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Alle Artikel kategorisiert unter »Klimawandel«

Mit Beethovens 6. an der Tagebaukante gegen den Klimawandel

02.06.20 (dpa) -
Erkelenz - Musiker auf der ganzen Welt sind aufgerufen, Beethovens 6. Symphonie als Symbol gegen Klimawandel und Umweltzerstörung zu spielen. An wenigen anderen Orten entfaltet sie wohl eine solche Symbolkraft wie am Tagebau Garzweiler.

Viva la Klima

28.02.20 (Sven Ferchow) -
Na also. Nachdem Bono und U2 beim Brunnenbauen in Afrika das Thema „Umwelt & Pop“ durch die Lappen ging, kümmern sich nun die anderen U2, also Coldplay („Viva la vida“), um das Thema. Die Band aus England verkündete zur Veröffentlichung des neuen Albums „Everyday Life“, dass sie beschlossen hätten, mit ihren nächsten Konzerten erst wieder auf Tour zu gehen, wenn dies klimaneutral möglich ist. Da breche ich ehrlicherweise nicht zusammen. Ob der Drohung, den Popkleister der Briten ein paar Jahre nicht live hören zu dürfen. Schön und konsequent wäre es, sie wendeten dieses Prinzip auf ihre Platten an. Und viele Künstler folgten ihrem Beispiel (#michaelwendler). Aber sind wir mal nicht ungerecht.

Afrikanisches Flair über Pfingsten in Würzburg

07.02.20 (dpa) -
Würzburg - Das Africa Festival in Würzburg lenkt jährlich nicht nur den Blick auf die vielfältige Musik des Kontinents, sondern auch auf Probleme wie Rassismus und Klimawandel. Am Pfingstwochenende wollen die Veranstalter etwa auf die Dürre in der Sahelzone aufmerksam machen und für ein Projekt begeistern, bei dem Millionen Bäume gegen die fortschreitende Wüstenbildung gepflanzt werden.

Klimawandel Gefahr auch für kirchliche Kunst- und Kulturgüter

06.01.20 (dpa) -
Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) hat vor den Folgen des Klimawandels für kirchliche Kunst- und Kulturgüter gewarnt. „Von Klimaschäden sind auch Kirchen betroffen“, sagte die Präsidentin des Landeskirchenamtes, Brigitte Andrae, beim traditionellen Kamingespräch mit Landesbischof Friedrich Kramer am Montagabend in Erfurt. Es gehe nicht nur um die Gebäude selbst, sondern auch um das Innere der Gotteshäuser, etwa Heiligenfiguren und gotische Schnitzaltäre, sagte Andrae.

Monteverdi und der Klimawandel

20.09.19 (Bernhard König) -
„Ich bin die Musik, die mit süßen Klängen jedes erregte Herz zu besänftigen weiß und – bald zu edlem Zorn, bald zur Liebe – die eisigsten Gemüter entflammen kann“. Es ist La Musica selbst, die mit diesen Worten eine Oper eröffnet, die in meinen Ohren zum Schönsten zählt, was die Menschheit hervorgebracht hat. Wir können den „Orfeo“ von Claudio Monteverdi hören, wann immer wir wollen – ein kleines Wunder. 400 Jahren hat diese Musik überdauert; fast die Hälfte davon schlummerte sie völlig unbeachtet, ungespielt und ungehört in Bibliotheken und Archiven. Heute ist sie in dutzenden Interpretationen abrufbar: so frisch und lebendig, als wäre sie eben erst entstanden, und zugleich so fremd und fern wie die Vergangenheit, aus der sie stammt. Wird man diese 400 Jahre alte Musik auch in 40 Jahren noch hören, genießen und verstehen? Wir alle – Musikerinnen und Musiker, Vermittlerinnen und Veranstalter – tun viel dafür, dass dies so sei. Viel Geld, Anstrengung und Kreativität haben wir in das Ziel investiert, den Nachwuchs an die großen Schätze der Musikgeschichte heranzuführen.

Kurz-Schluss – Wie einmal Donald Trump fast von selbst auf die Idee kam, am menschengemachten Klimawandel könnte was dran sein

25.02.19 (Theo Geißler) -
Manchmal sind es überraschende Einzelschicksale, allenfalls noch im Verbund mit nahestehenden Menschen, die das Weltgeschehen verändern. Zum Beweis schildere ich in gebotener Kürze eine entsprechende Situation: Soeben sitze ich mit meinem alten Schulkameraden Ischinger (genannt Isch, der Fisch – ich hab ihn nie wirklich gemocht) ganz oben im linken Zwiebelturm der Münchener Liebfrauenkirche. Wir hatten ein Interview für RTL 2 in der Mache. Dank seiner Ortskenntnis und seines überlegenen Kommunikationssystems konnten wir uns gerade noch vor der Trump-Flut retten. Jetzt hocken wir vor einem Glasziegel, gucken auf den langsam sinkenden Wasserspiegel, der gerade den unteren Rand der Turmuhr freigibt. Sie möchten wissen, wie das kam? Bitte! [Vorabdruck aus Politik & Kultur 2019/03]

Kirchen und Orgeln durch heißen Sommer 2018 angegriffen

27.08.18 (dpa) -
Trockenheit und Hitze haben nach Angaben der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) auch einigen Kirchbauten und Orgeln zugesetzt. Betroffen sei beispielsweise die Dreifaltigkeitskirche in Holzhausen (Amt Wachsenburg) bei Arnstadt, obwohl sie in den vergangenen Jahren aufwendig saniert worden sei, teilte die EKM am Sonntag in Erfurt mit. Derzeit werde geprüft, welche anderen Kirchen durch die wochenlange Hitze möglicherweise Schäden erlitten. Im Kreiskirchenamt Meiningen gebe es bereits Schadensmeldungen an Orgeln wegen der Trockenheit.

Und nach dem Konzert – aufforsten: Wie Popkünstler das Klima schützen

16.12.09 (Stefan Reisner) -
Von allen Seiten konnten die Zuschauer im Olympiastadion in Berlin Bono sehen. Die „360 Grad Tour“ der irischen Band U2 hatte auch deshalb diesen Namen bekommen. Gigantisch war die Show mit der neuartigen Bühne mitten im Fußballstadion. Die Fans waren glücklich. Und schnell hatten sie vergessen, wofür Bono und die anderen Musiker noch Tage vorher kritisiert worden waren: Für den massiven Stromverbrauch für das Megakonzert.
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