 lediglich als liebenswürdige Randnotiz der Theaterhistorie.

Sängerin Fassbaender wünscht Studierenden Risikobereitschaft

27.10.20 (dpa) -
Dresden - Die Mezzosopranistin Brigitte Fassbaender hat Gesangsstudenten zu Risikobereitschaft und Wagemut ermuntert. Als weitere Tugenden ihrer Zunft sieht sie «das Wissen um unumgänglichen Fleiß, die Beherrschung des Handwerks sowie «den ganz persönlichen Zugriff auf die Materie», wie die Musikhochschule Dresden Fassbaender am Montag bei einer Ankündigung für einen Meisterkurs zitierte.

Mittlerer komödiantischer Drive: Joachim Raffs „Dame Kobold“ am Theater Regensburg

25.10.20 (Juan Martin Koch) -
In der Regie Brigitte Fassbaenders brachte das Theater Regensburg mit Joachim Raffs komischer Oper „Dame Kobold“ nach einer Calderón-Vorlage eine ausgesprochene Rarität auf die Bühne. Eine Sensation kann unser Kritiker Juan Martin Koch nicht vermelden, immerhin aber eine liebenswürdige Randnotiz der Theaterhistorie.

Groteske ohne Biss – Henzes „Der junge Lord“ im Münchner Gärtnerplatztheater

24.05.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Die verblendet-blinde Anbetung von Status und Image: ein schönes Thema für „München“ als „Fall“. Und wenn dann noch zwei Künstlergrößen wie Hans Werner Henze und Ingeborg Bachmann für Musik und Text stehen, alles von Brigitte Fassbaender auf die Bühne gebracht wird - dann sollte das ein entlarvender Spiegel für die schicke Weltstadt mit Herz werden – hoffte Kritiker Wolf-Dieter Peter.

Zweifel am Kindersegen – „Die Frau ohne Schatten“ in Kiel

14.03.19 (Arndt Voß) -
Brigitte Fassbaender inszenierte eine „Frau ohne Schatten“ in Kiel und will dabei unter anderem zeigen, wie „eine gleichberechtigte, von Verständnis füreinander getragene, tolerante Partnerschaft“ zu erreichen sei. Unser Kritiker Arndt Voß hat diesen Anspruch überprüft.

Herausforderung „lockere Heiterkeit“ – Rossinis „Barbiere“ bei den Bregenzer Festspielen

15.08.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Unterhaltsame, gar geistreiche Komik gehört zum Schwersten auf der Bühne. Oft trifft Fritz Kortners knarzige Antwort zu, als ihm nach einer mittelmäßigen Aufführung vorgehalten wurde, er habe doch auch gelacht: „Ja, aber unter meinem Niveau!“ Im Bregenzer Kornmarkttheater gab es viel zu lachen – ohne Schenkelklatscher-Humor und ohne „Zucker für den Affen“…
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