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Alle Artikel kategorisiert unter »Paul Abraham«

Abrahams „Ball im Savoy“ in Lübeck – surreal und nebulös

05.09.18 (Arndt Voß) -
Auch bei den Musicals sind schon etliche in die Jahre gekommen. Warum sollte man da nicht eine vergessene Operette wiederbeleben, Paul Abrahams „Ball im Savoy“ etwa? Das Theater Lübeck tat es zur Saisoneröffnung (Premiere: 1. September 2018) mit Bravour und ein paar Versatzstücken, das paradoxe Ballvergnügen zu problematisieren.

Paul Abrahams „Märchen im Grand Hotel“ an der Komischen Oper Berlin

18.12.17 (Peter P. Pachl) -
In Nachfolge zu fünf selten gespielten Operetten von Emmerich Kálmán, die in den vergangenen Spielzeiten an der Komischen Oper Berlin eine so genannte Weihnachts-Operetten-Reihe bilden, folgt nun ein fünfteiliger Zyklus mit selten zu hörenden bis vergessenen Operetten von Paul Abraham. Den Anfang machte die 1934 in Wien uraufgeführte Lustspieloperette „Märchen im Grandhotel“, „konzertant“ angekündigt, aber doch szenisch genussreich.

Frauen sind die besseren Männer – Paul Abrahams Fußballoperette „Roxy und ihr Wunderteam“ in Augsburg

10.12.17 (Wolf-Dieter Peter) -
Politisch hellwache Theaterfreunde bemängeln, dass ihre doch auch dazu berufene Kunstgattung derzeit viel zu wenig hineingreift ins wirkliche Leben: wo doch Politik und die von ihr gestaltete Realität geradezu danach schreien, künstlerisch in jeder Hinsicht „vorgeführt“ zu werden. Ausgerechnet die eher abschätzig betrachtete Operette hat das immer wieder getan – und das Theater Augsburg will mit der aktualisierten Ausgabe von Paul Abrahams Fußballoperette von 1937 vieles „vorführen“.

Operette zum Mitdenken – Paul Abrahams „Viktoria und ihr Husar“ in München

17.06.16 (Wolf-Dieter Peter) -
„Sibirien – Tokio – Petrograd – Puszta“ – klingt nach Revue. Einer, in deren buntem „Exotismus“ und gepflegten Botschaftsetagen auf der Bühne sich das von der Weltwirtschaftskrise gebeutelte Großstadtpublikum die eigenen Probleme „wegtheatralisieren“ ließ.

Beschleunigungshandwerk: Die Oper Halle lädt ein zum Ball im Savoy

10.05.15 (Joachim Lange) -
Wenn so viel „Fledermaus“ in einer Operette steckt wie in Paul Abrahams „Ball im Savoy“ ist der Erfolg vorprogrammiert. Das mondäne, frisch getraute Ehepaar ist gerade ein Jahr um die Welt getingelt, hat sich aber beim Dauerturteln etwas verausgabt. Als es daheim in Nizza in der Luxusvilla mit Butler, Personal und vielen „Freunden“ ankommt, holt ihn die Vergangenheit via Einladung auf den „Ball im Savoy“ ein.

Quirliger, verrückter, unmöglicher – Paul Abrahams „Roxy und ihr Wunderteam“ an der Dortmunder Oper

Kaum hatte Paul Abraham in den 1920er Jahren seine ersten Operetten geschrieben, war er schon ein gefeierter Komponist, den es dann schnell aus seiner ungarischen Heimat in die Operetten-Metropole Berlin zog. Nach „Viktoria und ihr Husar“ und „Die Blume von Hawai“ kamen weitere Erfolgsstücke auf die Bühnen, doch Abrahams Karriere endete jäh, als die braunen Berserker die Macht an sich gerissen hatten und derlei Musik verboten wurde. Auch „Roxy und ihr Wunderteam“, 1937 im Theater an der Wien uraufgeführt, wurde Opfer der neuen politischen Lage und konnte nicht lange überleben. Das Theater Dortmund zeigt nun eine von Henning Hagedorn und Matthias Grimminger geschaffene bühnenpraktische Rekonstruktion der Musik in der Regie von Thomas Enzinger.

Wiedergutmachung mit anrührenden Momenten: Paul Abrahams „Ball im Savoy“ an der Komischen Oper Berlin

10.06.13 (Peter P. Pachl) -
Der eindrucksvollste Moment der Neuproduktion von Paul Abrahams Operette „Ball im Savoy“ ereignete sich nach einem Staniolkonfetti-Finale, als angehängte Coda. Intendant und Regisseur Barrie Kosky unterbrach den Applaus für eine Ansprache: Von Syphilis infiziert, habe der emigrierte Komponist im Pyjama und mit weißen Handschuhen auf der Madison Avenue den Verkehr dirigiert, im Wahn, es sei ein Orchester. Nach jüdischem Glauben, so Barrie Kosky, befinde sich Paul Abrahams Seele als Dybuk in einem fremden Körper; mit einem Ritual solle dieser Kultur-Dybuk befreit und Paul Abraham nach Berlin zurückgeholt werden: Als Zugabe sang das gesamte, sich an den Händen haltende Ensemble am Ende sechsstimmig und a cappella, Abrahams „Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände... Good Night“.

Heimatverlust, Heimatliebe und Heimatkult: Paul Abrahams „Viktoria und ihr Husar“ erfolgreich wiederbelebt am Stadttheater Gießen

04.01.13 (Andreas Hauff) -
„Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände ...“ Viel mehr als dieser Schlager hat sich aus Paul Abrahams Erfolgs-Operette „Viktoria und ihr Husar“ von 1930 im kulturellen Gedächtnis nicht gehalten. Nun ist am Stadtheater Gießen mit der „Uraufführung der bühnenpraktischen Rekonstruktion“ eine frappierende Neuentdeckung zu hören und zu sehen.

Staatsoperette Dresden plant Fußballoperette zur Frauenfußball-WM 2011

01.10.08 (nmz/kiz) -
Die Staatsoperette Dresden feiert die Frauenfußball WM 2011 mit. Aus diesem Anlass wird sie Paul Abrahams freche Fußball-Operette Roxy und ihr Wunderteam als spritzige Revue anlässlich des Sportereignisses aufführen.
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