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Alle Artikel kategorisiert unter »Wolfgang Rihm«

Die furchtbare innere Welt – Wolfgang Rihms „Jakob Lenz“ in Bremen

03.02.20 (Ute Schalz-Laurenze) -
Die Kammeroper des jungen Wolfgang Rihm reißt in der Bremer Inszenierung von Marco Štorman mit, sie mache die Zuschauer*innen zu betroffenen Zeugen. Claudio Otelli in der Rolle des Lenz bietet eine überragende Leistung, findet unsere Kritikerin Ute Schalz-Laurenze.

unüberhörbar 2019/07

14.07.19 (Hanspeter Krellmann) -
Jón Leifs: EDDA II; Hanna Dóra Sturludóttir, Elmar Gilbertsson, Kristinn Sigmundsson, Schola cantorum, Iceland Symphony Orchestra, Hermann Bäumer. BIS +++ Paweł Łukaszewski: Daylight Declines – Chorwerke. Tenebrae, Ltg.: Nigel Short. Signum Classics +++ Elusive Affinity. Bach, Schnittke, Kancheli, Shchedrin, Pärt, Rihm. Anna Gourari, Klavier. ECM New Series

Die höheren Künste des Recyclings – Das Festival in Aix-en-Provence 2019

08.07.19 (Frieder Reininghaus) -
Die erste Stunde gehörte einem seltenen Gast im sommerlichen Aix-en-Provence: Madame La Pluie ließ die Veranstalter und die vor den Absperrgittern wartenden zahlenden Gäste lange im Ungewissen. Doch dann wurden die Barockgeigen des Orchesters Pygmalion aus Bordeaux ausgepackt. Sie und die vielen prächtigen Kostüme, die unter kundiger Assistenz von Elisabeth de Sauverzac geschneidert worden waren, setzten sich dem Witterungs-Restrisiko aus. Gegen 23 Uhr begann eine Solostimme den zum Auditorium umgewidmeten Hof der Arvchevêché zu erfüllen. Sie intonierte, bald unterstützt vom Chor, ein mittelalterliches Graduale – als Einstimmung auf das Requiem von Wolfgang A. Mozart.

Preisgekrönt: Das Philharmonische Staatsorchester Mainz

01.07.19 (Andreas Hauff) -
Das Philharmonische Staatsorchester Mainz hat vom Deutschen Musikverlegerverband den Preis für das beste Programm der Spielzeit 2018/19 erhalten. Andreas Hauff hat ein Konzert aus der Reihe „Auf Wiederhören!? … reingehört und kommentiert – Musik der Gegenwart“ besucht. Wolfgang Rihm, Detlef Glanert und Rolf Riehm treffen aufeinander und einer „gewinnt“ ein Wiederhören. Aber wer?

Im Zeichen der Solidarität

23.04.19 (Martin Hufner) -
Die elfte Verleihung des Musikautorenpreises der GEMA, Autoren ehren Autoren, stand wieder einmal unter keinem guten Stern. War es im letzten Jahr die rein männliche Zusammensetzung der Jury sowie eines großen Teils der Nominierten, die den Veranstaltern in der Öffentlichkeit eine dicke Rüge einbrachte und auch die Bundeskulturministerin zu einer Standpauke vor den versammelten Gästen den Anlass gab, ragte dieses Mal die Ausarbeitung der EU-Richtlinie zum Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt tief ins Mark der Veranstaltung.

Der Tod ist groß

11.04.19 (Dirk Wieschollek) -
Neue Aufnahmen mit Musik von: Wolfgang Rihm, Mark Andre, Christian Winther Christensen, Steffen Schleiermacher, Peter Brötzmann und Kaija Saariaho

Deutscher Musikautorenpreis 2019: Die Gewinner

15.03.19 (PM - GEMA) -
Bei der elften Verleihung des Deutschen Musikautorenpreises ehrte die GEMA in Berlin Komponisten und Textdichter für ihr herausragendes musikalisches Schaffen. Zu den Preisträgern zählen unter anderem Crada, Elif, Maxim, Namika, Arvo Pärt und Suli Puschban. Wolfgang Rihm wurde für sein Lebenswerk gewürdigt. Mit ihren Live-Auftritten begeisterten Elif und Martin Tingvall die rund 400 Gäste.

Deutscher Musikautorenpreis 2019: Wolfgang Rihm wird für Lebenswerk geehrt

28.02.19 (PM - GEMA) -
Der renommierte Komponist und Essayist Wolfgang Rihm wird mit dem Deutschen Musikautorenpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Wolfgang Rihm hat seinen eigenen, expressiven Stil stets konsequent weiterentwickelt und dabei Gattungsgrenzen überschritten. Er blickt auf ein Werk von über 500 Kompositionen und ist der meistgespielte deutsche Komponist der Gegenwart. Die GEMA ehrt alle diesjährigen Preisträger bei einer Gala am 14. März in Berlin.

Bericht von einer unakademischen Akademie

18.10.18 (Andreas Kolb) -
Das japanische Wort „inori“ bedeutet Gebet, Anrufung, Anbetung. Im Zentrum von INORI (1973/74) stehen 13 Gebetsgesten aus verschiedenen Religionen, die Stockhausen als Orchesterstimmen und Spielanweisungen zugleich komponierte. Das Stück aus den frühen 70er-Jahren ist – wie auch seine Werke „Hymnen“ oder „Telemusik“ – aufgeladen mit außermusikalischer Bedeutung, in diesem Fall mit spiritueller. Unter dem Gesichtspunkt der Debatten um Gehaltsästhetik in der Neuen Musik ist INORI damit topaktuell. Das 70 Minuten dauernde opulente Orchesterstück ist dennoch ein Meisterwerk absoluter Musik, in dem Stockhausen aus einer einzigen Formel einen einzigartigen musikalischen Kosmos erschafft. „Musik dieser Art“, so Wolfgang Rihm, der es 2018 in Luzern auf den Spielplan gesetzt hatte, „hat es vorher nicht gegeben und wird es auch danach nicht mehr geben“.

Hinter Gittern – Luigi Dallapiccolas „Il Prigioniero“ und Wolfgang Rihms „Das Gehege“ in Brüssel

26.01.18 (Joachim Lange) -
Wenn Andrea Breth inszeniert, dann bekommen die Werke, die sie sich vornimmt, immer etwas Grundsätzliches, Gültiges. Sie schafft es allemal zum Kern der Sache vorzudringen. So wie jetzt mit ihrem jüngsten Doppelabend in der Brüsseler La Monnaie Oper mit Luigi Dallapiccolas „Il Prigioniero“ und Wolfgangs Rihms „Das Gehege“.
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