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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikvermittlung«

Wie baut man Barrieren zur Hochkultur ab?

St. Pölten – Bereits zum 47. Mal jährte sich die D-A-CH-Tagung des Deutschen Tonkünstlerverbandes (DTKV), der Arbeitsgemeinschaft Musikerziehung Österreich (AGMÖ) und des Schweizerischen Musikpädagogischen Verbands(SMPV). Die AGMÖ, die turnusgemäß die Tagung ausrichtete, lud vom 25. bis 27. November in das Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten, Niederösterreich, ein. Zehn Referenten aus den drei Ländern beleuchteten das Thema „Musikvermittlung im Klassenunterricht, im sozialen Umfeld und im öffentlichen Kulturraum“ aus verschiedenen Perspektiven.

„Händel-Experiment“ macht Schüler zu Komponisten

09.08.17 (PM) -
Musikunterricht mal anders: Bei der deutschlandweiten ARD-Aktion können sich Schüler von Georg Friedrich Händel inspirieren lassen und im Unterricht komponieren und Klangexperimente wagen. Die spannendsten Ideen werden beim Abschlusskonzert am 3. Mai 2018 in Halle an der Saale vorgestellt. Die Federführung für das „Händel-Experiment“ liegt beim MDR.

Phrasenbildung im Reagenzglas. Das Philharmonische Staatsorchester Mainz wagt beim Jugendkonzert einen „Besuch in Haydns Komponier-Labor“

24.05.17 (Andreas Hauff) -
Ja, Joseph Haydn. Im schulischen Musikunterricht gibt es noch ein paar Nischen für ihn. Da ist der „Paukenschlag“ – als etwas grobschlächtiges Beispiel für seinen Humor und, praktischerweise, für einen Variationensatz. Das „Kaiserquartett“ enthält auch einen solchen und darüber hinaus die Melodie der deutschen Nationalhymne. Und da gibt es dann noch die „Abschiedssinfonie“ – als bemerkenswertes Beispiel für Courage gegenüber dem fürstlichen Arbeitgeber. Aber „cool“ ist der Mann nicht – weder zu früh gestorben und als Süßigkeit in Kugelform verbreitet wie Mozart, noch „beinahe ein Rock‘n Roller“ wie Beethoven … Hermann Bäumer, GMD in Mainz, bewegt sich also auf dünnem Eis, wenn er beim „Konzert für junge Leute“ mit dem Philharmonischen Staatsorchester einen „Besuch in Haydns Komponier-Labor“ wagt.

Steven Isserlis erhält den »Glashütte Original MusikFestspielPreis« 2017

04.04.17 (PM) -
Dresden - Musik ist essentiell für die kindliche Entwicklung, findet der britische Cellist Steven Isserlis. Neben seinen Auftritten als gefeierter Konzertsolist mit international führenden Orchestern und Dirigenten ist auch das Komponieren und Spielen für Kinder ein wichtiger Schwerpunkt seiner Arbeit. Zudem hat er drei Bücher für Kinder veröffentlicht, die sich in anekdotisch-informativer Weise mit dem Leben berühmter Komponisten befassen und gibt Meisterklassen auf der ganzen Welt.

Musikvermittlung im kirchlichen Bereich

02.04.17 (Michael Kemper) -
Die Musikvermittlung ist im kirchlichen Bereich angekommen – endlich. Was im Konzertbereich an den großen Häusern schon seit längerer Zeit notwendige Praxis ist, wird inzwischen auch im kirchlichen Kontext als relevant wahrgenommen. Die beiden Bundesakademien Trossingen und Wolfenbüttel bieten in bewährter Zusammenarbeit eine überkonfessionelle zweiphasige Fortbildung an.

Buch-Tipps 2017/03

13.03.17 (Michael Wackerbauer) -
Musikvermittlung in Museen. Reflexionen, Konzepte und Impulse, hrsg. v. Johannes Hoyer/Constanze Wimmer, Helbling +++ Max Reger und das Lied., hrsg. v. Jürgen Schaarwächter (Reger-Studien 10), Carus +++ Vom Dirigieren. Annäherungen an einen Mythos, hrsg. v. Dirigentenforum, Universitätsverlag Winter

Neue Musikvermittlung: Wer lernt hier was, wenn Jugendliche zu Wort kommen?

03.03.17 (PM-Krechlak) -
Der Festivalkongress UPGRADE befasst sich in diesem Jahr mit der menschlichen Stimme. Ein März-Wochenende lang treffen sich Fachleute an der Schnittstelle zwischen Musikvermittlung und Neuer Musik, um Ideen auszutauschen und weiterzuentwickeln. Parallel dazu bietet die NMZ-Lehrredaktion um Holger Kurtz und Philipp Krechlak eine viertägige Werkstatt zwischen Musikjournalismus und kreativem Schreiben für interessierte Schüler an – ein Möglichkeitsraum, in dem die Konzerte, Workshops und Diskussionsrunden interessiert beobachtet und die Eindrücke festgehalten werden sollen.

Frische Impulse für eine altehrwürdige Gattung

26.02.17 (Philipp Krechlak) -
Ende November 2016 fand in Mannheim das Musiktheaterfestival „Happy New Ears“ statt. Eine satte Woche lang konnte man 14 liebevoll ausgewählte europäische Produktionen bestaunen, die den Stand der Dinge widerspiegeln sollten in Sachen Jugend-Oper beziehungsweise – wie sich vielmehr herausstellen sollte – junge Oper. Unter dem gleichen Titel fand zu Anfang des Theaterfestivals am Nationaltheater parallel und eng mit selbigem verwoben eine dreitägige internationale Konferenz statt.

Festspiele MV erstmals mit Kinder- und Familienprogramm

22.02.17 (dpa) -
Papendorf - Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern warten in diesem Jahr erstmals mit einem eigenständigen Programm für Kinder und Familien auf. Wie Intendant Markus Fein am Dienstag in Papendorf bei Rostock berichtete, werden sechs eigens für diese Zielgruppen konzipierte Veranstaltungen die jüngsten Besucher und ihre Begleiter auf eine musikalische Entdeckungsreise der besonderen Art mitnehmen.

Blabla-Schwäche

17.02.17 (Gordon Kampe) -
Praktikant zu Kurator so: „Der Pianist will Ives spielen.“ – „Passt nicht.“ – „Er könnte auch die Grenzen der Gattung ausloten!“ – „Top. Sag ihm, er soll Ives spielen!“ Funktioniert eigentlich so das „Komponieren“ von Konzerten? Was habe ich gelacht, als ich neulich eine Pressemitteilung der „MaerzMusik“ las. Die haben Mumm!
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