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Alle Artikel kategorisiert unter »Donald Runnicles«

Deutsche Oper: Intendant Schwarz und Musikchef Runnicles bleiben

02.11.20 (dpa) -
Berlin - Die Spitze der Deutschen Oper Berlin mit Intendant Dietmar Schwarz, Generalmusikdirektor Donald Runnicles und Geschäftsführer Thomas Fehrle bleibt weiter im Amt. Die Stiftung Oper in Berlin habe den jeweiligen Vertragsverlängerungen zugestimmt, teilte die Kulturverwaltung am Montag mit.

Walküren-Hügel auf dem Walküren-Flügel – Wagners „Walküre“ an der Deutschen Oper Berlin

28.09.20 (Peter P. Pachl) -
Hauptproblem dieses Premierenabends sind kurioserweise weniger die freien Plätze zwischen den Besucher*innen mit Mund-Nasenschutz während der gesamten Aufführung, als die Tatsache, dass der neue „Ring“-Zyklus in der Inszenierung von Stefan Herheim in seiner Ikonographie der Tetralogie kontinuierlich aufbaut. Nachdem jedoch „Das Rheingold“ dem Lockdown zum Opfer gefallen war und stattdessen eine Ersatz-Inszenierung auf dem Parkdeck herauskam, fehlt den Betrachter*innen der „Walküre“ das erforderliche Vorwissen dieser spezifischen Lesart.

Agitprop mit symphonischer Begleitung – Uraufführung von „Baby Doll“ an der Deutschen Oper Berlin

06.09.20 (Peter P. Pachl) -
Der Deutschen Oper Berlin gebührt inmitten der drei Opernhäuser der Bundeshauptstadt aktuell der 1. Preis: mutig und erfolgreich war das Haus an der Bismarckstraße vorgeprescht mit Wagners „Rheingold“ auf dem Parkdeck (und stemmte nun, während die Proben zu Stefan Herheims Neuinszenierung der „Walküre“ begonnen haben, ihre erste Premiere im Großen Haus, gar eine Uraufführung. Die Arbeit der Pariser Regisseurin, Filmemacherin und Autorin Marie-Ève Signeyrole ist eine Übernahme aus Metz, wo „Baby Doll“ infolge des Lockdowns am 13. März 2020 nicht mehr herauskommen durfte. Über das Ergebnis mag man künstlerisch und inhaltlich geteilter Meinung sein.

Wagner ohne Mundschutz – „Das Rheingold“ an der Deutschen Oper Berlin

13.06.20 (Peter P. Pachl) -
Mit dem „Rheingold“ hätte dieser Tage der neue „Ring“-Zyklus der Deutschen Oper Berlin in der Inszenierung von Stefan Herheim eröffnet werden sollen, was durch den Shutdown der vergangenen Monate verhindert wurde. Mit nur zehn Tagen Vorlauf, wie Intendant Dietmar Schwarz betonte (zumal die Genehmigung dafür erst vor zehn Tagen erfolgt sei), wurde eine Open-Air-Produktion des Vorabends des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“ ins Programm genommen, nicht ersatzweise, sondern zusätzlich – und dies auf einer Fläche, die sich bereits 2014 für Iannis Xenakis’ „Oresteia“ als eine akustisch und dramaturgisch gut bespielbare Location erwiesen hatte: das obere Parkdeck inmitten des Gevierts von Bühne und Werkstätten der Deutschen Oper Berlin.

Schattenreich: Brittens „A Midsummer Night’s Dream“ an der Deutschen Oper Berlin

27.01.20 (Peter P. Pachl) -
Mit der Shakespeare-Oper „A Midsummer Night’s Dream“ hat die Britten-Reihe an der Deutschen Oper Berlin einen besonderen Höhepunkt erreicht. Die Berliner Version der Koproduktion mit der Oper Montpellier erntete einen uneingeschränkten Premierenerfolg. Peter P. Pachl berichtet.

