Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Camille Saint-Saëns«

Unübersehbar #23 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 16.10. bis zum 22.10.2020

15.10.20 (Dirk Wieschollek) -
Es wird langsam wieder eng für Festivals und andere größere Veranstaltungen. Unsere 23. Ausgabe mit Streaming-Tipps blickt deshalb ein wenig melancholisch voraus auf das, was zum Beispiel von den Donaueschinger Musiktagen oder der Frankfurter Buchmesse noch übrig ist. Gleichzeitig weisen wir auf Konzerte in Russland, Italien und Frankreich hin, die dank Internet trotz Reisebeschränkungen erreichbar sind. Die Musik – unsere Herbergsmutter.

Bollywood und andere Missgeschicke – Saint-Saëns’ „Samson et Dalila“ an der Berliner Staatsoper

25.11.19 (Peter P. Pachl) -
Der übermächtig starke Samson, der in der Liebesvereinigung mit der gegnerischen Dalila seine Kraft verliert – ein grandioser Hollywood-Stoff! Das dachten sich wohl auch die Verantwortlichen an der Staatsoper Unter den Linden und engagierten den argentinischen Filmregisseur Damián Szifron für die Neuinszenierung der Oper von Camille Saint-Saëns. Ein Experiment, das mit realistischen Monumentalkulissen wohl die Herzen konservativer Opernbesucher erfreuen sollte, das aber nach hinten losging, trotz partiell guter Personenregie und musikalischem Glanz.

Lauwarm – In Düsseldorf misslingt Camille Saint-Saëns' „Samson et Dalila“ gründlich

20.10.19 (Regine Müller) -
Joan Anton Rechi inszeniert an der Düsseldorfer Rheinoper Camille Saint-Saëns' ursprünglich als Oratorium konzipiertes Werk „Samson et Dalila“ als lauwarme Pseudo-Aktualisierung und pappt eine unbeholfen formulierte Kapitalismus-Kritik als Feigenblatt auf ein mit abgestandenen Klischees hantierendes Rampentheater, meint Regine Müller in ihrem Premierenbericht.

Abel Gances Stummfilm „La Roue“: Meisterhafte Rekonstruktion eines Stummfilmklassikers

15.09.19 (Stefan Drees) -
Standing Ovations, Bravo-Rufe und nicht enden wollender Beifall, auf der Bühne zufrieden strahlende Orchestermitglieder, die einander gegenseitig umarmen, denen aber auch die Anstrengung der vergangenen Stunden ins Gesicht geschrieben steht: So endete die Uraufführung einer siebenstündigen Rekonstruktion von Abel Gances Stummfilm „La Roue“ (1923) beim diesjährigen Musikfest Berlin im Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Unterbrochen von drei Pausen steuerte das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Leitung von Frank Strobel zu diesem Ereignis eine überzeugende Rekonstruktion der originalen Musikkompilation bei. Stefan Drees berichtet.

Böhmisches, Türkisches, Estnisches …

13.05.19 (Christoph Schlüren) -
Die Literatur für Streichquartett ist von unendlicher Vielfalt, und viel Großartiges ist hier immer noch weitgehend unerschlossen, was manchmal freilich ganz direkt an der Verlegerpraxis liegt: Warum ist Leduc (heute Teil des Music Sales-Imperiums) seit vielen Jahren nicht in der Lage, sämtliche einst unter Vertrag genommenen Quartette des großen Ungarn László Lajtha in käuflichen Ausgaben zur Verfügung zu stellen?

Saint-Saëns‘ vergessenes Musikdrama „L’Ancêtre“ im Münchner Prinzregententheater

22.03.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Eine Vielfachfeier: Die Wiederentdeckung eines zu Unrecht aus dem Repertoire gefallenen Werkes; die 25jährige Erfolgstory der Theaterakademie August Everding; das abermalige Zusammenwirken von Studierenden, Bühnenprofis und Münchner Rundfunkorchester samt Unterstützung durch die auf französische Musikausgrabungen spezialisierte Stiftung Bru Zane – Ergebnis: ein einhellig gefeierter Erfolg. Wolf-Dieter Peter mit Einzelheiten.

Grabgesang und Orgelsymphonie

13.06.17 (Christoph Schlüren) -
Am 2. Dezember 2016 stellte das Marin­skij-Orchester unter Valeri Gergiev in St. Petersburg eine sensationelle Wiederentdeckung vor: den 1908 zum Andenken an seinen verehrten Lehrer Nikolai Rimsky-Korsakov komponierten und im Januar 1909 unter Felix Blumenfeld uraufgeführten „Chant funèbre“ op. 5 von Igor Strawinsky, das fast ein Jahrhundert lang verschollene ‚missing link‘ zwischen der kurzen Tondichtung „Feu d’artifice“ und dem Ballett „L’oiseau de feu“ (Der Feuervogel). Strawinsky hatte noch Anfang der 1960er-Jahre den „Chant funèbre“ als „mein bestes Werk vor dem Feuervogel“ bezeichnet, doch musste er bedauernd feststellen, dass „die Partitur des Werkes leider in Russland während der Revolution verloren ging“.

Musikalische Zwiesprache in Dresdens Frauenkirche

31.10.15 (Michael Ernst) -
Zum zehnjährigen Bestehen der wieder aufgebauten Frauenkirche von Dresden gab es Feiern und Festkonzerte mit alter und neuer Musik. Michael Ernst hörte das neue Werk von Wolfgang Rihm und erlebte ein paar rabaukenhafte Personenschützer des Innenministers.

Klanggemälde mit leeren Landschaften –‭ ‬Gelgotas-Uraufführung in Zürich

18.09.15 (Michael Kube) -
Feste muss man feiern.‭ ‬Diese alte Weisheit hat in den letzten Wochen dieses Sommers auch die renommierte Schweizer Orpheum Stiftung aufgenommen‭ – ‬und zum‭ ‬25-jährigen Jubiläum sich selbst‭ (‬und dem Züricher Publikum‭) ‬vier Konzerte in der Tonhalle geschenkt.‭

Noten-Tipps 2013/04

28.03.13 (Eckart Rohlfs) -
Franz und Karl Doppler: Fantasie über „Rigoletto“ für zwei Flöten und Klavier, herausgegeben und revidiert von Emmanuel Pahud +++ Camille Saint-Saëns (1835–1921): Cavatine für Posaune und Klavier, Opus 144, herausgegeben von Dominik Rahmer +++ Jacques Ibert (1890–1962): Le Petit Âne blanc (Der kleine weiße Esel) aus Histoires (1922) pour quintette de cuivres +++ Oskar Rieding (1840–1918): Concerto in h-Moll, Opus 35 (1909). Transponiert nach d-Moll
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: