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Alle Artikel kategorisiert unter »Wolfgang Rihm«

Unheimelig: Wolfgang Rihms Kammeroper „Jakob Lenz“ am Nationaltheater Mannheim

13.12.21 (Georg Rudiger) -
Ein kahler Wald im Nebel. Dürre, dünne Stämme ragen in den Theaterhimmel. Kein heimeliger Ort, keine idyllische Natur, sondern abgestorbenes Leben. Die Tür knallt im dunklen Parkett und ein Mann mit Rucksack auf dem Rücken poltert durch die Reihen. Gehetzt, verstört, auf der Flucht. So beginnt im Nationaltheater Mannheim Wolfgang Rihms Kammeroper „Jakob Lenz“.

Der Antwortfähigkeit des Publikums auf der Spur

28.11.20 (Louisa Kaltenbach) -
Das in Karlsruhe ansässige Festival für zeitgenössische Musik „ZeitGenuss“, das Ende Oktober stattfand, war dieses Jahr einem tief in der Stadt verwurzelten Mann, dem Komponisten und Pädagogen Wolfgang Rihm gewidmet, der bei der Gründung des Festivals vor sieben Jahren auch die Idee zu dessen Namen hatte. Rihm fungierte in dem von der Hochschule für Musik und der Stadt Karlsruhe veranstalteten Festival auch als Kurator. Und so entschloss er sich, nicht nur Kompositionen aus seinem eigenen, inzwischen um die 550 Werke umfassenden Œuvre zu präsentieren, sondern auch Früchte seiner intensiven Lehrtätigkeit in Form von Stücken seiner jetzigen und ehemaligen Schüler.

Koloratur-Battles und Corona-Klänge: Das Lucerne Festival 2020

26.08.20 (Georg Rudiger) -
Eigentlich sind jeden Sommer rund 100 junge Musikerinnen und Musiker aus der ganzen Welt in Luzern, um sich bei der Lucerne Festival Academy unter der Leitung des Karlsruher Komponisten Wolfgang Rihm ausschließlich mit Musik des 20. und 21. Jahrhunderts zu beschäftigen. Dieses Jahr wurde die 2003 von Pierre Boulez gegründete Akademie erstmals abgesagt, aber Intendant Michael Haefliger konnte zumindest ein Konzert der Lucerne Festival Alumni ins neu konzipierte, auf zehn Tage zusammengedampfte Festival retten.

Die furchtbare innere Welt – Wolfgang Rihms „Jakob Lenz“ in Bremen

03.02.20 (Ute Schalz-Laurenze) -
Die Kammeroper des jungen Wolfgang Rihm reißt in der Bremer Inszenierung von Marco Štorman mit, sie mache die Zuschauer*innen zu betroffenen Zeugen. Claudio Otelli in der Rolle des Lenz bietet eine überragende Leistung, findet unsere Kritikerin Ute Schalz-Laurenze.

unüberhörbar 2019/07

14.07.19 (Hanspeter Krellmann) -
Jón Leifs: EDDA II; Hanna Dóra Sturludóttir, Elmar Gilbertsson, Kristinn Sigmundsson, Schola cantorum, Iceland Symphony Orchestra, Hermann Bäumer. BIS +++ Paweł Łukaszewski: Daylight Declines – Chorwerke. Tenebrae, Ltg.: Nigel Short. Signum Classics +++ Elusive Affinity. Bach, Schnittke, Kancheli, Shchedrin, Pärt, Rihm. Anna Gourari, Klavier. ECM New Series

Die höheren Künste des Recyclings – Das Festival in Aix-en-Provence 2019

08.07.19 (Frieder Reininghaus) -
Die erste Stunde gehörte einem seltenen Gast im sommerlichen Aix-en-Provence: Madame La Pluie ließ die Veranstalter und die vor den Absperrgittern wartenden zahlenden Gäste lange im Ungewissen. Doch dann wurden die Barockgeigen des Orchesters Pygmalion aus Bordeaux ausgepackt. Sie und die vielen prächtigen Kostüme, die unter kundiger Assistenz von Elisabeth de Sauverzac geschneidert worden waren, setzten sich dem Witterungs-Restrisiko aus. Gegen 23 Uhr begann eine Solostimme den zum Auditorium umgewidmeten Hof der Arvchevêché zu erfüllen. Sie intonierte, bald unterstützt vom Chor, ein mittelalterliches Graduale – als Einstimmung auf das Requiem von Wolfgang A. Mozart.

Preisgekrönt: Das Philharmonische Staatsorchester Mainz

01.07.19 (Andreas Hauff) -
Das Philharmonische Staatsorchester Mainz hat vom Deutschen Musikverlegerverband den Preis für das beste Programm der Spielzeit 2018/19 erhalten. Andreas Hauff hat ein Konzert aus der Reihe „Auf Wiederhören!? … reingehört und kommentiert – Musik der Gegenwart“ besucht. Wolfgang Rihm, Detlef Glanert und Rolf Riehm treffen aufeinander und einer „gewinnt“ ein Wiederhören. Aber wer?

Im Zeichen der Solidarität

23.04.19 (Martin Hufner) -
Die elfte Verleihung des Musikautorenpreises der GEMA, Autoren ehren Autoren, stand wieder einmal unter keinem guten Stern. War es im letzten Jahr die rein männliche Zusammensetzung der Jury sowie eines großen Teils der Nominierten, die den Veranstaltern in der Öffentlichkeit eine dicke Rüge einbrachte und auch die Bundeskulturministerin zu einer Standpauke vor den versammelten Gästen den Anlass gab, ragte dieses Mal die Ausarbeitung der EU-Richtlinie zum Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt tief ins Mark der Veranstaltung.

Der Tod ist groß

11.04.19 (Dirk Wieschollek) -
Neue Aufnahmen mit Musik von: Wolfgang Rihm, Mark Andre, Christian Winther Christensen, Steffen Schleiermacher, Peter Brötzmann und Kaija Saariaho

Deutscher Musikautorenpreis 2019: Die Gewinner

15.03.19 (PM - GEMA) -
Bei der elften Verleihung des Deutschen Musikautorenpreises ehrte die GEMA in Berlin Komponisten und Textdichter für ihr herausragendes musikalisches Schaffen. Zu den Preisträgern zählen unter anderem Crada, Elif, Maxim, Namika, Arvo Pärt und Suli Puschban. Wolfgang Rihm wurde für sein Lebenswerk gewürdigt. Mit ihren Live-Auftritten begeisterten Elif und Martin Tingvall die rund 400 Gäste.
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