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Alle Artikel kategorisiert unter »Vinko Globokar«

Donaueschinger Musiktage 2010

Eigentlich kämen wir jetzt gerade mit vier neuen Blogvideos von den Donaueschinger Musiktagen 2020 zurück und würden uns an den Schnitt des zusammenfassenden Videos machen. Corona-bedingt sollte das in diesem Jahr nicht sein. Als kleines Trostpflaster haben wir in unserem Archiv gegraben und werfen die ersten Blicke zurück auf das noch vor kurzem ganz Neue: Wie sahen die Musiktage vor zehn Jahren aus und natürlich vor allem: Wie hörten sie sich an?

Seltsame Riten, dunkle Hallräume

19.06.20 (Dirk Wieschollek) -
Musik von und mit: Pierre Henry, Michael Ranta, Vinko Globokar und dem BIT 20 Ensemble.

Im Geiste der Siebziger Jahre – Das Ensemble unitedberlin feierte 30jähriges Jubiläum

05.07.19 (Isabel Herzfeld) -
„Zurück gehört und nach vorn geblickt“ betitelt das Ensemble unitedBerlin sein Jubiläumskonzert zum 30jährigen Bestehen, denn der Blick in die Zukunft aus dem Bewusstsein der eigenen Herkunft heraus gehörte von Anfang an zum Konzept. „Woher kommen wir – wohin gehen wir?“ hieß eine seiner Konzertreihen. Isabel Herzfeld gratuliert und resümiert.

In der Fremde

13.10.17 (Dirk Wieschollek) -
Musik von und mit: Vinko Globokar, palästinensische Komponisten, Aleph Gitarrenquartett, Evan Gardner und Fadi Deep.

Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 12. bis 18. Juni 2017

11.06.17 (Martin Hufner) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 24. Portraits und Schwerpunkte gibt es zu: Wittener Tage für neue Kammermusik 2017, Litauens junge Komponistenszene, das britische Ensemble Distractfold, Musikforum Viktring 2017, Eunoia Quintett, Ensemble Contrechamps, Jugend jazzt 2017, Klangkunst documenta 14, Konzerthaus Blaibach, 50 Jahre Summer of Love, Rostrum of Composers - der Songcontest der Neuen Musik und zu Conlon Nancarrow, Unsuk Chin, Vinko Globokar, Rolf Riehm, Vivi Vassileva, Juan Allende-Blin, Michael Riessler, Johannes Wallmann und Bronislaw Huberman.

Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 22. bis 28. Mai 2017

21.05.17 (Martin Hufner) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 21. Der MDR bleibt eine traurige Angelegenheit: Ein Totalausfall. Portraits und Schwerpunkte gibt es zu: Neuer Musik in Ljubljana, Vinko Globokar, John Cages „Organ2/ASLSP“, Beat Furrers jüngstem Musiktheater, Clara Iannotta, Pierre-Laurent Aimard, dem Quartetto Prometeo, Georges Aperghis, Alberto Ginastera, dem Studio Musikfabrik, Iannis Xenakis, Elektronischer Musik in Padua, Teresa Rampazzi sowie Mara Genschel und der Villa Genschel.

Kieksen, Brummen, Keuchen, Schnalzen

07.03.17 (Isabel Herzfeld) -
Es ist Zeit, die Stimme zu erheben. Natürlich hat es sie immer gegeben, als Bestandteil alter wie neuer Musik, man denke nur an die unendlichen Spielarten des Musiktheaters. Doch die Stimme in den Fokus eines Festivals zu stellen heißt, nach Ursprüngen zu fragen, nach Sinnlichkeit und Körperlichkeit, Persönlichkeit und Konkretion. Gerade in der Nachkriegsavantgarde war das nicht unbedingt angesagt, die mit der Abstraktheit des Tons der Traditionsbelastung ihres Materials entgegenwirken wollte. Sie entwickelte zudem eine ins­trumentale Virtuosität, die über die Grenzen des jeweiligen Instruments hinausstrebte, sogar seine Zerstörung einbezog – der Stimme, so schien es, waren solche Extrempositionen nicht zugänglich. Mehr als jede andere Klangquelle schien sie der Tradition verhaftet, noch dazu an verstaubte Texte gekettet. Sie zu befreien war schon eine ganz besondere Tat, die zunächst der elektronischen Verfremdung gelang. Dieter Schnebel wurde dann in den Siebziger Jahren zum Pionier der experimentellen Stimmbehandlung.

Expedition ins Reich der Klänge

29.01.17 (Barbara Stiller) -
Bei Betreten des Saales in der Hamburger Kampnagel-Fabrik findet man sich am 13. November zunächst inmitten einer transportbedingt verhüllten Skulpturensammlung wieder. Schnell entpuppt sich das Arrangement jedoch als (Klang-)landschaft der besonderen Art: Vier Musikerinnen und vier Musiker in stylisch präparierten „Blaumännern“ betreten nach und nach die Bühne – nein, sie „landen“ auf einem Planeten.

Erweiterung des kreativen Terrains

31.03.16 (Sara Hubrich) -
In seinem Aufsatz „Der kreative Interpret“ (1976) beleuchtet Vinko Globokar die Beziehung zwischen Komponist und Interpret und deren Auswirkung auf das auf der Bühne spürbare Geschehen. So sei beispielsweise das Improvisieren des Interpreten keine eigenständige gestalterische Leistung, schließlich gehe es um das Erfinden von Klängen auf Befehl. Von dieser Diskussion ausgehend, gelangt er zu einer Darstellung des Beziehungsgeflechts auf der Konzertbühne. Interpreten seien dabei sowohl in ihrer Beziehung zur Musik zu erleben, als auch zum Komponisten und zum Publikum. Wird diesen Beziehungsaspekten gleichermaßen Rechnung getragen, könne sich, so Globokar eine „Vermenschlichung der Musik“1 einstellen. An dieser Stelle erfolgt die Darstellung einer möglichen Reaktion aus der Perspektive einer Interpretin, Instrumentalpädagogin und Musikvermittlerin im 21. Jahrhundert, die geprägt ist von den vielfältigen Anforderungen und Erwartungen, die an diese Rollen geknüpft sind.

Gegen Mauern anspielen

07.07.14 (Andreas Kolb) -
Ein Musiker mit nacktem Oberkörper sitzt am Boden vor dem Publikum und nutzt Körper, Stimme, Arme und Hände für eine avantgardistische Bodypercussion („Corporel“, 1984). Ein Posaunist schraubt sein Instrument auseinander, macht es vor den Augen der Zuhörer spielunfähig und erzeugt mit den einzelnen Bestandteilen eine Art musique concrète – ein Monodram eines gegen Verfall und Tod vergeblich anübenden Instrumentalisten („Der Atem“, Mauricio Kagel für Vinko Globokar, 1970).
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