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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikwissenschaft«

Viel Überblick und ein wenig Detailschärfe

13.05.19 (Juan Martin Koch) -
Dass es diesen Sonderband innerhalb der wichtigen Reihe der „Musik-Konzepte“ gibt, ist für sich genommen schon einmal höchst erfreulich. Denn nach wie vor wird dieser zentrale englische Komponist hierzulande, wenn überhaupt, allzu oft mit Herablassung behandelt. Ohne den Einsatz englischer Dirigenten wie Roger Norrington oder in jüngster Zeit Andrew Manze, würde seine Symphonik von deutschen Orchestern – von einigen rühmlichen Ausnahmen abgesehen – komplett ignoriert.

Buch-Tipps 2019/05

13.05.19 (Michael Wackerbauer) -
Instrumentalpädagogik – wie und wozu? Entwicklungsstand und Perspektiven, hg. v. W. Rüdiger, Schott +++ Musikausstellungen. Intention, Realisierung, Interpretation. Ein interdisziplinäres Symposium, hg. v. A. Meyer, Olms +++ Wege zur Musikwissenschaft. Gründungsphasen im internationalen Vergleich, hg. v. M. Wald-Fuhrmann/St. Keym, Bärenreiter/Metzler

Das kosmische Kreisen der Tropen

01.05.19 (Hans-Jürgen Schaal) -
Bei seinem Vater, einem autodidaktischen Zitherspieler, erlernte er die Musik. Das Stimmen der Zither im zwölftönigen Quintenzirkel und der schlanke Ton des Instruments prägten dauerhaft Josef Matthias Hauers Musikempfinden. Die Wiener Klassik hielt er für „Lärm“. Stattdessen entdeckte er den schwerelosen Zauber der Zwölftonmelodie.

Akustische Reise in eine Metropole

11.04.19 (Johannes Mundry) -
Im Oktober 1821 bricht der 17-jährige Hector Berlioz aus seinem Geburtsort La Côte-Saint-André bei Lyon zum Medizinstudium nach Paris auf. Vier Tage und Nächte in der Postkutsche dauerte dies. 46 Jahre später, am 11. September 1867, reist der Komponist aus Vienne südlich von Lyon in die Hauptstadt. Mit dem Nachtzug PLM dauert dies nur noch elf Stunden. Das sind die beiden Fixpunkte für Volker Hagedorns Buch „Der Klang von Paris“, ein knappes halbes Jahrhundert voller musikalischer Ereignisse in der Metropole an der Seine. Kein anderer Ort auf der Welt, ausgenommen allenfalls Wien, hatte in jener Zeit ein derart dichtes Musikleben.

Buch-Tipps 2019/04

11.04.19 (Michael Wackerbauer) -
Musik – Sprache – Identität. Musikunterricht mit geflüchteten Jugendlichen, hrsg. v. Dorothee Barth, Helbling +++ Ted Fox: Showtime at the Apollo. The Epic Tale of Harlem’s Legendary Theater, illustrated by James Otis Smith, Abrams ComicArts, New York 2018 +++ Martin Petzoldt: Bach-Kommentar, Bd. 3: Fest- und Kasualkantaten, Passionen. Theologisch-musikwissenschaftliche Kommentierung der Geistlichen Vokalwerke Johann Sebastian Bachs, Bärenreiter

Telemann-Preis für Göttinger Musikwissenschaftler Klaus Hofmann

03.03.19 (dpa) -
Der Göttinger Musikwissenschaftler Klaus Hofmann ist am Sonntag in Magdeburg mit dem Georg-Philipp-Telemann-Preis 2019 geehrt worden. Hofmann habe die Auszeichnung für sein besonderes und umfangreiches Engagement bei der wissenschaftlichen Erschließung und Aufarbeitung der Werke des in Magdeburg geborenen Barockkomponisten Georg Philipp Telemann (1681-1767) bekommen, teilten das Zentrum für Telemann-Pflege und -Forschung und die Stadt mit.

Geschichten aus dem Musikland: Wie hat der Osten komponiert?

26.02.19 (Michael Ernst) -
In Dresden wird klingende Ostalgie betrieben. Ein Forschungsthema, das absolut notwendig ist. Das ist mal eine unbedingt lobenswerte Initiative von Sächsischer Landes- und Universitätsbibliothek (SLUB), Sächsischer Akademie der Künste und Festspielhaus Hellerau: Wie klang es im Osten? Dieser Frage wollen die Veranstalter in einer vierteiligen Gesprächs- und Konzertreihe nachgehen, um der Marke „DDR-Musik“ auf den Grund zu gehen.

Höchst ambivalente Friedensoper

13.12.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Wenn der Musiktheaterfreund nach einem Vergleich sucht: der NS-Film „Kolberg“ ist ähnlich belastet – bezüglich der werkimmanenten Qualitäten wie der Top-Besetzung; die nazis­tischen Durchhalte-Intentionen beim Film sind bekannt; bei der eher unbekannten Oper machen Fakten die NS-Propagandaabsichten erkennbar.

Leben mit und nach Wagner

10.11.18 (Christoph Vratz) -
Des Meisters Gedankenwelt strahlt nach wie vor. Richard Wagner schillert, fasziniert, spaltet. Wie sehr er das in der Vergangenheit immer wieder getan hat, lässt sich besonders an der Zeit des Nationalsozialismus und an den Jahren danach ablesen, als „Neu-Bayreuth“ sich von alten Schlacken zwar zu lösen versuchte, aber der Neubeginn nicht automatisch mit dem Abschneiden aller alten Zöpfe verbunden war. Vielleicht auch nicht möglich war.

Buch-Tipps 2018/11

09.11.18 (Michael Wackerbauer) -
Wolf Dieter Neupert: 1868–2018. J.C. Neupert. 150 Jahre Musikinstrumentenbau, Verlag K. Urlaub, Bamberg 2018 +++ Cornelius Frowein: Aufführungspraxis kompakt. Instrumentalmusik des 18. Jahrhunderts stilgerecht interpretieren, Bärenreiter, Kassel u.a. 2018 +++ Eduard Erdmann, hg. v. W. Grünzweig/ G. Gensch, von Bockel, Neumünster 2018
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