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Alle Artikel kategorisiert unter »Mark Andre«

Der Stachel fehlt – Abtauchen bei den Donaueschinger Musiktagen 2019

22.10.19 (Georg Rudiger) -
So viele Terzen und Sexten, so viele Dur- und Mollakkorde wie in diesem Jahr waren vielleicht noch nie zu hören auf diesem Avantgarde-Festival. Jedenfalls geht es im Jahr 2019 mehr um Musik als um Konzepte, mehr um das Hören als um das Nachdenken, mehr um die Vergangenheit als um die Zukunft. Unserem Kritiker Georg Rudiger fehlte da gleichwohl ein wenig der musikalisch-politische Stachel.

Donaueschinger Musiktage 2019 – Samstag

Die zerbrechlichsten aller Geräusche – Nachhall und Zwischenklänge – faszinieren Mark Andre. Sein neues Werk rwh 1 wurde heute bei den Donaueschinger Musiktagen vom Ensemble Resonanz und dem SWR Experimentalstudio uraufgeführt. Im voll besetzten Bartók Saal erhielt der französischstämmige Komponist wie gewohnt großen Beifall.

Der Tod ist groß

11.04.19 (Dirk Wieschollek) -
Neue Aufnahmen mit Musik von: Wolfgang Rihm, Mark Andre, Christian Winther Christensen, Steffen Schleiermacher, Peter Brötzmann und Kaija Saariaho

Ränder, Fehler, Flüstertöne

07.06.18 (Georg Beck) -
Die erste Frage, die diesem Festival-Jahrgang galt, war außermusikalischer Natur: Was eigentlich wird genau gefeiert? – Die Presse- und Öffentlichkeitsabteilung des (haupt)veranstaltenden Westdeutschen Rundfunks war sich sicher: „50 Jahre Wittener Tage für neue Kammermusik“. Was eine ziemlich selbstbewusste Überschrift war zu einer Vorankündigung, die dann lus-tigerweise so weiterging: „Fehler im System, folgenschwere Tippfehler und Versehen, die Veränderung bringen – bei den Wittener Tagen für neue Kammermusik geht es im Jubiläumsjahr um ‚produktive Fehler‘.“

Flüstergalerie und neue Musik - Wittener Kammermusik-Tage werden 50

09.04.18 (dpa) -
Witten - Das Werk des französischen Komponisten Mark Andre steht im Mittelpunkt des diesjährigen 50. Jubiläums der Wittener Tage für neue Kammermusik. Das Festival dauere vom 27. bis zum 29. April, teilte der WDR am Freitag mit. Das von dem Rundfunksender und der Stadt Witten veranstaltete Festival für zeitgenössische Musik bietet demnach 20 Uraufführungen.

Katholische Kirche ehrt Komponisten Mark Andre

27.11.17 (dpa) -
Leipzig - Die katholische Kirche zeichnet am Montag (18.00 Uhr) in Leipzig den deutsch-französischen Komponisten Mark Andre aus. Er erhält den Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken, der mit 25 000 Euro dotiert ist. Er wird von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) vergeben.

Personalia 2017/10

28.09.17 (nmz-red) -
Mark Andre aus katholischer Sicht +++ Fazil Say ausgezeichnet +++ Preis für Steen-Andersen +++ Musikrat wählt im Oktober sein neues Präsidium +++ Ernst von Siemens-Kuratorium verjüngt sich +++ Zwei Personalia beim Bundesverband Musikindustrie

Komponist Mark Andre erhält katholischen Kulturpreis

10.07.17 (dpa) -
Bonn - Der deutsch-französische Komponist Mark Andre erhält den «Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken». Das haben der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Thomas Sternberg, am Montag bekanntgegeben. Der mit 25 000 Euro dotierte Preis ist die höchste Auszeichnung der katholischen Kirche auf dem Kultursektor und soll einen Beitrag zur Förderung der Begegnung von Kirche und moderner Kultur leisten.

Die Verflüchtigung der Unmöglichkeit – Das Solistenensemble Kaleidoskop in der Sammlung Hoffmann

30.04.16 (Martin Hufner) -
Wir sind in Berlin Mitte, der Abend ist noch nicht angebrochen. In der Spandauer Vorstadt geht man von der Neuen Synagoge kommend an Galerien entlang. Davor Trauben von Menschen, im Gespräch, beim Getränk. Die Sonne bahnt sich einen Weg durch flockigdräuende Wolkengebilde. Dazwischen dann kleine Restaurationen. Tische vor der Tür. Der Puls der Stadt erhöht sich von Moment zu Moment. Es vibriert aber nichts – man existiert, weil man da ist. Schöner Schein. Schöner Sonnenschein.

Von der Furie des Verschwindens

02.11.15 (Gerhard R. Koch) -
„Abschied“, das jüngste Buch von Peter Gülke, thematisiert zweierlei: den Verlust eines geliebten Menschen und den „Abgesang“, das formale wie emotionale Schließen von Musik. Und wenn schon Schubert bekundete, er kenne keine „fröhliche“ Musik, so kann man nicht eben weniger bedeutender „ernster“ Musik einen mehr oder weniger ausgeprägten Requiem-Charakter zuschreiben: Sie gedenkt eines Dahingegangenen (nicht nur Individuums), sondern erhebt auch die Hoffnung, dass nicht alles ein für allemal im Orkus verschwunden sei. Nun sind die Donaueschinger Musiktage nicht gerade das Jahres-Meeting der metaphysischen Trostes bedürftigen abendländelnden Wertekonservativen: Moderne und Avantgarde gelten schließlich nicht unbedingt als Refugien religiöser Sinnstiftung. Trotzdem ergab sich in mehrfacher Weise eine Art Memento-Stimmung.
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