Uraufführung von Detlev Glanerts „Oceane“ an der Deutschen Oper Berlin

29.04.19 (Peter P. Pachl) -
Detlev Glanerts Veroperung eines Fragments des vor 200 Jahren geborenen Dichters Theodor Fontane wurde an der Deutschen Oper Berlin als ein einhelliger Erfolg gefeiert. Auf den 22 Seiten seines Novellen-Fragments „Oceane von Parceval“ hat Theodor Fontane den zahlreichen Undinen- und Melusinen-Geschichten, die auch auf der Opernbühne von E. T. A. Hoffmann bis Aribert Reimann vielfältige Verkörperungen gefunden haben, eine weitere Version hinzugefügt.

Ein Märchen mit Folgen – Zemlinskys „Der Zwerg“ an der Deutschen Oper Berlin

29.03.19 (Peter P. Pachl) -
Nun stehen also beide Opern der Tragödie eines hässlichen Mannes in Berlin auf dem Spielplan: „Die Gezeichneten“, deren Libretto Franz Schreker im Auftrag Alexander Zemlinskys für ihn geschrieben, aber selbst vertont hat, an der Komischen Oper und an der Deutschen Oper Berlin Zemlinskys dann auf ein Libretto von Georg C. Klaren als „Der Zwerg“ komponierte Version. Diese basiert auf Oscar Wildes Märchen „Der Geburtstag der Infantin“, das Schreker zuvor bereits als Pantomime komponiert und in Wien zur Aufführung gebracht hatte. Anders als die Umsetzung von Schrekers Bildwelt an der KOB im Januar des Vorjahres, wurde die stark autobiografische Sicht auf Zemlinskys Oper an der DOB widerspruchslos goutiert.

Mit norwegischem V-Effekt: Bergs „Wozzeck“ an der Deutschen Oper Berlin

06.10.18 (Peter P. Pachl) -
Man stelle sich vor: Verdis „Aida“ in Rom, von einem deutschen Regisseur inszeniert, und jeder Handlungsträger ist mit einem Deutschlandfähnchen in der Hand oder am Anzug bestückt, alle in bayerischer Tracht – der Skandal wäre nicht auszumachen. Anders in Berlin, wo 1925 Alban Bergs „Wozzeck“ an der Staatsoper herauskam und wo jetzt in der Deutschen Oper eine Neuinszenierung Büchners Handlung radikal nach Norwegen verlegt: keinerlei Widerspruch beim Publikum.

Rolando Villazón inszeniert an der Deutschen Oper Berlin „Die Fledermaus“

30.04.18 (Joachim Lange) -
Die „Fledermaus“ von Johann Strauß ist die Operette, die von den Opernhäusern und der Spitzengarde der Regisseure allemal wie eine Oper behandelt, also ernst genommen wird. Sie ist aber dennoch immer zugleich der silvestertaugliche Kassenfüller für jeden Spielplan. Die Komödie mit den Uralt-Witzen, die unter Artenschutz stehen, das Porträt der bürgerlichen Doppelmoral. Obendrein die Chance, den Frosch im dritten Akt so vom Leder ziehen zu lassen, dass Kultur- und Stadtpolitik das Lachen im Halse stecken bleibt.

Der allgegenwärtige Tod – Aribert Reimanns „L’ Invisible“ an der Deutschen Oper Berlin

09.10.17 (Peter P. Pachl) -
Die Dramen des belgischen Symbolisten Maurice Maeterlinck, angefangen von „Pelléas et Mélisande“ über „Ariane et Barbe-Bleu“ bis zu „Mona Vanna“, halten sich als Opern auf internationalen Bühnen kontinuierlicher als die originalen Dramen. Aus fünf frühen, ursprünglich fürs Marionettentheater bestimmten Stücken Maurice Maeterlincks hat Aribert Reimann drei ausgewählt um ein pausenloses, neunzigminütiges Musiktheater über den allgegenwärtigen Tod zu komponieren, und das in der Originalsprache des Dichters, einem flämisch akzentuierten Französisch.
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