Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Paul Abraham«

„Märchen im Grand Hotel“ in Meiningen: Filmlustspiel anno 2020

25.01.20 (Roland H. Dippel) -
In welcher Operette gibt es Zofen, die nicht flirten? „Märchen im Grand Hotel“ ist DIE Operette der Spielzeit 2019/20: Selbstreferentiell, multimedial und offen für verschiedene musikalische Arrangements. Das Staatstheater Meiningen zog bei der umjubelten Premiere alle Register zwischen Klischee, Boulevardtheater, feiner choreografischer Optimierung und wirkungsvoll transparentem Abraham-Sound.

Butterfly light als „Weihnachtsoperette“ – Paul Abrahams „Dschainah, Das Mädchen aus dem Tanzhaus“ an der Komischen Oper Berlin

01.01.20 (Peter P. Pachl) -
Die „Weihnachtsoperetten“ der Komischen Oper Berlin werden auf dem Programmzettel halbfett als „Konzertante Aufführung“ bezeichnet – ein Understatement, denn es handelt sich dabei um eine Mischform zwischen Konzert und vollszenischer Darbietung, mit Beleuchtung, Choreografie der auswendig agierenden Darsteller*innen und glitzernden, paillettenreichen Kostümen. Die besondere Form hat seit acht Jahren Tradition und auch diesmal Qualität.

Fuß-Ball – Paul Abrahams „Roxy und ihr Wunderteam“ an der Komischen Oper Berlin

02.06.19 (Peter P. Pachl) -
Die einzige Fußball-Operette – für ein entsprechend großes Ensemble, mit mindestens elf singenden und tanzenden Fußballerspielern, den zugehörigen, sie anfeuernden Gören eines Mädchenpensionats und nationalen Schlachtenbummlern – das bedarf einiges Aufwandes. Gekonnt, wenn auch nach zu vielen Verlängerungen, endete die jüngste Premiere an der Komischen Oper unangefochten, mit einem Sieg der Mannschaft um die Geschwister Pfister. Eine Kritik von Peter P. Pachl.

Jahresend-Weltreise oder Drei Hochzeiten und kein Todesfall – Paul Abrahams „Viktoria und ihr Husar“ an der Komischen Oper Berlin

31.12.18 (Peter P. Pachl) -
Alljährlich gegen Jahresende gibt es in der Komischen Oper Berlin eine halb-szenische Produktion. Zunächst für fünf Jahre dem Komponisten Emmerich Kálmán gewidmet, steht seit der vorigen Spielzeit ein fünfteiliger Zyklus mit selten zu hörenden Operetten von Paul Abraham an. Nach dem „Märchen im Grandhotel“, folgte nun Paul Abrahams wohl bekanntester Operettentitel, „Viktoria und ihr Husar“.

Klamauk – Paul Abrahams „Märchen im Grandhotel“ am Staatstheater Mainz

30.11.18 (Andreas Hauff) -
Auf den ersten Blick passt Paul Abrahams 1934 in Wien uraufgeführte Operette „Märchen im Grandhotel“ ins Schema der Gattung: Eine exilierte Kronprinzessin mit adligem Gefolge im mondänen französischen Cannes, dazu ein Hotelketten-Eigner, der seinem studierten Sohn ein halbjähriges Berufspraktikum als Kellner verordnet. Der verliebt sich unsterblich in die Prinzessin. Modern im Libretto von Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda allerdings ist die zweite Komponente:

Abrahams „Ball im Savoy“ in Lübeck – surreal und nebulös

05.09.18 (Arndt Voß) -
Auch bei den Musicals sind schon etliche in die Jahre gekommen. Warum sollte man da nicht eine vergessene Operette wiederbeleben, Paul Abrahams „Ball im Savoy“ etwa? Das Theater Lübeck tat es zur Saisoneröffnung (Premiere: 1. September 2018) mit Bravour und ein paar Versatzstücken, das paradoxe Ballvergnügen zu problematisieren.

Paul Abrahams „Märchen im Grand Hotel“ an der Komischen Oper Berlin

18.12.17 (Peter P. Pachl) -
In Nachfolge zu fünf selten gespielten Operetten von Emmerich Kálmán, die in den vergangenen Spielzeiten an der Komischen Oper Berlin eine so genannte Weihnachts-Operetten-Reihe bilden, folgt nun ein fünfteiliger Zyklus mit selten zu hörenden bis vergessenen Operetten von Paul Abraham. Den Anfang machte die 1934 in Wien uraufgeführte Lustspieloperette „Märchen im Grandhotel“, „konzertant“ angekündigt, aber doch szenisch genussreich.

Frauen sind die besseren Männer – Paul Abrahams Fußballoperette „Roxy und ihr Wunderteam“ in Augsburg

10.12.17 (Wolf-Dieter Peter) -
Politisch hellwache Theaterfreunde bemängeln, dass ihre doch auch dazu berufene Kunstgattung derzeit viel zu wenig hineingreift ins wirkliche Leben: wo doch Politik und die von ihr gestaltete Realität geradezu danach schreien, künstlerisch in jeder Hinsicht „vorgeführt“ zu werden. Ausgerechnet die eher abschätzig betrachtete Operette hat das immer wieder getan – und das Theater Augsburg will mit der aktualisierten Ausgabe von Paul Abrahams Fußballoperette von 1937 vieles „vorführen“.

Operette zum Mitdenken – Paul Abrahams „Viktoria und ihr Husar“ in München

17.06.16 (Wolf-Dieter Peter) -
„Sibirien – Tokio – Petrograd – Puszta“ – klingt nach Revue. Einer, in deren buntem „Exotismus“ und gepflegten Botschaftsetagen auf der Bühne sich das von der Weltwirtschaftskrise gebeutelte Großstadtpublikum die eigenen Probleme „wegtheatralisieren“ ließ.

Beschleunigungshandwerk: Die Oper Halle lädt ein zum Ball im Savoy

10.05.15 (Joachim Lange) -
Wenn so viel „Fledermaus“ in einer Operette steckt wie in Paul Abrahams „Ball im Savoy“ ist der Erfolg vorprogrammiert. Das mondäne, frisch getraute Ehepaar ist gerade ein Jahr um die Welt getingelt, hat sich aber beim Dauerturteln etwas verausgabt. Als es daheim in Nizza in der Luxusvilla mit Butler, Personal und vielen „Freunden“ ankommt, holt ihn die Vergangenheit via Einladung auf den „Ball im Savoy“ ein.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: