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Alle Artikel kategorisiert unter »Teodor Currentzis«

Teodor Currentzis: Ein Orchester ist keine Fabrik

12.09.18 (dpa) -
Teodor Currentzis (46), griechisch-russischer Stardirigent des SWR Symphonieorchesters, strebt nicht nach einem riesigen Orchesterklang. „Der Sound wird vielleicht größer, aber die Identifikation wird kleiner“, sagte Currentzis kurz vor seinem Antrittskonzert mit Mahlers dritter Sinfonie am 20. September in Stuttgart. „Mein goldenes Ziel ist es, die Identität jedes einzelnen zu respektieren – und jeden dazu zu bringen, sein eigenes Geschenk für einen großen Sound zu geben.“

Ein Seelenverwandter Mahlers

07.08.18 (Liudmila Kotlyarova) -
Während des jährlichen Diaghilev Festivals wird die Stadt Perm im Ural zum größten Anziehungspunkt der russischen Kulturszene – und zugleich Rückzugsort ihres größten Idols: Teodor Currentzis. Als künstlerischer Leiter des örtlichen Theaters für Oper und Ballett wirkt er immer noch in Russland; ab September wird Currentzis der neue Chefdirigent des SWR-Orchesters.

Star-Dirigent will ganz viel erklären - SWR bietet «Currentzis-Lab»

29.05.18 (nmz/kiz) -
Stuttgart - Der künftige Chefdirigent des SWR Symphonieorchesters, Teodor Currentzis, will schon in seiner ersten Saison dem Publikum ganz viel von seiner Arbeit erklären. Der 46-Jährige wird seinen Zuhörern stets zwei Tage vor seinen Konzerten im sogenannten «Currentzis Lab» die kostenlose Möglichkeit bieten, von ihm seine Auslegung eines Werkes erläutert zu bekommen, wie Orchestermanager Johannes Bultmann in Stuttgart mitteilte.

Vielversprechende Aussichten – Erstes gemeinsames Konzert des SWR Symphonieorchesters und seines designierten Chefdirigenten Teodor Currentzis

19.01.18 (Götz Thieme) -
Götz Thieme hat für uns das erste Konzert des fusionierten SWR Symphonieorchesters unter Leitung von Teodor Currentzis besucht. Auf dem Programm: Die Neunte Symphonie von Anton Bruckner, gefolgt von György Ligetis „Lontano“. „Teodor Currentzis, das war vor dem ersten Takt deutlich, überlässt nichts der Musikbetriebsroutine.“

Nicht ganz von dieser Welt – Teodor Currentzis mit „La Bohème“ im Festspielhaus Baden-Baden

12.11.17 (Georg Rudiger) -
Mimì liegt sterbend im Schnee. Ihr geliebter Rodolfo kniet daneben und schaut teilnahmslos auf den Boden. Die Künstlermansarde, die Ausgangspunkt und Ende von Puccinis „La Bohème“ bildet, ist hochgezogen und hängt an der Bühnendecke des Festspielhauses. Keinen Schutz gibt es mehr in dieser Eisfläche und keine Wärme. Nur die Streicher spenden ein wenig Trost. Dann setzt das Blech ein mit den scharf angesetzten, wiederholten Schicksalsakkorden. Die Freunde stehen vereinzelt auf der Eisfläche und wenden sich als Silhouetten von der gerade Verstorbenen ab. Das Schlussbild dieser musikalisch und szenisch großartigen Produktion des Festspielhauses Baden-Baden und Opern-und Ballett-Theaters Perm erschüttert. Kein gefühliger Tod, keine falsche Träne, sondern Einsamkeit, Schmerz und Gleichgültigkeit. Regisseur Philipp Himmelmann gelingt hier gemeinsam mit der Musik eine emotionale Verdichtung seiner klugen Inszenierung, die niemanden kalt lässt.

Currentzis will SWR Symphonieorchester zum Vorbild machen

06.11.17 (dpa, Ulf Mauder) -
Baden-Baden (dpa) - Als neuer Chefdirigent des SWR Symphonieorchesters will Teodor Currentzis vom nächsten Jahr an den Klangkörper zu einem musikalischen Vorbild in Deutschland machen. Er wolle versuchen, «einen neuen Klang zu schaffen, wie es ihn noch nicht gibt in Deutschland», sagte der 45-Jährige in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Knochenbrecher

10.09.17 (Gordon Kampe) -
Es gibt dieses wundervolle YouTube-Video des leider jüngst verstorbenen Georges Prêtre: Er probt mit dem RSO Stuttgart Debussys „Prélude“ und singt, tanzt, malt in die Luft. Er ist humorvoll, charmant – und vollkommen klar. Oder diese Claudio Abbado-Videos mit Mahler oder Debussy: Er streichelt den Klang und fordert immer wieder: „Hört!“ Ach, dachte ich bei mir: Gut, dass die Zeit der Pult-Autokraten vorbei ist … Viel lieber kaufe ich Platten, bei denen ich weiß, dass Klänge bei der Aufnahme respektvoll gestreichelt wurden. Und dann das: Kennen Sie noch Ernst Stavro Blofeld?

Endlich der erhoffte Coup - Willkommenskultur bei den Salzburger Festspielen

28.07.17 (dpa, Georg Etscheit) -
Salzburg - Nachdem sich landauf, landab die Stadt- und Staatstheater an der Flüchtlingskrise abgearbeitet haben, gab es nun jetzt auch bei den Salzburger Festspielen eine Lektion in Sachen Willkommenskultur. Alles schon mal da gewesen, könnte man meinen. Doch dank zweier visionärer Künstler, dem US-Starregisseur Peter Sellars und dem griechischen Ausnahmedirigenten Teodor Currentzis präsentierte sich diese Auseinandersetzung mit den brennend aktuellen Themen Migration und Terrorismus im Gewand der selten gespielten Mozart-Oper «La Clemenza di Tito» («Die Milde des Titus») auf hohem Niveau.

Konkurrenzis belebt

13.05.17 (Martin Hufner) -
Wir erinnern uns an einen offenen Brief von 160 Dirigentinnen und Dirigenten wegen der Zwangsfusionierung der SWR-Orchester: „Kein Dirigent – und damit ausdrücklich auch keiner der Unterzeichnenden – wird in der Lage sein, auf absehbare Zeit aus den zwangsfusionierten Musikern einen Klangkörper zu formen, dessen Rang mit dem der beiden mutwillig zerstörten, traditionsreichen Sinfonieorchester auch nur im Entferntesten konkurrieren könnte.“ Keiner, außer vielleicht einer: Teodor Currentzis nämlich.

Am Pult: Mariss Jansons und Teodor Currentzis

01.05.17 (Wolf Loeckle) -
Im Vorfeld der österlichen Tiefenreflexionen ließ Mariss Jansons zusammen mit BR-Chor und-Symphonieorchester sowie den Sopranistinnen Mojca Erdmann und Anna Prohaska und Hanno Müller-Brachmann, Bariton, „Requiem-Strophen“ von Wolfgang Rihm zum ers­ten Mal öffentlich erklingen.
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