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Alle Artikel kategorisiert unter »Ballett«

Doppeluraufführung am Theater Nordhausen: „Kain und Abel“ und „Verklärte Nacht“

28.11.21 (Joachim Lange) -
Das Theater Nordhausen kombiniert die Uraufführung der Oper „Kain und Abel“ von Christoph Ehrenfellner mit der Uraufführung von Ivan Alboresis Ballett „Verklärte Nacht“. Das ist mal ein Zeichen: In den Wochen vor Weihnachten des zweiten Coronajahres, die sich in den Opernhäusern, die noch spielen, anfühlen wie ein düsterer Vorabend, stemmt Nordhausen eine Uraufführung! „Kain und Abel“ von Christoph Ehrenfellner. Eine Oper für Solisten, Damenchor und Orchester.

Aufwändige Annäherung – „Amors Fest“, eine barocke Ballettoper am Gärtnerplatztheater

15.10.21 (Wolf-Dieter Peter) -
In den letzten Wochen mussten viele Städte spezielle „Feier-Plätze“ ausweisen, um der vielfach spontan losbrechenden Lust auf gemeinsames Trinken, Essen und Musikhören ein bisschen Rahmen zu geben. Ein ungeschriebenes neues „Grundrecht auf Spaß und Party“ schwebte umher. Vor rund 400 Jahren gab es Ähnliches, darauf bot jetzt Münchens anderes Opernhaus einen theatralischen Blick.

Staatsballett München mit erster Online-Premiere

03.01.21 (dpa) -
Es soll der Startschuss sein in ein neues, besseres Jahr – und ist doch zugleich Zeuge von den Widrigkeiten des alten: Das Bayerische Staatsballett präsentiert am Montag (20.15 Uhr) seine erste Online-Premiere. Der Dreiteiler „Paradigma“ sollte ursprünglich erst Anfang November vor Publikum aufgeführt, dann Anfang Dezember als Live-Premiere aus dem leeren Nationaltheater gestreamt werden.

Die beste aller Welten, unter den gegebenen Bedingungen

09.09.20 (Verena Fischer-Zernin) -
Sanft rollt eine Sextolenbewegung aus dem Lautsprecher: Schubert, Impromptu Ges-Dur. Bis auf einen Metallständer mit einer nackten Glühbirne ist der Saal weitgehend leer. Die Aufmerksamkeit wird sofort von den beiden Tänzern absorbiert: von den mühelos fließenden Bewegungen, mit denen ihre Körper kommunizieren, von der Spannung, die dabei entsteht. Mitten im Pas de deux bleibt Edvin Revazov wie angewurzelt stehen, und Anna Laudere sinkt unter seinen immer noch erhobenen Armen zusammen. Dreht sich weg. Geht ihm verloren.

Eine Uraufführung und sieben Todsünden zum Spielzeitende am Theater Freiburg

18.07.20 (Georg Rudiger) -
Die letzte Premiere einer „merkwürdigen Spielzeit“ kündigt Intendant Peter Carp im coronabedingt nur mit 230 (statt 890) Zuschauern besetzten Freiburger Theater persönlich an. Erst, wenn das Licht ausgeht, dürfen die Besucher ihren Mundschutz abnehmen und werden am Ende, Reihe für Reihe, vom schutzvisierten Personal ins Foyer gebeten, wo sie noch den Zettel mit ihren Kontaktdaten abgeben. Während andere Häuser die laufende Saison mehr oder weniger aufgegeben haben, stemmte das Freiburger Theater noch sechs neue Produktionen, darunter drei Uraufführungen und einen berührender Gustav-Mahler-Abend „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ (Regie: Olga Motta), für den Generalmusikdirektor Fabrice Bollon neue Zwischenspiele komponierte.

Unübersehbar #12 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 17.7. bis zum 23.7.2020

17.07.20 (Dirk Wieschollek) -
Es tut sich weiterhin einiges auf den Webseiten und Social-Media-Kanälen coronagebeutelter Kulturanbieter. Die zwölfte Folge unserer sommerlichen Streaming-Empfehlungen kreist um Opernstars, Tanzgrößen, barocke Meisterwerke, irritierte Städte und Menschen ohne Inhalt. Füllen Sie auf!

Nach dem Schuss ist vor dem Schuss – Ballettabend am Theater Dessau

23.01.19 (Joachim Lange) -
Tomasz Kajdański macht aus der Carmen-Suite von Rodion Schtschedrin nach Bizets Oper und Manuel de Fallas „Der Dreispitz“ am Anhaltischen Theater Dessau einen packend unterhaltsamen Ballettabend.

Discodunkel und Lebenslicht: Das Ballett Rossa Halle auf der Raumbühne Babylon

17.09.18 (Roland H. Dippel) -
Das Leitungstriumvirat der Oper Halle hat sich Schweres vorgenommen: Es knüpft an den mit dem Theaterpreis „Der Faust“ gewürdigten Erfolg der Raumbühne HETEROTOPIA in der Spielzeit 2016/17 an. Was kann auf das verwirklichte Theater-Ideal mit beglückten Zuschauern und hochgradig anspruchsvoll bis spielerischen Projekten in der gelebten Utopie HETEROPTOPIA, in einem Buch bei Theater der Zeit dokumentiert, folgen?

Polina Semionova ist Tänzerin des Jahres

21.08.18 (dpa) -
Berlin – Die russische Primaballerina Polina Semionova (33) ist zur Tänzerin des Jahres gewählt worden. Die am Staatsballett Berlin auftretende Tänzerin wurde in der am Dienstag veröffentlichten Jahresumfrage der Fachzeitschrift „Tanz“ unter internationalen Kritikern zur Favoritin gewählt.

Tanztheatralische Sackgasse – Musikalischer Triumph für Nino Rotas Ballettsuite „La Strada” am Münchner Gärtnerplatztheater

13.07.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Große Interpretationen können erdrückend sein – so etwa Federico Fellinis Film „La Strada“ von 1954: die kaum erträgliche Misere von Jahrmarktartisten, Anthony Quinn als emotional verkümmerter Kettenbrecher und erst recht das sprachlose Leid im Blick des armen Mädels von Giulietta Masina… Der Welterfolg des Films katapultierte auch den Komponisten Nino Rota in die erste Reihe damaliger italienischer Komponisten, populär durch sofort eingängige Filmmusiken. Klassisch ausgebildet, formte Rota die Musiknummern von „La Strada“ zu einer Orchestersuite um.
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