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Alle Artikel kategorisiert unter »Oper Frankfurt«

Corona wirbelt Spielplan der Oper Frankfurt durcheinander

25.06.20 (dpa) -
Frankfurt/Main - Die Einschränkungen durch die Corona-Krise wirbeln den Spielplan der Oper Frankfurt durcheinander. Stücke mit großer Besetzung müssen verschoben werden. Wegen der begrenzten Zuschauerzahl soll es zwei Vorstellungen an einem Tag geben. Wegen der Unwägbarkeiten kann auch der Vorverkauf, der am 6. Juli starten sollte, vorerst nicht beginnen.

Oper Frankfurt öffnet für 100 Besucher

23.05.20 (dpa) -
Frankfurt/Main - Die Oper Frankfurt tastet sich mit kleiner Besetzung und stark reduzierter Platzzahl an eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs heran. Nachdem das Land Hessen die Auflagen für Kulturveranstaltungen gelockert hat, wollte man «so schnell wie möglich wieder live vor Publikum spielen», teilte das mehrfach ausgezeichnete Opernhaus am Freitag mit.

Bühnen in Hessen bleiben vorerst geschlossen - Bis Herbst keine Opern in Frankfurt

08.05.20 (dpa) -
Frankfurt/Wiesbaden - Obwohl Theater und Opernhäuser ab dem Wochenende wieder öffnen dürfen, bleiben viele Bühnen in Hessen vorerst weiter geschlossen. Die Verantwortlichen müssen einen Weg finden, die geltenden Abstandsregeln und Hygienevorschriften umzusetzen - sowohl auf der Bühne als auch bei den Zuschauern.

Salomes Psychopathologie – Theatralisch sensationelle Deutung des Straussschen Musikdramas an der Oper Frankfurt

02.03.20 (Wolf-Dieter Peter) -
Der Bilderflut unserer Tage suchen Theater oft hinterher zu hecheln. Insbesondere Staatsopern verwenden hohe Summen für Ausstattungen. Einer der Altmeister des zeitgenössischen Theaters, Peter Brook feiert gerade in Paris einen abermaligen Erfolg – der auch auf seinem bahnbrechendem Buch basiert: „The empty Space – Der leere Raum“. Das Frankfurter Premierenpublikum und unser Kritiker Wolf-Dieter Peter saßen am Ende der „Salome“ gebannt durch ein vergleichbares Erlebnis.

Stadtparlament für Neubau von Oper und Schauspiel in Frankfurt

31.01.20 (PM) -
Frankfurt/Main - Die Städtischen Bühnen am Willy-Brandt-Platz sollen nach dem Willen des Frankfurter Stadtparlaments nicht saniert, sondern neu gebaut werden. Dies entschieden am Donnerstagabend die Stadtverordneten mit großer Mehrheit auf einen Antrag von CDU, SPD und Grünen hin.

Analyse einer Liebesutopie – Wagners „Tristan und Isolde“ an der Oper Frankfurt

20.01.20 (Wolf-Dieter Peter) -
Ensembleplanung – auch damit liegt die Oper Frankfurt vor vielen anderen Kompanien. Ein aus Wagners eigener Sicht „furchtbares“, anfangs sogar von den damaligen Wiener Philharmonikern für unspielbar gehaltenes Werk weitgehend mit eigenen Kräften besetzen zu können – darüber staunte unser Kritiker Wolf-Dieter Peter und glaubt, dass nach der Premiere bei einigen Sänger-Agenturen die Telefone heiß laufen …

Inkonsequente Aktualisierung – Faurés „Pénélope“ an Frankfurts Oper

03.12.19 (Wolf-Dieter Peter) -
In der ohnehin herrlich vielfältigen, weltweit beneideten deutschen Opernlandschaft schmücken sich die Häuser gerne mit Uraufführungen. Frankfurts Oper erkundet darüber hinaus auch blinde Flecken oder kaum erkundete Ränder des Repertoires – jetzt Gabriel Faurés einziges Musikdrama „Pénélope“, 1913 im damals auf Novitäten und Avantgarde erpichten Monte Carlo uraufgeführt. Auch unser Kritiker Wolf-Dieter Peter reiste an, um das Werk erstmals auf der Bühne zu erleben.

Naturalismus versus Abstraktion – „Lady Macbeth von Mzensk“ in Frankfurt

04.11.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Eine gegen dominierende patriarchale Strukturen mörderisch aufbegehrende Frau und der direkt über den massiven Blechbläsern samt Schlagwerk sitzende Stalin samt Parteientourage – das musste 1934 lebensgefährlich schief gehen: der 28jährige Dmitri Schostakowitsch fürchtete fortan um sein Leben. Das ist vorbei – doch in unseren „#metoo“-Zeiten ist das Werk virulenter denn je – weshalb unser Kritiker Wolf-Dieter Peter auf eine sehr „heutige“ Deutung hoffte.

Menotti: „The Medium“ & Maderna: „Satyricon“ in Frankfurts Bockenheimer Depot

05.07.19 (Dieter David Scholz) -
Am Samstag, 15.06.2019 hatte im Bockenheimer Depot, einem ehemaligen Betriebshof und die ehemalige Hauptwerkstatt der Straßenbahn Frankfurt am Main, es ist die zweite Spiel­stätte der Oper Frankfurt, wieder einmal Ungewöhnliches gewagt. Zwei nicht eben oft zu sehende Stücke wurden hintereinander aufgeführt: Gian Carlo Menottis 1946 uraufgeführte Tragödie in zwei Akten „The Medium“ und Bruno Madernas Oper in einem Akt „Satyricon“ aus dem Jahre 1973. Dieter David Scholz mit Einzelheiten.

Allerlei Symbolistisches von Ratio und Rausch – Karol Szymanowskis „Król Roger“ an der Oper Frankfurt

03.06.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Schon 1920 konstatierte der Frankfurt später eng verbundene Kritiker Hans Heinz Stuckenschmidt, dass die Musikwelt dem Kulturland Polen zwei Größen verdankt: den „elegischen Ekstatiker Chopin“ und den „ekstatischen Elegiker Szymanowski“. Dennoch kam es erst jetzt zur Frankfurter Erstaufführung des 1926 fertiggestellten und dann opernweltweit zwar wiederholt gespielten, aber doch in vieler Hinsicht besonderen Werkes. Nach einer begeisternden Bregenzer Festspielaufführung 2009 war Kritiker Wolf-Dieter Peter gespannt auf einen anderen Ansatz.
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