Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Musikfilm«

Livemusik-Fans auf Entzug: Die besten Konzertfilme für Corona-Zeiten

22.03.20 (dpa, Werner Herpell) -
Berlin - Es ist natürlich eine feine Sache, im Netz nun viele Musiker zu sehen, die gegen die Corona-Krise anspielen oder ansingen und so ihre Zwangspause überbrücken. Doch der wahre Fan wird trotz solcher Bilder aus leeren Konzertsälen, Kellerräumen oder Wohnzimmern Live-Feeling vermissen. Eine gute Gelegenheit, die besten Auftritte aus Rock und Pop im TV, per Stream oder DVD zu sehen: Filmtipps in chronologischer Reihenfolge - von den Beatles über Highlights von The Band, Talking Heads und Prince bis Rammstein und Bruce Springsteen.

Pianomania oder: Vom Triller zum Thriller

26.06.19 (Wolfgang Molkow) -
„Wer Klavier spielt, hat Glück bei den Frau’n“ – in dem Revuefilm „Immer nur Du“ von 1941 gibt sich Johannes Heesters, flankiert von einer Pianistenriege, auf übergroßer Klaviatur steppend in Frack und Zylinder mit Danilo-Schmelz als „Piano doch Forte-Erwecker geheimster Gefühle“. Da der Klavierklang im Film der 40er-, 50er- und 60er-Jahre „erregend wie Sekt“ prickelt, gilt er, ob frivol oder pathetisch, satirisch oder sakral, als Männerdomäne.

Und plötzlich war der ewige Walzertraum aus

16.02.18 (Viktor Rotthaler) -
In diesen Tagen ist „das Völkische“ wieder in den öffentlichen Diskurs zurück­gekehrt. Ein Teil des Bürgertums hat eine Partei in den Bundestag gewählt, die damit vielleicht nicht nur kokettiert. 2018 spricht man plötzlich nicht nur von der „deutschen Leitkultur“ (was immer das ist), sondern auch vom „Bio-Deutschen“. Ende des vergangenen Jahres jährte sich der 100. Geburtstag der deutschen „Traumfabrik“ Ufa. Ein zentraler – durchaus wieder aktueller – Punkt der Ufa-Geschichte ging dabei in der Berichterstattung fast unter: die „Entjudung“ des Filmkonzerns im März 1933.

Der diversifizierte Markt verlangt eine neue Kreativität

07.03.17 (Max Nyffeler) -
Jeden Februar findet in Berlin während der Berlinale die „Avant Premiè­re“ statt, eine vom Internationalen Musik- und Medienzentrum Wien (IMZ) ausgerichtete Fachmesse der Klassik-Musikfilmproduzenten, die hier während vier Tagen ihre Neuigkeiten präsentieren und verkaufen. Im Dialog mit den Vertrieben und Sendern entstehen die Programme, die der Zuschauer im Lauf der nächsten Jahre zu sehen bekommt. Das Treffen ist eine erstklassige Quelle der Information über die aktuellen Entwicklungen.

Musikfilme, zum zweiten

31.03.16 (Max Nyffeler) -
Neulich hat der Musikjournalist Axel Brüggemann im Internetmagazin crescendo.de ein feuriges Plädoyer für die Präsenz der klassischen Musik in Fernsehen und Internet veröffentlicht und sich dabei auf seine Eindrücke von der Avant Première, dem jährlichen Treffen der Musikfilmproduzenten in Berlin, abgestützt. Der Artikel ist in Facebook, wo er verlinkt wurde, bei einer Reihe von Kolleginnen und Kollegen auf harsche Ablehnung gestoßen.

Heute ist mehr „bumm“

01.03.15 (Max Nyffeler) -
„Wir befinden uns in einer Zeit des radikalen Wandels, die Leute konsumieren die Musik heute anders“, sagt ein Kenner des Klassikbetriebs in einem Film, der demnächst auf Arte zu sehen ist. Und Roberto Villazón, fügt hinzu: „Die klassische Musik hat viel gelernt von Popmusik. Ich glaube, heute ist mehr ‚bumm’.“ Villazón, der sich gerne als begnadeter Fernseh-Entertainer von Unterhaltungsshows bis hin zum fröhlichen Weihnachtsliedersingen mit Kindern betätigt, meint mit seiner verkürzten Ausdrucksweise wohl weniger die Musik als deren Präsentationsformen. Und damit hat er Recht. Diesen Eindruck konnte man jedenfalls bei den Screenings mit neuen Musikfilmen bekommen, die das Internationale Musik- und Medienzentrum (IMZ) alljährlich in Berlin durchführt. Diesmal gab es rund fünfhundert Klassikproduktionen aus der ganzen Welt, und „bumm“ machte es öfters. In den audiovisuellen Medien erlebt die Klassik gerade einen massiven Popularitätsschub. Und der bildet offenkundig nur ab, was sich in der Realität abspielt.

Da kann Nono nur lachen – Zum zehnten Mal das internationale Musikfilm-Festival „The Look of the Sound“

12.03.14 (Ute Schalz-Laurenze) -
Ein neuer Gast stellte fest: „Das ist ja hier eine eingefleischte Gemeinde“. Recht hatte er, das zehnte Festival „The Look of the Sound“ hatte in Bremen begonnen, alle kamen wieder: So die Regisseure Bettina Ehrhardt, Bruno Monsaingeon, Maria Stodtmeier und Enrique Sánchez-Lansch, der Musikwissenschaftler Ulrich Mosch, die Studentinnen vom Lernradio der Musikhochschule Karlsruhe mit ihrem Dozenten Syrthos Dreher, Komponistinnen, Musikwissenschaftlerinnen, Journalistinnen und viel Publikum, die in der gastfreundlichen Atmosphäre erleben wollten, was Katrin Rabus sich dieses Mal ausgedacht hat. Seit zehn Jahren betreibt die ehemalige Galeristin mit Leidenschaft dieses einzigartige Festival.

3sat zeigt Dokumentarfilm über Stuttgarter Staatsoper

11.01.12 (Agentur - dapd) -
Stuttgart - Der Dokumentarfilm "Die Singende Stadt" über die Staatsoper Stuttgart wird am Samstag erstmals im Fernsehen ausgestrahlt. Der Sender 3sat zeigt ab 20.15 Uhr die 90-minutige Doku des Schweizer Regisseurs Vadim Jendreyko, die im vergangenen Jahr bundesweit in den Kinos zu sehen war, wie die Oper Stuttgart am Dienstag mitteilte.

Synästhesie der Sinne: Ein Gespräch mit Helma Schleif über den Musik-Film-Marathon in Berlin

Titel wie die „Albert-Mangelsdorff-Rolle“, „Mikis Theodorakis. Komponist“, „Frank Zappa: Phase II - The Big Note“, „Einklang - 2 Brüder. Die Welt von Bernard & François Baschet“ (Instrumentenbauer) oder „The Passenger“ (zur Auschwitzoper von Mieczysław Weinberg) geben eine vage Vorstellung davon, welches facettenreiche Spektrum beim Musik-Film-Marathon vom 28. März bis 10. April 2011 in Berlin zu sehen war. In der Kurbel, seit 1935 das erste Tonfilmkino in Berlin, wurden etwa 40 Filme, vor allem Produktionen zu Jazz und Klassik, gezeigt. Ein Rahmenprogramm mit Diskussionspanels und einem Vokalworkshop von Phil Minton ergänzten dieses ambitionierte Projekt. Hans-Dieter Grünefeld sprach mit der Initiatorin Helma Schleif.

Der Blick auf den Klang – zur Tagung „The Look of the Sound“ in Bremen

15.03.10 (Ute Schalz-Laurenze) -
„Was nutzt es, wenn es musikologisch richtig ist und der Film ist Scheiße?“ fragte kraftvoll der Regisseur Uli Aumüller in der Tagung „The Look of the Sound“ in Bremen, die die Galeristin Katrin Rabus nun zum sechsten Mal ausrichtet. Vier Tage lang wurden Filme unterschiedlichster Art gezeigt, vier Tage lang wurde mit den zehn anwesenden Regisseuren, Redakteuren, Musikwissenschaftlern diskutiert und produktiv gestritten über das, was der Film im Unterschied zur Musik kann und was nicht, vier Tage lang lockerten Live-Konzerte die Atmosphäre auf.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: