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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikschule«

Desaströse Weichenstellung für kulturelle Bildung

30.06.17 ((nmz-red)) -
Seit 2013 wird der „Musik-Gordi“ von den Redaktionen des Musikforums des Deutschen Musikrates und der neuen musikzeitung verliehen. In diesem Jahr erhält Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, den gordischen Knoten des Musiklebens. Sie ist maßgeblich für die seit Jahren bestehenden Missstände an den Berliner Musikschulen sowie für das Verschwinden der künstlerischen Schulfächer an den allgemeinbildenden Schulen verantwortlich.

Kooperationen von Bildungspartnern

30.06.17 (N.N. [vbsm]) -
Ende 2014 zeichnete Bernd Sibler, MdL, Staatsekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst einen Weg vor hin zu einer stufenweisen Erhöhung der staatlichen Mitfinanzierung: „Unser Ziel ist es, dass wir mindestens auf 15 Prozent staatlichen Anteil kommen. […] Diesen Weg werden wir nicht mit einem einmaligen Aufschlag erreichen können, sondern den müssen wir sukzessive gehen. Wenn wir in den nächsten Haushaltsjahren jeweils ein paar Millionen mehr drauflegen können, dann ist das etwas, wo wir zwischen Staat und den Musikschulen und den Kommunen sicherlich großen Konsens erzielen werden“. Dies sind wichtige Teilstrecken auf dem Weg zu einer 25-prozentigen staatlichen Förderquote der Lehrpersonalausgaben, die sich der Freistaat Bayern selbst im 3. Bayerischen Musikplan zum Ziel gemacht hat.

Sandra Scheeres erhält Musik-Gordi 2017

Seit 2013 wird der „Musik-Gordi" von den Redaktionen des Musikforums des Deutschen Musikrates und der neuen musikzeitung verliehen. In diesem Jahr erhält Sandra Scheeres, die Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, den gordischen Knoten des Musiklebens. Sie ist maßgeblich für die seit Jahren bestehenden Missstände an den Berliner Musikschulen sowie für das Verschwinden der künstlerischen Schulfächer an den allgemeinbildenden Schulen verantwortlich.

Landesmusikrat Rheinland-Pfalz sorgt sich bei Musikschulen um soziale Gerechtigkeit

08.06.17 (dpa) -
Zum zweiten Mal kommen die fünf Profi-Orchester in Rheinland-Pfalz zu einem „Orchestergipfel“ zusammen. Sie wollen zeigen, wie vielfältig sie zum musikalischen Leben beitragen.

Popperlapop

23.05.17 (Martin Hufner) -
Nein, nicht schon wieder auf den ECHO, den Preis der Musikindustrie, draufhauen. Der Industriepreis wird geliebt: Von Musikerinnen, von Institutionen, von Plattenfirmen. Den ECHO zu bekommen, das ist wie einen Orden zu erhalten. Man wird schließlich geadelt. Ob Klassik, ob Jazz, ob Pop, der ECHO bringt es. Außer für die ARD, die die Übertragung des ECHO Pop das erste Mal an jemanden abgab, der wirklich was vom Geschäft mit musikalischen Chemiefasern versteht, nämlich den Privatsender VOX.

Stichwort Scheinselbständigkeit

07.05.17 (Markus Kaminski) -
„Mit ihrer Stimmabgabe stärken Versicherte ihren ehrenamtlichen Vertretern für ihre demokratische Arbeit den Rücken“, werben die Träger der Sozialwahl 2017 um Wahlbeteiligung. Eine konkrete Umfrage mag Aufschluss darüber geben, wie nahe diese „demokratische Arbeit“ am Alltag der Wählerinnen und Wähler ist.

Schnipsen, schnalzen, Bass Drum singen

01.05.17 (Katharina Granzin) -
Auf dem Musiklehrertag der Leipziger Buchmesse, der dieses Jahr zum zweiten Mal stattfand, gibt es zahlreiche Gelegenheiten, Kurzvorträge zu musikpädagogischen Themen zu hören oder sich mit neuen Lehrwerken bekannt zu machen – und vor allem viele Möglichkeiten zum Selbstversuch. „Zweitausend Stunden hab ich gewartet“, singen fünfzig Menschen mittleren Alters, die auf kleinen Hockern kauern oder sich stehend dahinter drängen. Sie singen schön und sauber, aber ein bisschen zu ordentlich. Das scheint jedenfalls Andreas Kuch zu finden, der am Klavier sitzt und diesen Workshop leitet. „Das Wort ‚Stundn‘ hat kein ‚e‘“, erklärt er seinem Mitmachpublikum, nimmt eine noch etwas lässigere Haltung am Klavier ein und macht es richtig vor: „Zweitausnd Stundn hab ich gewartet“. Der Song entstammt dem Buch „Top Hits of Rock & Pop“ (Helbling Verlag, 2016), das als Liederbuch für die Schule populäres Material versammelt, mit dem man als Lehrkraft hoffen kann, die Schüler/-innen vielleicht eher zum tönenden Mitmachen zu bewegen als mit traditionellerem Liedgut.

Sägen am eigenen Ast

01.05.17 (Anja Bossen) -
In der nmz-Ausgabe vom März 2017 erschienen in der Rubrik „Verbandspolitik“ auf der Seite des VdM drei bemerkenswerte Artikel von Matthias Pannes, Klaus-Jürgen Weber und Ulrich Rademacher, die in engem Bezug zu einem Urteil des Landessozialgerichts aus NRW stehen, aufgrund dessen einem Gitarrenlehrer aus Ahaus eine Festanstellung zugesprochen wurde. Bemerkenswert sind diese Artikel nicht nur, weil ein und derselbe Verband darin zwei widersprüchliche Positionen vertritt, sondern auch Argumente anführt, die für den Bestand des VdM selbst weitreichende Folgen haben könnten.

Gute Musik für kleine Leute

01.05.17 () -
Der Zertifikationskurs EMP des VBSM – in Kooperation mit der Professional School der Würzburger Musikhochschule – für Musikpädagogen, die sich in sieben Akademiephasen in Hammelburg für einen kreativen Unterricht mit den Vier- bis Achtjährigen nachqualifizieren möchten, ist fulminant gestartet.

Aus der Not eine Tugend gemacht

01.05.17 (vdm) -
Die Musikschule Bochum beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie man die Möglichkeiten der Musik für die Integration zugewanderter Menschen einsetzen kann. (s. auch nmz 4/16) Erstmalig nutzte sie den „Kulturrucksack“: eine kulturelle Initiative des Landes NRW für 10–14jährige Kinder. Es geht dabei nicht nur um Musik, sondern auch um die anderen kulturellen Erscheinungsformen, aber vor allem geht es um den Erstkontakt mit kultureller Aktivität.
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