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Alle Artikel kategorisiert unter »Lohengrin«

Vokaler Glanz vor romantischer Kulisse – In Meiningen inszeniert der Ex-Intendant „Lohengrin“

23.04.22 (Joachim Lange) -
Was Richard Wagners „Lohengrin“ betrifft, so liegt Meiningen nicht nur geographisch ungefähr auf dem Weg zwischen Weimar und Bayreuth. In Weimar sorgte Franz Liszt 1850 für die Uraufführung der romantischen Nie-sollst-du-mich-befragen-Oper. Da war Wagner den Obrigkeiten noch verdächtig und quasi auf der Flucht vor der sächsischen Polizei. Als ein Vierteljahrhundert später mit des bayrischen Königs und des Reichskanzlers Hilfe sein Festspielhaus auf dem Grünen Hügel in Bayreuth stand, er zum Überkomponisten seines ganzen Jahrhunderts aufgestiegen war, gehörte „Lohengrin“ natürlich zu den Stücke, die der Meister sich selbst durchgehen ließ und für den Werkekanon der Festspiele vorsah.

Brav, oh und Buhs! Richard Wagners „Lohengrin“ bei den Salzburger Osterfestspielen 2022

10.04.22 (Michael Ernst) -
Unwissenheit bietet keinen Schutz vor bösen Überraschungen. Das beweist der Spitzel-Zar vom Kreml ja gerade der ganzen Welt und insbesondere seinen bisherigen Verstehern. „Nie sollst du mich befragen, noch Wissens Sorge tragen …“ – ist dieses Zitat aus Richard Wagners Romantischer Oper „Lohengrin“ nicht geradezu ein Abbild heutiger Unzeit? Bloß keine Fragen stellen und möglichst ahnungslos bleiben – eine gültig gebliebene Metapher?

Die Oper Leipzig komplettiert mit „Lohengrin“ den Kanon für „Wagner 22“

28.03.22 (Joachim Lange) -
Der neue Leipziger „Lohengrin“ blickt in zwei Richtungen. Einmal zurück und einmal nach vorn. Zurück, weil seine szenische Umsetzung eigentlich anders geplant war. Was auch, aber nicht nur, mit den leidigen Coronaquerschlägern, die jeder Planung die letzte Sicherheit nehmen, zu tun hat. Eigentlich sollte nämlich Katharina Wagner inszenieren. Die Premiere für deren zweiten „Lohengrin“ (nach ihrem ersten, hochpolitischen in Budapest) sollte eine Übernahme der zuerst für Barcelona gedachten Neuinszenierung in Wagners Geburtsstadt werden. Kurz vor der dortigen Premiere beendete der erste große Lockdown alle Blütenträume.

Keine «Lohengrin»-Premiere von Katharina Wagner in Leipzig

07.02.22 (dpa) -
Bayreuth/Leipzig - Die Premiere der «Lohengrin»-Neuinszenierung der Bayreuther Festspiel-Chefin Katharina Wagner in Leipzig ist kurz vor Probenbeginn geplatzt. Der Intendant und Generalmusikdirektor Ulf Schirmer habe die Situation zu optimistisch bewertet, die notwendigen technischen Anpassungen und Weiterentwicklungen seien wegen des Zeitmangels nicht mehr seriös umzusetzen, teilte die Oper Leipzig am Montag mit.

Verblendet: Calixto Bieitos „Lohengrin“-Interpretation an der Berliner Staatsoper

02.12.21 (Joachim Lange) -
„Publikumspremiere“ – das ist auch so ein Begriff, den wir Corona verdanken und auf den man gerne verzichtet hätte. Die Premiere der Neuinszenierung von Richard Wagners „Lohengrin“ an der Berliner Staatsoper Unter den Linden fand schon am 13. Dezember 2020 statt. Es war allerdings eine gestreamte (Peter P. Pachl hat sie hier am 14. Dezember 2020 ausführlich besprochen). Damals schaute man schon deshalb zumindest mal rein, weil Roberto Alagna hier die Rolle singen sollte, vor der er 2018 in Bayreuth kurz vor der Premiere die Flucht ergriffen hatte.

Wenig Sehnsucht und kein Lohengrin: „Sehnsucht.Lohengrin“ an der Berliner Staatsoper

21.10.21 (Peter P. Pachl) -
Eigentlich eine schöne Idee, Wagner für Kinder von Kindern mit Kindern zu realisieren und diese auch noch die Chorpartien eines Großteils der Partitur unisono singen zu lassen, so dass auf die Besetzung sämtlicher Rollen jenseits des hohen und des finsteren Paares verzichtet werden kann.

Wagner und das ewige Brodeln

10.04.21 (Dirk Klose) -
Die Bayreuther Festspiele haben sich immer als eine Art Werkstatt verstanden. Aber seit Anbeginn brodelte es auch: Sollte man die Opern ihres Begründers möglichst werkgetreu nach dessen Vorgaben inszenieren, was trotz seines berühmten Ausspruchs „Kinder! Macht Neues!“ lange als Credo galt, oder der Maxime folgen, zu der sich selbst die Traditionshüterin Winifred Wagner 1931 durchrang: „Der Inhalt ist ewig, die Form ist wandelbar“? Die faszinierende Einheit seines Gesamtkunstwerks mit Ton, Geste und Bild wird wohl auch künftig ebenso spalten wie animieren.

Der Musik tanzend Raum geben

16.02.21 (Juan Martin Koch) -
Noch haben die diversen Lockdowns nicht auf den DVD/Blu-ray-Markt durchgeschlagen. So sind einige vorerst letzte Dokumente aus prall besetzten Opernhäusern mit voller Kapelle im Graben zu besichtigen.

Unübersehbar #31 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 11.12. bis zum 17.12.2020

11.12.20 (Dirk Wieschollek) -
Zwei Mal Bieito plus drei Mal Oper plus drei Mal neue Musik ist gleich einundreißig Mal „unübersehbar“ – wenn wir uns da mal nicht verrechnet haben… Purcell, Telemann, Mozart, Wagner und Cage helfen beim Zählen, ansonsten hilft nur schauen und lauschen, bis einem hören und sehen vergeht. Wann, bitt’schön, geht der nächste Schwan? [jmk]

Berliner Staatsoper mit «Lohengrin» vor leerem Saal - Arte überträgt

10.12.20 (dpa) -
Berlin - Premiere vor leeren Plätzen: Mit Richard Wagners «Lohengrin» trotzt die Berliner Staatsoper Unter den Linden der gedrückten Corona-Stimmung in der Musikwelt. In der Regie des Regisseurs Calixto Bieito wartet die Staatsoper an diesem Sonntag (16.00 Uhr) mit einem hochkarätigen Ensemble auf, allen voran dem italienischen Startenor Roberto Alagna.
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