Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Giuseppe Verdi«

Komödie hinter der Brecht-Gardine – In Mannheim inszeniert Christof Nel zum Ende des Verdi Jahres sein Alterswerk „Falstaff“

29.12.13 (Joachim Lange) -
Das Jubiläums-Jahr haben auffällig viele wichtige Häuser dazu genutzt, sich an Verdis Alterswerk „Falstaff“ zu versuchen. Salzburg, New York, Stuttgart, Berlin und jetzt auch Mannheim. Das letzte Wort des fast Achtzigjährigen in Sachen Oper ist auf hintersinnige Weise heiter. Also besonders schwer zu machen. Zumal es sich nicht auf einen Arien- oder Chor-Nenner bringen lässt. Und daher beim Publikum einen vergleichsweise schweren Stand hat.

Die Macht der Stimmen – Starbesetzung in Verdis „La forza del destino“

23.12.13 (Joachim Lange) -
Als nach der letzten großen Premiere zum Verdi-Jahr im Münchner Nationaltheater Anja Harteros, Jonas Kaufmann, Ludovic Tézier und Vitalij Kowaljow sich Hand in Hand dem Beifallssturm stellten, brachte das den Abend ziemlich genau auf den Punkt. Diese von Martin Kusej inszenierte und von Asher Fisch dirigierte „La forza del destino“ war nämlich vor allem ein Fest der Stimmen.

Wagner, Verdi und Strauss

07.12.13 (Rupert Hörbst) -
Wagner und Verdi haben ihre Jubiläumstour abgeschlossen – Richard Strauss übernimmt das Staffelholz für 2014.

Verdi-Land

07.12.13 (Frieder Reininghaus) -
Die Herausforderung, den 200. Geburtstag von Giuseppe gebührend zu würdigen, hat der Opernbetrieb auf ganzer Breite angenommen. Von beiden Ufern des Atlantik bis zum Ural und zur Adria. So gut wie kein Musiktheater hat versäumt, sich intensiv mit dem Œuvre des Maestro zu befassen und dabei nach Möglichkeit auch „Neudeutungen“ ins Werk setzen zu lassen. Überwiegend musste hierfür das bekannte Septett der „Highlights“ von „Nabucco“ bis „Falstaff“ herhalten. Aber auch „Raritäten“ kamen „auf den Prüfstand“.

Schon wieder „Casa Verdi“ – Christoph Loys „Falstaff“-Inszenierung an der Deutschen Oper Berlin

18.11.13 (Peter P. Pachl) -
Im Verdi-Jahr richtet sich der Blick beim Spätwerk des Komponisten bevorzugt auf dessen „bestes Werk“, das Altersheim „Casa di riposo per musicisti“. Bereits Damiano Michieletto hatte „Falstaff“ bei den diesjährigen Salzburger Festspielen im Seniorenheim angesiedelt, auch Tanztheater-Altmeister und Provokateur Hans Kresnik hat in der Volksbühne eine „Villa Verdi“ dramatisiert und auch Dustin Hoffman ließ sich für sein Regie-Debüt „Quartett“ von der „Casa Verdi“ inspirieren. Christoph Loy kommt mit der Idee, wenn es denn seine eigene ist, zumindest arg spät.

Sturkopf und Erneuerer

14.11.13 (Christoph Vratz) -
Verdi-Jahr, Wagner-Jahr – die vermeintliche Rivalität schlägt sich auch auf dem Büchermarkt nieder, wobei Verdi quantitativ klar das Nachsehen hat. In Deutschland hat Wagner einfach den größeren Stellenwert, sicher mitbedingt durch das Alleinstellungsmerkmal „Grüner Hügel“. Dagegen hat es ein weit weniger polemisierender, aber nicht weniger politisch denkender Komponist wie Giuseppe Verdi ungleich schwerer. Entsprechend dünn fällt auch die substantielle Aufarbeitung seines Denkens, seines Schaffens, seines Lebens in den neuen Büchern zu seinem 200. Geburtstag aus, von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen.

Umjubelter Abschluss von Youngs Zyklus früher Verdi-Opern in Hamburg

11.11.13 (dpa) -
Hamburg - Mit der patriotischen Kreuzfahrer-Oper «I Lombardi alla prima Crociata» hat Hamburgs Opernintendantin Simone Young am Sonntagabend ihren Premieren-Reigen von drei frühen Verdi-Opern am Pult der Philharmoniker zum glorreichen Abschluss gebracht. Im Jubiläumsjahr von Verdis 200. Geburtstag gelang ihr damit eine erstaunliche Revision all jener hartnäckigen Vorurteile, die die Frühwerke als schieres Vorgeplänkel späterer kompositorischer Meisterschaft abtun und am liebsten in den Orkus verbannen.

Größte Oper Zentralasiens in Kasachstan eröffnet erste Spielzeit

23.10.13 (dpa) -
Astana/Moskau - Vor Prominenz aus Politik und Kultur hat das größte Opernhaus Zentralasiens in der kasachischen Hauptstadt Astana seine erste Spielzeit eröffnet. Unter den Augen des autoritären Präsidenten Nursultan Nasarbajew zeigte das Theater die Oper «Attila» von Komponist Giuseppe Verdi. Die Hunnenarmee wurde von echten Mitgliedern der kasachischen Nationalgarde gespielt.

Ein Vaterlandsrühr- und –röhrstück – Verdis „La battaglia di Legnano“ an der Hamburger Staatsoper

21.10.13 (Frieder Reininghaus) -
Dass im Zuge des Verdi-Jubiläums 2013 nicht nur die „Greatest Hits“ nochmals auf- und durchgezogen werden, sondern auch ein Blick auf die Opernwerke geworfen wird, die aus dem Kanon des Repertoires ausgeschieden sind, ist im Prinzip erfreulich. Simone Young, die Intendantin der Hamburger Staatsoper und zugleich deren Generalmusikdirektorin, ermöglichte eine Wiederaufführung von „La battaglia di Legnano“ (Text von Salvatore Cammarano nach François-Joseph Merys Drama La Bataille de Toulouse [1828]). Das von Eheproblemen im Kontext eines Kriegs zwischen dem römisch-deutschen Kaiser Friedrich I. („Barbarossa“) und den oberitalienischen Städten handelnde hurrapatriotische Werk reagierte hörbar auf die Zeitgeschichte. Es wurde 1849 am Teatro Argentino in Rom uraufgeführt, ist aber – wohl vor allem wegen des drastischen Politisierens von Text und Ton – längst gründlich vergessen.

Jeanne d’Arc und die Résistance: Eine Ahnung von Verdi am Theater Bielefeld

Sechs Opern hatte Verdi bereits komponiert, als im Februar 1845 in Mailand „Giovanna d’Arco“ uraufgeführt wurde – Verdis erste Schiller-Oper, der noch drei weitere folgen sollten. Auf den Opernspielplänen war dieses Werk in den letzten Jahrzehnten höchst selten einmal zu finden, in konzertanter Version wurde es jüngst bei den Salzburger Festspielen gefeiert. Nun versucht Regisseurin Sabine Hartmannshenn es im Theater Bielefeld szenisch wiederzubeleben.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: