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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikschule«

Kinder und Jugendliche machen Musik – unabhängig von Bildung und Einkommen der Eltern

14.09.17 (PM-VdM) -
Dortmund/Bonn, - „Ein Instrument lernen, in einer Band spielen oder im Chor singen – das bleibt manchem Jugendlichen in Deutschland verwehrt“ und hänge entscheiden von Bildung und Einkommen der Eltern ab, so der Tenor der aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung zu musikalischen Aktivitäten Jugendlicher in Deutschland. Dass dies auch anders geht, zeigen die von öffentlichen Musikschulen und ihren Bündnispartnern im Rahmen des 2013 begonnenen Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesbildungsministeriums (BMBF) durchgeführten Projekte, wie sie der Verband deutscher Musikschulen (VdM) auf seiner Abschlusskonferenz am 13. und 14. September 2017 in Dortmund vorgestellt hat.

Inklusiver Musikunterricht

29.08.17 (Daniel Mark Eberhard) -
Der Untertitel dieses Beitrags beinhaltet eine Frage und eine Aufforderung zugleich. Mit der Frage sollen die vielfältigen Unsicherheiten zum Ausdruck gebracht werden, die Musiklehrkräfte, Schüler/-innen, Eltern oder die Schuladministration mit dem Thema Inklusion verbinden. In der Aufforderung hingegen ist die politische, gesellschaftliche und pädagogische Zielperspektive inklusiver Bildungsprozesse im Fach Musik verankert, die als zutiefst humane Leitvorstellung (bzw. als erstrebenswerte Utopie) zukunftsweisend und motivierend sein kann. Der vorliegende Beitrag möchte dazu anregen, Inklusion nicht als Bedrohung zu verstehen, sondern vielmehr als Potenzial für die Zusammenführung und Neugewichtung verschiedener didaktischer und pädagogischer Orientierungen, in denen die Schüler/-innen mit ihren Bedürfnissen, Anlagen und Vorerfahrungen im Vordergrund stehen.

Desaströse Weichenstellung für kulturelle Bildung

30.06.17 ((nmz-red)) -
Seit 2013 wird der „Musik-Gordi“ von den Redaktionen des Musikforums des Deutschen Musikrates und der neuen musikzeitung verliehen. In diesem Jahr erhält Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, den gordischen Knoten des Musiklebens. Sie ist maßgeblich für die seit Jahren bestehenden Missstände an den Berliner Musikschulen sowie für das Verschwinden der künstlerischen Schulfächer an den allgemeinbildenden Schulen verantwortlich.

Kooperationen von Bildungspartnern

30.06.17 (N.N. [vbsm]) -
Ende 2014 zeichnete Bernd Sibler, MdL, Staatsekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst einen Weg vor hin zu einer stufenweisen Erhöhung der staatlichen Mitfinanzierung: „Unser Ziel ist es, dass wir mindestens auf 15 Prozent staatlichen Anteil kommen. […] Diesen Weg werden wir nicht mit einem einmaligen Aufschlag erreichen können, sondern den müssen wir sukzessive gehen. Wenn wir in den nächsten Haushaltsjahren jeweils ein paar Millionen mehr drauflegen können, dann ist das etwas, wo wir zwischen Staat und den Musikschulen und den Kommunen sicherlich großen Konsens erzielen werden“. Dies sind wichtige Teilstrecken auf dem Weg zu einer 25-prozentigen staatlichen Förderquote der Lehrpersonalausgaben, die sich der Freistaat Bayern selbst im 3. Bayerischen Musikplan zum Ziel gemacht hat.

Sandra Scheeres erhält Musik-Gordi 2017

Seit 2013 wird der „Musik-Gordi" von den Redaktionen des Musikforums des Deutschen Musikrates und der neuen musikzeitung verliehen. In diesem Jahr erhält Sandra Scheeres, die Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, den gordischen Knoten des Musiklebens. Sie ist maßgeblich für die seit Jahren bestehenden Missstände an den Berliner Musikschulen sowie für das Verschwinden der künstlerischen Schulfächer an den allgemeinbildenden Schulen verantwortlich.

Landesmusikrat Rheinland-Pfalz sorgt sich bei Musikschulen um soziale Gerechtigkeit

08.06.17 (dpa) -
Zum zweiten Mal kommen die fünf Profi-Orchester in Rheinland-Pfalz zu einem „Orchestergipfel“ zusammen. Sie wollen zeigen, wie vielfältig sie zum musikalischen Leben beitragen.

Popperlapop

23.05.17 (Martin Hufner) -
Nein, nicht schon wieder auf den ECHO, den Preis der Musikindustrie, draufhauen. Der Industriepreis wird geliebt: Von Musikerinnen, von Institutionen, von Plattenfirmen. Den ECHO zu bekommen, das ist wie einen Orden zu erhalten. Man wird schließlich geadelt. Ob Klassik, ob Jazz, ob Pop, der ECHO bringt es. Außer für die ARD, die die Übertragung des ECHO Pop das erste Mal an jemanden abgab, der wirklich was vom Geschäft mit musikalischen Chemiefasern versteht, nämlich den Privatsender VOX.

Stichwort Scheinselbständigkeit

07.05.17 (Markus Kaminski) -
„Mit ihrer Stimmabgabe stärken Versicherte ihren ehrenamtlichen Vertretern für ihre demokratische Arbeit den Rücken“, werben die Träger der Sozialwahl 2017 um Wahlbeteiligung. Eine konkrete Umfrage mag Aufschluss darüber geben, wie nahe diese „demokratische Arbeit“ am Alltag der Wählerinnen und Wähler ist.

Schnipsen, schnalzen, Bass Drum singen

01.05.17 (Katharina Granzin) -
Auf dem Musiklehrertag der Leipziger Buchmesse, der dieses Jahr zum zweiten Mal stattfand, gibt es zahlreiche Gelegenheiten, Kurzvorträge zu musikpädagogischen Themen zu hören oder sich mit neuen Lehrwerken bekannt zu machen – und vor allem viele Möglichkeiten zum Selbstversuch. „Zweitausend Stunden hab ich gewartet“, singen fünfzig Menschen mittleren Alters, die auf kleinen Hockern kauern oder sich stehend dahinter drängen. Sie singen schön und sauber, aber ein bisschen zu ordentlich. Das scheint jedenfalls Andreas Kuch zu finden, der am Klavier sitzt und diesen Workshop leitet. „Das Wort ‚Stundn‘ hat kein ‚e‘“, erklärt er seinem Mitmachpublikum, nimmt eine noch etwas lässigere Haltung am Klavier ein und macht es richtig vor: „Zweitausnd Stundn hab ich gewartet“. Der Song entstammt dem Buch „Top Hits of Rock & Pop“ (Helbling Verlag, 2016), das als Liederbuch für die Schule populäres Material versammelt, mit dem man als Lehrkraft hoffen kann, die Schüler/-innen vielleicht eher zum tönenden Mitmachen zu bewegen als mit traditionellerem Liedgut.

Sägen am eigenen Ast

01.05.17 (Anja Bossen) -
In der nmz-Ausgabe vom März 2017 erschienen in der Rubrik „Verbandspolitik“ auf der Seite des VdM drei bemerkenswerte Artikel von Matthias Pannes, Klaus-Jürgen Weber und Ulrich Rademacher, die in engem Bezug zu einem Urteil des Landessozialgerichts aus NRW stehen, aufgrund dessen einem Gitarrenlehrer aus Ahaus eine Festanstellung zugesprochen wurde. Bemerkenswert sind diese Artikel nicht nur, weil ein und derselbe Verband darin zwei widersprüchliche Positionen vertritt, sondern auch Argumente anführt, die für den Bestand des VdM selbst weitreichende Folgen haben könnten.
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