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Alle Artikel kategorisiert unter »Tosca«

Römisches Drama in der Mailänder Scala: Puccinis „Tosca“ mit Anna Netrebko

08.12.19 (Michael Ernst) -
Religion und Theater, das geht schon immer zusammen. Sonst könnten die selbsternannten Stellvertreter erdachter Götter ihre Allmachtsfantasien nicht so wirkungsvoll unter die Völker bringen. Puccinis „Tosca“ ist gleichsam ein Dreiklang aus Religiosität, Theatralik und Machtrausch. Und mehr? Michael Ernst war bei der Saisoneröffnung der Mailänder Scala vor Ort.

Fascho-Fantasy um Tosca – Münchens „anderes Opernhaus“ wagt sich an Puccinis Verismo-Thriller

15.11.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Seit Berlin auf dem Weg zur europäischen Metropole ist, tut sich München mit dem lange geltenden Titel „Heimliche Hauptstadt“ schwer. Doch eben zieht das Staatstheater am Gärtnerplatz, im Kern Münchens Komische Oper, mit dem Berliner Namenspartner gleich: es nimmt Werke ins Repertoire, die in Konkurrenz zum Spielplan der Staatsoper im Nationaltheater stehen. Ob diese Parallelität künstlerisch ergiebig ist, prüfte unser Kritiker Wolf-Dieter Peter.

Biedere Schwarz-Weiß-Ästhetik statt Hafenspektakel: „Tosca“ am Theater Regensburg

15.09.19 (Juan Martin Koch) -
Nachdem das Theater Regensburg im Juli mit einer „Tosca“ im Hafen ein beachtliches Freiluft-Spektakel hingelegt hatte, folgte zur Spielzeiteröffnung nun die szenisch ernüchternde, musikalisch überzeugende Indoor-Version. Juan Martin Koch berichtet.

Scarpia, der Krake: Puccinis „Tosca“ im Regensburger Westhafen

14.07.19 (Juan Martin Koch) -
Nach dem spektakulären „Holländer“ vor zwei Jahren lud das Theater Regensburg nun zu Puccinis „Tosca“ in den Regensburger Westhafen. Ob der Coup auch diesmal glückte, darüber berichtet Juan Martin Koch.

Die höheren Künste des Recyclings – Das Festival in Aix-en-Provence 2019

08.07.19 (Frieder Reininghaus) -
Die erste Stunde gehörte einem seltenen Gast im sommerlichen Aix-en-Provence: Madame La Pluie ließ die Veranstalter und die vor den Absperrgittern wartenden zahlenden Gäste lange im Ungewissen. Doch dann wurden die Barockgeigen des Orchesters Pygmalion aus Bordeaux ausgepackt. Sie und die vielen prächtigen Kostüme, die unter kundiger Assistenz von Elisabeth de Sauverzac geschneidert worden waren, setzten sich dem Witterungs-Restrisiko aus. Gegen 23 Uhr begann eine Solostimme den zum Auditorium umgewidmeten Hof der Arvchevêché zu erfüllen. Sie intonierte, bald unterstützt vom Chor, ein mittelalterliches Graduale – als Einstimmung auf das Requiem von Wolfgang A. Mozart.

„Tosca“ unter Kampfraketen: Puccini in packender Vollendung am DNT Weimar

11.03.19 (Roland H. Dippel) -
Puccini-Enthusiasten sollten sich diese „Tosca“ nicht entgehen lassen. Generalintendant Hasko Weber und Stefan Lano am Pult ergänzen sich ideal. Sie machen mit einem höchst beeindruckenden Sänger-Ensemble aus den eigenen Reihen (ohne Gäste!) diese Oper zur tickenden Zeitbombe und einem großartigen musikalischen Wurf. Im italienischen Kernrepertoire hörte man die Staatskapelle Weimar nur selten in derart kundiger Toppform wie bei dieser hier packend und sensibel erschlossenen Puccini-Partitur.

Keine Engelsburg an der Salzach – „Tosca“ wird ins Heute geholt

26.03.18 (Michael Ernst) -
Regisseur Michael Sturminger hat ein Problem: Indem er die Inszenierung von Giacomo Puccinis Oper „Tosca“ für die diesjährigen Osterfestspiele Salzburg übernahm, musste er sich eingestehen, dieses Werk ist in Partitur und Libretto derart festgelegt, dass jede neue Sicht auf den veristischen Krimi extreme Herausforderungen mit sich bringt. Ursprünglich sollte Philipp Stölzl Regie führen, dem 2015 mit „Cavalleria rusticana“ und „Pagliacci“ ein großer Salzburger Erfolg gelang, diese Zusammenarbeit fand aber ein sehr rasches Ende.

Osterfestspiele 2018: „Tosca“ in Salzburg, „Parsifal“ in Baden-Baden

18.04.17 (dpa) -
Die Osterfestspiele Salzburg werden im nächsten Jahr (24.3.) mit Giacomo Puccinis Oper «Tosca» in einer Inszenierung von Philipp Stölzl eröffnet. Anja Harteros werde die Titelrolle übernehmen, teilte das Festival am Montag mit. Aleksandrs Antonenko soll den Cavaradossi singen und Ludovic Tézier den Scarpia.

Musikalisch «de luxe»: Sir Simon Rattles «Tosca» in Baden-Baden

10.04.17 (dpa, Martin Roeber) -
Baden-Baden - Es war eine musikalisch hinreißende Aufführung. Doch wenn am Ende von Puccinis Opernkrimi «Tosca» die Hauptfigur ihr Leben mit einem Bolzenschussgerät beendet, anstatt sich von der Engelsburg in Rom in die Tiefe zu stürzen, provoziert das natürlich Buhrufe.

Ein Leben für die Bühne – Die neue „Tosca“ am Opernhaus Halle

27.11.16 (Joachim Lange) -
Bei Giacomo Puccinis „Tosca“ hat es die Rezeptionsgeschichte seit der Uraufführung 1900 mit dem naturalistischen Ehrgeiz besonders weit getrieben. Bis hin zur Verfilmung an den Originalschauplätzen im Rom und in den Kostümen und zeitlichen Ablauf, die das Libretto vorgibt. Samt Sprung der Heldin von den Zinnen der Engelsburg in den Tod. Da flog schon manche Puppe beim Schließen des Vorhangs in die Tiefe. Darauf wartet man in Halle, bei der Neuproduktion dieses ungebrochen beliebten Repertoireschmuckstückes vergebens.
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