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Alle Artikel kategorisiert unter »Teodor Currentzis«

Vielversprechende Aussichten – Erstes gemeinsames Konzert des SWR Symphonieorchesters und seines designierten Chefdirigenten Teodor Currentzis

19.01.18 (Götz Thieme) -
Götz Thieme hat für uns das erste Konzert des fusionierten SWR Symphonieorchesters unter Leitung von Teodor Currentzis besucht. Auf dem Programm: Die Neunte Symphonie von Anton Bruckner, gefolgt von György Ligetis „Lontano“. „Teodor Currentzis, das war vor dem ersten Takt deutlich, überlässt nichts der Musikbetriebsroutine.“

Nicht ganz von dieser Welt – Teodor Currentzis mit „La Bohème“ im Festspielhaus Baden-Baden

12.11.17 (Georg Rudiger) -
Mimì liegt sterbend im Schnee. Ihr geliebter Rodolfo kniet daneben und schaut teilnahmslos auf den Boden. Die Künstlermansarde, die Ausgangspunkt und Ende von Puccinis „La Bohème“ bildet, ist hochgezogen und hängt an der Bühnendecke des Festspielhauses. Keinen Schutz gibt es mehr in dieser Eisfläche und keine Wärme. Nur die Streicher spenden ein wenig Trost. Dann setzt das Blech ein mit den scharf angesetzten, wiederholten Schicksalsakkorden. Die Freunde stehen vereinzelt auf der Eisfläche und wenden sich als Silhouetten von der gerade Verstorbenen ab. Das Schlussbild dieser musikalisch und szenisch großartigen Produktion des Festspielhauses Baden-Baden und Opern-und Ballett-Theaters Perm erschüttert. Kein gefühliger Tod, keine falsche Träne, sondern Einsamkeit, Schmerz und Gleichgültigkeit. Regisseur Philipp Himmelmann gelingt hier gemeinsam mit der Musik eine emotionale Verdichtung seiner klugen Inszenierung, die niemanden kalt lässt.

Currentzis will SWR Symphonieorchester zum Vorbild machen

06.11.17 (dpa, Ulf Mauder) -
Baden-Baden (dpa) - Als neuer Chefdirigent des SWR Symphonieorchesters will Teodor Currentzis vom nächsten Jahr an den Klangkörper zu einem musikalischen Vorbild in Deutschland machen. Er wolle versuchen, «einen neuen Klang zu schaffen, wie es ihn noch nicht gibt in Deutschland», sagte der 45-Jährige in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Knochenbrecher

10.09.17 (Gordon Kampe) -
Es gibt dieses wundervolle YouTube-Video des leider jüngst verstorbenen Georges Prêtre: Er probt mit dem RSO Stuttgart Debussys „Prélude“ und singt, tanzt, malt in die Luft. Er ist humorvoll, charmant – und vollkommen klar. Oder diese Claudio Abbado-Videos mit Mahler oder Debussy: Er streichelt den Klang und fordert immer wieder: „Hört!“ Ach, dachte ich bei mir: Gut, dass die Zeit der Pult-Autokraten vorbei ist … Viel lieber kaufe ich Platten, bei denen ich weiß, dass Klänge bei der Aufnahme respektvoll gestreichelt wurden. Und dann das: Kennen Sie noch Ernst Stavro Blofeld?

Endlich der erhoffte Coup - Willkommenskultur bei den Salzburger Festspielen

28.07.17 (dpa, Georg Etscheit) -
Salzburg - Nachdem sich landauf, landab die Stadt- und Staatstheater an der Flüchtlingskrise abgearbeitet haben, gab es nun jetzt auch bei den Salzburger Festspielen eine Lektion in Sachen Willkommenskultur. Alles schon mal da gewesen, könnte man meinen. Doch dank zweier visionärer Künstler, dem US-Starregisseur Peter Sellars und dem griechischen Ausnahmedirigenten Teodor Currentzis präsentierte sich diese Auseinandersetzung mit den brennend aktuellen Themen Migration und Terrorismus im Gewand der selten gespielten Mozart-Oper «La Clemenza di Tito» («Die Milde des Titus») auf hohem Niveau.

Konkurrenzis belebt

13.05.17 (Martin Hufner) -
Wir erinnern uns an einen offenen Brief von 160 Dirigentinnen und Dirigenten wegen der Zwangsfusionierung der SWR-Orchester: „Kein Dirigent – und damit ausdrücklich auch keiner der Unterzeichnenden – wird in der Lage sein, auf absehbare Zeit aus den zwangsfusionierten Musikern einen Klangkörper zu formen, dessen Rang mit dem der beiden mutwillig zerstörten, traditionsreichen Sinfonieorchester auch nur im Entferntesten konkurrieren könnte.“ Keiner, außer vielleicht einer: Teodor Currentzis nämlich.

Am Pult: Mariss Jansons und Teodor Currentzis

01.05.17 (Wolf Loeckle) -
Im Vorfeld der österlichen Tiefenreflexionen ließ Mariss Jansons zusammen mit BR-Chor und-Symphonieorchester sowie den Sopranistinnen Mojca Erdmann und Anna Prohaska und Hanno Müller-Brachmann, Bariton, „Requiem-Strophen“ von Wolfgang Rihm zum ers­ten Mal öffentlich erklingen.

Personalia 2017/05

01.05.17 (nmz-red) -
Teodor Currentzis wird Chefdirigent des SWR Symphonieorchesters +++ Neuer Deutscher Jazzpreis +++ Immanuel Ott Rektor in Mainz +++ Deventer leitet Jazzfest Berlin +++ Samuel Hasselhorn gewinnt „Das Lied“ +++ Rubinstein Wettbewerb +++ Bayerischer Musikpreis +++

Teodor Currentzis wird Chefdirigent des neuen SWR Symphonieorchesters

05.04.17 (dpa, Ulf Mauder) -
Mit dem Engagement des in der Klassikwelt umworbenen Teodor Currentzis als Chefdirigent des neuen Symphonieorchesters gelingt dem SWR ein Paukenschlag. Er soll dem Klangkörper nach einer umstrittenen Fusion ein Profil geben.

Verdis „Macbeth“ in Zürich: Ein Sitzplatz in der Hölle

12.04.16 (Joachim Lange) -
Barrie Kosky und Teodor Currentzis triumphieren in Zürich mit Giuseppe Verdis „Macbeth“. Joachim Lange beobachtet eine herausragende Inszenierung, einen Abstieg in die Finsternis menschlicher Abgründe, eine Perspektivenrochade; kurz: Wahnsinn mit Methode.
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