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Alle Artikel kategorisiert unter »Olga Neuwirth«

Deutscher Musikautorenpreis 2017: Die Gewinner (Muntendorf, Neuwirth, Schreier)

31.03.17 (pm-gema) -
Bei der neunten Verleihung des Deutschen Musikautorenpreises ehrte die GEMA in Berlin Komponisten und Textdichter für ihr herausragendes musikalisches Schaffen. Zu den Preisträgern zählen Anno Schreier, Brigitta Muntendorf, Wallis Bird, Irma Holder, Sebastian Krämer, Kerstin Ott und Olga Neuwirth. Für ihr Lebenswerk wurde Sofia Gubaidulina gewürdigt.

Von der Furie des Verschwindens

02.11.15 (Gerhard R. Koch) -
„Abschied“, das jüngste Buch von Peter Gülke, thematisiert zweierlei: den Verlust eines geliebten Menschen und den „Abgesang“, das formale wie emotionale Schließen von Musik. Und wenn schon Schubert bekundete, er kenne keine „fröhliche“ Musik, so kann man nicht eben weniger bedeutender „ernster“ Musik einen mehr oder weniger ausgeprägten Requiem-Charakter zuschreiben: Sie gedenkt eines Dahingegangenen (nicht nur Individuums), sondern erhebt auch die Hoffnung, dass nicht alles ein für allemal im Orkus verschwunden sei. Nun sind die Donaueschinger Musiktage nicht gerade das Jahres-Meeting der metaphysischen Trostes bedürftigen abendländelnden Wertekonservativen: Moderne und Avantgarde gelten schließlich nicht unbedingt als Refugien religiöser Sinnstiftung. Trotzdem ergab sich in mehrfacher Weise eine Art Memento-Stimmung.

Donaueschinger Musiktage 2015 – Videoblog: Samstag

Der Samstagmorgen begann bei den Donaueschinger Musiktagen 2015 mit einer Provokation: Mario de Vegas Performance „Auto” war für die Besucher nicht sofort als solche zu erkennen.

Jazzderivate, Groove, Melodram

09.09.15 (Egbert Tholl) -
Vor fünf Jahren, als Pierre Boulez 85 wurde, schrieb die österreichische Komponistin Olga Neuwirth einen Text, in dem sie sehr liebevoll von Begegnungen mit dem Komponisten und Dirigenten berichtete. Sie erzählte dabei nicht nur Persönliches, sondern beschrieb ihn auch immer als Künstler, so wie sie ihn wahrnahm und wahrnimmt: „Das Beschreiben des Unbeschreiblichen setzt in ihm den Poeten frei. Er weiß, dass der wache Realist und Wissenschaftler auch Träumer sein muss …“

Avantgarde-Komponistin Neuwirth schreibt Stück für Wiener Staatsoper

11.03.15 (dpa) -
Wien - Die österreichische Avantgarde-Komponistin Olga Neuwirth komponiert für die als traditionell geltende Wiener Staatsoper ein Auftragswerk. Die 46-Jährige solle die Oper «Orlando» basierend auf dem gleichnamigen Roman der britischen Schriftstellerin Virginia Woolf (1882-1941) entwerfen, teilte die Staatsoper am Dienstag mit.

Durchs wilde Alphabet, Galaktistan & Kurdistan

07.11.14 (Max Nyffeler) -
Neue Musik von und mit Salvatore Sciarrino, Kurt Schwitters, Sprechbohrer, Unsuk Chin, Olga Neuwirth, Markus Schirmer und Risgar Koshnaw

Bollwerk gegen den Kulturabbau

04.10.13 (Gerhard Rohde) -
Fünfundvierzig Tage Salzburger Festspiele 2013. Soviel Kunst gibt’s gar nicht – hätte Max Liebermann gesagt. Er zielte damit zwar auf die Bilderflut der „Großen Münchner“, aber der Ausspruch darf Allgemeingültigkeit beanspruchen. Also: soviel Festspiel gibt’s gar nicht. Der Intendant der Salzburger Festspiele, Alexander Pereira, hat diese noch um eine gute Woche nach vorn verlängert, indem er dem Programm eine „Ouverture spirituelle“ voranstellte, geistliche Musik aus fremden Kulturen, die mit Werken unserer christlichen Kultur korrespondieren. Musste das sein? Der enorme Publikumszuspruch, den alle Konzerte erfuhren, beantwortet die Frage: Offensichtlich besteht ein großes Bedürfnis nach einer Kunst, die nach Innen führt, die den Menschen existentiell und emotional tiefer zu berühren vermag.

Berg-Paraphrasen: Uraufführung von Olga Neuwirths „American Lulu“ an der Komischen Oper Berlin

01.10.12 (Peter P. Pachl) -
Was seit dem Anbruch des Regietheaters den Regisseuren recht ist, die Handlung in ihren Inszenierungen an andere Orte und in eine andere Zeit zu verlegen, dies ist Olga Neuwirth in ihrer vierten Oper billig: angeregt durch Otto Premingers Film „Carmen Jones“, einer freien Adaption von Bizets „Carmen“, verlegte die 1968 in Graz geborene Komponistin Alban Bergs Opernhandlung in ihrer Paraphrase ins New Orleans der Fünfziger- und ins New York der Siebzigerjahre.

Komische Oper Berlin: American Lulu findet statt

27.09.12 (PM) -
An der Komischen Oper Berlin war für den 30. September die Uraufführung von Olga Neuwirths "American Lulu" geplant. Zwei Wochen vor der Premiere wurde das Opernhaus aufgefordert, die Aufführung abzusagen. Der Videokünstler Stan Douglas glaubte, urheberrechtliche Ansprüche an dem Werk von Olga Neuwirth gerichtlich geltend machen zu können. Heute wurde der Antrag vom Landgericht verhandelt und zurückgewiesen. "American Lulu" kann stattfinden.

Meer, Mann und Tier

04.06.12 (Frieder Reininghaus) -
Das Nationaltheater Mannheim hat in den vergangenen Jahren auch in der Opernsparte jeweils eine markante Uraufführung präsentiert: 2010 „Montezuma – Fallender Adler“ von Bernhard Lang, vergangenes Jahre „Superflumina“ von Salvatore Sciarrino. Nun war mit Olga Neuwirth wieder eine Österreicherin an der Reihe. Ihr neues Stück „The Outcast“, dessen heimlicher Held der legendäre weiße Wal Moby-Dick ist, stützt sich auf ein von der Komponistin bearbeitetes Libretto von Barry Gifford und hat bereits eine längere Übertragungsgeschichte hinter sich: Giffords Arbeit rekurriert unter anderem auf den welterfahrenen Roman von Herman Melville (1819–1891) und die „Old Melville“-Monologe von Anna Mitgutsch sowie auf Lautréamont, Lewis Carroll, Edward Lear und Walt Whitman.
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