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Alle Artikel kategorisiert unter »Theater Bremen«

Von Macht und Freiheitssehnsucht – Die Performancekompanie „Oblivia“ mit „Obsessions“ am Theater Bremen

20.02.22 (Ute Schalz-Laurenze) -
Zeitgenössisches Musiktheater am Theater Bremen: jahrzehntelang gab es – oft als Kompositionsauftrag – pro Spielzeit eine Aufführung. Aber immer mit dem Wermutstropfen, dass es sich ästhetisch eher selten um neue Musik handelte. Von daher kommt dem Projekt, das jetzt uraufgeführt wurde, herausragende Bedeutung zu: man wagte ein ästhetisches Experiment, man wagte sich, den Begriff „Oper“ anders zu denken, ihn infrage zu stellen.

„Ich übermale Dein Gesicht…“ – Hasti Molavians fulminante „Carmen“-Performance am Theater Bremen

08.02.22 (Ute Schalz-Laurenze) -
„Carmen“ von Georges Bizet ist nicht irgendeine weibliche Opernfigur, die Mezzosoprane gerne singen. Das 1875 entstandene Werk von Prosper Merimée und Georges Bizet erzählt von einer der berühmtesten und herausforderndsten Frauengestalten der Opernliteratur. Die Oper ist die meistgespielte der Welt, „die Oper schlechthin“ (René Leibowitz), ein „Meisterwerk der Grausamkeit“ (Henry de Montherlant).

Paul Georg Dittrich wagt in Bremen eine radikale Sicht auf Verdis Alterswerk „Falstaff“

02.02.22 (Ute Schalz-Laurenze) -
Im historischen Windsor in Guiseppe Verdis genialer Altersoper „Falstaff“ Fratzen überall: Absurde Königskostüme, Richterroben, Faschingsklamotten, wie sie nur einer überbordenden Fantasie entsprungen sein können, dann Alltagsklamotten aus Karriereleitern wie schicke Anzüge bei Herren und auch den Damen, wie sie Vorstandssekretärinnen oder Politikerinnen tragen und alles mögliche dazwischen – ohne historische Zeit.

Das Versagen der Erzieher – Michael Talkes Antwort auf die großen Fragen der „Zauberflöte“ in Bremen

07.12.21 (Ute Schalz-Laurenze) -
Nicht wenige Regisseure haben gesagt, dass Mozarts „Die Zauberflöte“ das schwerste Stück überhaupt sei. Wo sind wir und wer sind die Protagonisten: die Frage stellt sich immer wieder neu. Es gehört zum 1791 entstandenen Stück, der „Oper aller Opern“, dass sie nicht beantwortbar ist.

Frank Hilbrich wird leitender Opern-Regisseur am Theater Bremen

09.11.21 (dpa) -
Bremen - Der Regisseur Frank Hilbrich leitet vom kommenden Jahr an die Opernsparte am Theater Bremen - gemeinsam mit der Dramaturgin Brigitte Heusinger. Der gebürtige Bremer soll zur Spielzeit 2022/2023 in die Chefetage des Musiktheaters aufrücken, wie das Theater Bremen am Montag bekannt gab. Bisher besteht das Führungsteam der Oper aus der Dramaturgin und dem Generalmusikdirektor Yoel Gamzou.

An der Schnittstelle zwischen Künstlichkeit und Wirklichkeit – „Der Bajazzo“ am Theater Bremen

09.11.21 (Ute Schalz-Laurenze) -
Die junge Opernregisseurin Ulrike Schwab, selbst ausgebildete Opernsängerin, hat in aufsehenerregenden Regiearbeiten schon mehrfach gezeigt, dass ihre Arbeit etwas ganz anderes und Neues zeigt als einfach eine weitere Interpretation einer berühmten Oper. Von Anfang an interessierte sie sich für die Schnittstelle zur Kunst der Performance, was auch mit ihrer Existenz als darstellende Künstlerin zusammenhängen mag. Die Performance macht den Körper der Interpreten selbst zur Kunst.

Blick in die Seele des Försters: Tatjana Gürbaca inszeniert Leoš Janáčeks „Das schlaue Füchslein“ am Theater Bremen

03.10.21 (Ute Schalz-Laurenze) -
Leoš Janáčeks 1921 enstandene Oper „Das schlaue Füchslein“ ist vordergründig eine Ausstattungsoper – Tiere und Insekten tummeln sich im Bühnenwald – und damit eine Kinderoper. Doch schon lange wurde die Geschichte vom gefangenen Füchslein für die Regie anders verstanden: es geht um den Kreislauf des Lebens, den Verlust der Menschen von der Liebe zur Natur, um menschliche, an den Tieren abgeschaute Liebe, um die Ähnlichkeit von Mensch und Tier, um Vergänglichkeit und Kreislauf, wenn der Förster an seinem Ende ein ganz junges Füchslein wiedertrifft.

Intendant Michael Börgerding verlängert Vertrag beim Theater Bremen

08.12.20 (dpa) -
Bremen - Michael Börgerding setzt seine Arbei als Generalintendant am Theater Bremen mindestens bis 2027 fort. Er habe seinen Vertrag entsprechend verlängert, teilten die Kulturbehörden und das Theater Bremen anlässlich einer Aufsichtsratssitzung am Montag mit.

Ein großer Preis für das Strauss‘sche Erotikmonster – Gespräch mit dem Bremer Bassisten und Träger des Theaterpreises „Der Faust“ Patrick Zielke

05.12.20 (Ute Schalz-Laurenze) -
Den renommierten und damit begehrten Theaterpreis „Der Faust“ gibt es seit 2006. Er wird jährlich in allen Theatersparten wie Schauspiel, Regie, Oper, Bühnenbild, Kinder- und Jugendtheater, Tanz und natürlich für Rollenporträts in Schauspiel und Oper vergeben. Schon einige Male gab es Nominierungen für Bremer Produktionen bzw. Sänger*innen: 2017 war es Sängerin Nadine Lehner für ihre Kundry, Opernregisseur Paul Georg Dittrich für Wozzeck, 2019 gewann ihn dann Birgit Freitag vom Kinder und Jugendtheater für ihr Stück „Für Vier“.

Ein einsamer Dialog – Francis Poulencs „La voix humaine“ am Theater Bremen

13.10.20 (Ute Schalz-Laurenze) -
Wen würde die Verzweiflung einer verlassenen Frau und ihren Kampf um die Rückkehr ihres Geliebten heute noch über eine Stunde lang interessieren? Denn das ist der einzige Inhalt der 1959 uraufgeführten „Oper“ des französischen Komponisten Francis Poulenc, seinem letzten Bühnenwerk nach einem Text von Jean Cocteau.
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