Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Erich Wolfgang Korngold«

Unübersehbar #40 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 19.2. bis zum 25.2.2021

19.02.21 (Dirk Wieschollek) -
Ein Korngold-Wunder – ein Flügel-Wunder: Zwischen Berliner Opern-Extase und Hamburger Klangfarben-Dramaturgie tummeln sich diese Woche weitere Musiktheater-Streams von Verdi über Ravel bis Laure Hiendl. Eine engagierte evangelische Kirchengemeinde liefert elektrischen Kontrapunkt à la Steve Reich. Wunderbar. [jmk]

An der Bar das Leben vergessen – die Kölner Oper ging mit Erich Wolfgang Korngolds „Die tote Stadt“ ins Netz

06.12.20 (Joachim Lange) -
Das Virus, bei dem man auch von dessen Design-Abbild auf dem Bildschirm langsam genug hat, treibt immerhin die Digitalisierung voran. Auch die der Opernhäuser bzw. der Übertragung ihrer Produkte ins Netz. Manche von ihnen sind damit schon ziemlich weit. Die Opernhäuser in München, in Zürich oder in Wien, um nur die routiniertesten Beispiele zu nennen. Jetzt hat auch die Oper in Köln nachgezogen. Mit George Benjamins „Written on Skin“ als Video-on-Demand. Und gleich danach mit der Liveübertragung von Tatjana Gürbacas Inszenierung von Erich Wolfgang Korngolds Jugendwurf „Die Tote Stadt“.

100 Jahre Korngold-Oper «Die tote Stadt»

04.12.20 (dpa) -
Hamburg/Köln - Vor 100 Jahren wurde die Oper «Die tote Stadt» von Erich Wolfgang Korngold uraufgeführt - in Hamburg und in Köln. Das lange vergessene Meisterwerk erlebt seit einigen Jahren eine Renaissance.

Unübersehbar #29 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 27.11. bis zum 3.12.2020

26.11.20 (Dirk Wieschollek) -
Ein Elefant, ein Bürgerschreck, eine Winterreisende, eine Tänzerin: Die 29. Ausgabe unserer Streamingtipps versammelt von der jazzigen Schubert-Aneignung über ein Kinderkonzert bis zu Hindemith und Korngold wieder einiges an Genres und Stilen. Für neue Klänge und solche, die in den Jahrzehnten seit ihrer Entstehung nichts an Frische verloren haben, sorgen das Ensemble Garage und Georg Katzer. Der Dezember kann kommen. [jmk]

Ein Postillon stiehlt allen die Show

11.09.20 (Juan Martin Koch) -
„Das steht nicht in der Mythologie!“ – „Richtig, wir schreiben sie auch gerade um…“ Barrie Koskys atemlos überdrehte, sehr queere und sehr unterhaltsame Inszenierung von Jacques Offenbachs „Orphée aux enfers“ machte vergangenes Jahr bei den Salzburger Festspielen Furore. Warum, das kann man nun anhand des gut ins Bild gesetzten Mitschnitts nachvollziehen.

Weder Korn noch Gold – „Kosmos Korngold“ in Freiburg

21.01.20 (Georg Rudiger) -
Die Musik von Erich Wolfgang Korngold ist ein Steckenpferd des Freiburger Generalmusikdirektors Fabrice Bollon. 2015 ging am Freiburger Theater Korngold bekannteste Oper „Die tote Stadt“ in einer Inszenierung von Florentine Klepper über die Bühne. Zwei Jahre später folgte eine bemerkenswerte konzertante Version von „Das Wunder der Heliane“, die beim Label Naxos auf CD erschien. Auch die frühe einaktige Oper „Der Ring des Polykrates“ sollte zunächst, kombiniert mit anderen Orchesterwerken, konzertant gespielt werden, ehe man sich doch noch für eine szenische Fassung der Regisseurin Teresa Rotemberg entschied.

Orchester flirren, Soprane leuchten

23.11.19 (Juan Martin Koch) -
Es war die wohl spektakulärste Wiederentdeckung des Opernjahres 2018: Erich Wolfgang Korngolds Das Wunder der Heliane an der Deutschen Oper Berlin. Dabei kam Christof Loys Inszenierung, wie so oft bei diesem feinsinnigen Regisseur, äußerlich maximal unspektakulär daher. Das ungeheuerliche, bis zum Bersten erotisch-religiös aufgeladene Libretto reduzierte er konsequent auf ein Gerichtssetting, das sich in Kostümen und Ausstattung lose an Billy Wilders Film „Zeugin der Anklage“ anlehnte.

Korngolds „Die tote Stadt“ wird im Münchner Nationaltheater gefeiert

19.11.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Endlich! München, die einstige „Hauptstadt der Bewegung“, deren Theater sich eifrig den braunen Kulturbarbaren angedient haben, hat ein Spielplan-Defizit. Auch im Bereich des Musiktheaters ist die alles Staunen werte Phalanx von Komponisten, die schon lange vor 1933 widerlich abqualifiziert und dann nicht mehr gespielt wurden, lang und breit. Nach 1955 jetzt endlich eine Serie von Korngolds „Opernhit von 1920“ – doch die Freude unseres Kritikers Wolf-Dieter Peter blieb nicht ungetrübt.

Riesenerfolg für Korngolds «Die tote Stadt» in München

19.11.19 (dpa) -
München - Das Opern-Traumpaar Jonas Kaufmann und Marlis Petersen ist am Montagabend nach der Premiere von Erich Korngolds «Die Tote Stadt» im Münchner Nationaltheater gefeiert worden. Die 1920 uraufgeführte Oper des von den Nazis wegen seiner jüdischen Herkunft verfemten Komponisten war an der Bayerischen Staatsoper erstmals seit mehr als 60 Jahren zu erleben.

Wenig Liebesrausch – Korngolds „Die tote Stadt“ am Theater Kiel

23.10.19 (Arndt Voß) -
Vor 100 Jahren gehörten die Freud’sche Psychoanalyse, auch der Symbolismus zum Zeitgeist, nicht verwunderlich also, dass die reizvolle Melange von Wirklichkeit und Utopie, von Sexus und Morbidität, von Psychologie und Traum in Erich Wolfgang Korngolds „Die tote Stadt“ die Bühne eroberte. Die Mischung faszinierte das Publikum auch diesmal bei der Premiere im Kieler Opernhaus (13. Oktober 2019). Die Premierenkritik von Arndt Voß.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: